Eisenach Online

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Aktion Stadtradeln in Eisenach: 130 Radler fuhren insgesamt 15.206 Kilometer

Bei der Aktion „Stadtradeln“ legten Fahrradfreunde in und um Eisenach seit dem 4. September insgesamt 15.206 Kilometer zurück. Gestern endete die Aktion, für die sich 130 aktive Radfahrer und -fahrerinnen registriert hatten. Mit ihrer Aktion erreichten sie eine Kohlenstoffdioxid-Einsparung in Höhe von 2.159 Kilogramm. Mit dem „Stadtradeln“ soll außerdem das Fahrrad als Fortbewegungsmittel im Alltag und in der Freizeit gefördert und beliebter gemacht werden.

Als begeisterte Fahrradfahrerin hatte Oberbürgermeisterin Katja Wolf am 4. September selbst die Aktion „Stadtradeln“ eröffnet und war mit Mitgliedern des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs – Kreisverband Wartburgkreis, Mitarbeitern der Verwaltung und anderen Radfreunden eine rund drei Kilometer lange Runde durch die Innenstadt geradelt. Zur Halbzeit am 15. September hatten die Radler in und um Eisenach bereits mehr als 6.800 Kilometer geschafft.

Die beste Eisenacher Gruppe war am Ende das Team „Elisabetenruhe“ mit 11 Radlern. Sie schafften gemeinsam 3.129 Kilometer.

Auf dem Internet-Portal www. stadtradeln.de sind alle Ergebnisse und Teilnehmer nachzulesen. Hier konnten sich alle anmelden und täglich registrieren, wie viele Kilometer gefahren wurden. Die Teamvergleiche waren innerhalb der Kommune als auch bundesweit zwischen den Kommunen möglich und sorgten für zusätzliche Motivation.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Schöne Sache, aber das radeln in der Stadt Eisenach ist für Radfahrer als auch Autofahrer, so wie es angelegt wurde, schon ein bisschen Lebensgefährlich. Fasst neben jeder Hauptverkehrsader verlaufen Nebenstraßen, warum diese nicht für Radwege vorgesehen wurden erschließt sich nicht.

  • Fussi

    Ganz richtig – viel zu enge Strassen, kaum Radwege und jede Menge Autofahrer, die entweder nichts mehr sehen und hören oder betrunken oder zugedröhnt sind…
    Das Schwächste Glied in der Kette sind allerdings die Fussgänger, die auch noch von rücksichtlosen Fahrradfahren attackiert werden, die die GEHwege in Beschlag nehmen…

  • Schutzbedürftig

    So ist es! Erst gestern wurde in der Marienstraße wieder eine Radlerin zu Fall gebracht, weil ein unachtsamer (rücksichtsloser?) Autofahrer seine Autotür öffnet. Radlerin liegt mitten auf der Straße. Im Gegenverkehr kommt eine (blinde? fahruntaugliche?) Omi dahergeschlichen und scheint es beim Geradeausfahren überhaupt nicht zu bemerken, dass direkt vor ihr ein Mensch auf der Straße liegt. Musste erst ein geistesgegenwärtiger Fußgänger sich seinerseits mit Gebrüll dem Auto in den Weg werfen, bevor die Omi anhält. Steigt aus und ist erst mal entsetzt der Meinung, sie selbst habe die Radlerin zu Fall gebracht. Nein, die lag schon da, während die Omi beim Fahren geträumt hat. Bitte: Lassen Sie sich auf Ihre Fahrtauglichkeit prüfen!! Also: Unübersichtliche Straßenverhältnisse, enge Straßen, alles zugeparkt (vorgestern waren sämtliche Fußwege am Johannisplatz komplett mit LKWs zugeparkt, damit die Straße freibleibt, die wenigen neuen markierten Radstreifen auf Eisenachs Straßen lieben die Autofahrer noch mehr zum Parken, ist doch Platz, gut dass unser kostenschlankes Ordnungsamt mit so wenig Personal auskommt …), relativ viele alte Fahrer mit Handicap, relativ viele unter Drogen stehende oder sonst berauschte Fahrer, alle zusammen sind gestresst weil nichts vorangeht … . Nach dem Vorfall mit der gestürzten Radlerin ein paar Meter weiter die nächste Situation: Ein Rentner muss auf dem Fußweg waghalsig zur Seite springen, weil ein anderer Rentner mit seiner Karre einfach über den Fußweg auf den Parkplatz fährt ohne Rücksicht auf nichts. Mal ganz abgesehen davon, dass anscheinend 80% nach den Verkehrsregeln von anno tuc fahren, weder als Fußgänger noch als Radler sollte man hier auf seinem Vorrang bestehen… Insofern: Vom Radfahren in Eisenach ist abzuraten. Lebensgefährlich. Am besten, man schafft sich einen Hummer an und vermeidet auch das Laufen. – Was macht eigentlich die angekündigte Analyse von Fuß e.V.? Fiel nicht so positiv aus, oder?

  • Fussi

    Das glaube ich gerne – ich sage nur Zebrastreifen – ich kann die Beinaheunfälle gar nicht mehr zählen. Auch hier eine katastrophale Kombination aus unzulässogen Zebrastreifen und rücksichtlosen Autofahrern – ich würde insbesondere auch eine intensive Nachschulung der Busfahrer empfehen, hier scheint rücksichtsloses Verhalten gegenüber Fussgängern (wie es den Radfahrern geht weiss ich nicht, das mach ich hier auch nicht!) zum guten Ton zu gehören!!!
    Mit mir hat Fuss e.V. auch nicht gesprochen…

  • Schutzbedürftig

    Das mit den Zebrastreifen kann ich ebenfalls unterschreiben. Auch ich treffe ständig auf Fahrzeuglenker, die einfach nicht anhalten, wohlwissend, dass im Zweifel der Fußgänger stehenbleibt. Dass darauf eine saftige Strafe stehen WÜRDE spielt keine Rolle. Denn das Risiko dafür belangt zu werden steht nahe Null, solange die Polizei nicht einmal genügend Personal für noch wichtigere Aufgaben hat. – Dieser Unfall neulich am Karlsplatz (Radlerin am Zebrastreifen an der Kurve hinter dem Karlstor über den Haufen gefahren?) ist ein weiteres Beispiel dafür, wie eine unübersichtliche Verkehrssituation gefährlich werden kann. An dieser Kreuzung herrscht Chaos. Es gibt zu viele Abbiege- und Fahrmöglichkeiten, alle mit vorrangigem Gegenverkehr, und für keine einzige ist auch nur annähernd irgendeine Fahrspur oder Markierung auf der Fahrbahn ersichtlich, so dass jeder anders fährt als man denkt und Vorfahrt oft Glückssache ist. Und in dieses Chaos hat man auch noch einen einen Zebrastreifen gesetzt, mitten auf dieser Kreuzung. Ist das zulässig? Ein Blick in die R-FGÜ: „FGÜ dürfen nicht angelegt werden auf bevorrechtigten Straßen an Kreuzungen und Einmündungen mit abknickender Vorfahrt“. Nach dem Unfall dort könnten die Verantwortlichen auch mal diese Stelle lesen: „Wenn sich an einem FGÜ Unfälle mit Personenschaden ereignet haben, ist zu prüfen, welche ergänzenden Maßnahmen gegen die Unfallgefahren geeignet und erforderlich sind.“ Aber nein: Statt dessen befindet sich dort auch noch eine Bushaltestelle (selbstverständlich ohne eine Busbucht), so dass die Fahrzeuge, die von der Alexanderstraße herkommen gleich nach dem Überholen des Buses (na, wer fährt hier Schrittgeschwindikeit? 10%?) auf den FGÜ stoßen. Auch hierzu die R-FGÜ: „An Busbuchten sind FGÜ in Fahrtrichtung vor der Haltestelle anzulegen, damit die Sicht für und auf querungswillige Fußgänger nicht durch den haltenden Bus verdeckt werden. Halten Busse auf der Fahrbahn, so ist abweichend davon die Anordnung von FGÜ nur hinter der Haltestelle und nur dann zulässig, wenn das Vorbeifahren an dem haltenden Bus zuverlässig verhindert werden kann, z.B. durch Mittelinseln … .“

    – Und zu dem zweiten FGÜ am Karlsplatz (der am Hotel) hätte ich auch noch was: „Die Anlage eines FGÜ setzt dessen frühzeitige Erkennbarkeit für den Fahrzeugführer und eine ausreichende Sichtbeziehung zwischen Fußgänger und Fahrzeugführer voraus. Wo … Hindernisse am Straßenrand die Sichtweite einschränken, ist die Sicht z.B. durch in die Fahrbahn vorgezogene Aufstellflächen (Gehwegverbreiterungen) für und auf die Fußgänger sicher zu stellen“.

    Ich hoffe, es muss nicht erst wirklich mal jemand überfahren werden, bevor sich hier etwas tut. Die R-FGÜ gilt jedenfalls zweifelsfrei auch in Eisenach.

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