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Arbeitsgruppe zum Parkhaus Tor zur Stadt hat sich konstituiert

Die Arbeitsgruppe (AG) Parkhaus am „Tor zur Stadt“ hat sich am vergangenen Montag (9. Januar) in ihrer ersten Sitzung konstituiert. Die vom Haupt- und Finanzausschuss berufenen Mitglieder des Stadtrates diskutierten gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin die wesentlichen Schwerpunkte des vorliegenden Vertragsentwurfes.

Alle waren sich einig, dass die Betreibung des Parkhauses so effizient wie möglich gestaltet werden muss, sagte die Oberbürgermeisterin.

In der ersten Sitzung arbeiteten die AG-Mitglieder heraus, an welchen Stellen des Vertragsentwurfes zwingend Veränderungen erforderlich sind.

Wir haben uns auf mehrere Punkte verständigt, die wir zur nächsten Sitzung gemeinsam mit dem Investor beraten wollen. Dabei werden wir unterschiedliche konzeptionelle Ansätze zur Diskussion stellen. Uns ist es wichtig, gemeinsam mit dem Investor eine tragfähige Lösung zu finden. An dem grundsätzlichen Willen, das vorliegende Projekt umzusetzen, wurde nicht gerüttelt, erklärt die Eisenacher Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Das Parkhaus „Tor zur Stadt“ ist Teil des geplanten Großprojektes in der Bahnhofsvorstadt. Insgesamt sollen dort ein Fachmarktzentrum, eine Tagungshalle, ein Hotel und ein Parkhaus neu gebaut werden. Investor ist die Unternehmensgruppe „May & Co“ aus Schleswig-Holstein.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Parkhaus 2030

    Stellt sich die Frage: War die Bewirtschaftung der Parkflächen durch die Stadt Eisenach schon immmer geplant, möglicherweise Bedingung das Projekt überhaupt umzusetzen? Wenn ja, sei die Frage erlaubt: Warum hat die Stadt dann nicht schon im Vorfeld mit dem Investor über die Konditionen verhandelt. Wenn nein, sollte man doch das Geschmäckle von arglistiger Täuschung im Munde haben, denn ein ehrlicher Geschäftspartner handelt nicht so.

  • JoDo

    Es ist ein Fehler, den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen.

    Wenn man sich nicht von vornherein selbst in die Tasche lügen möchte, dann sollte man unbedingt auch die Variante „Fremdbetrieb“ rechnerisch mit der angedachten Variante „Eigenbetrieb“ vergleichen. Wenn man sich so sicher ist, dass der Eigenbetrieb besser ist, dann muss man sich davor nicht scheuen? Und wenn sich ergeben sollte, dass der Fremdbetrieb eine bessere Alternative ist, dann hätte man JETZT noch die Möglichkeit, die Notbremse zu ziehen, bevor einem ein weiteres defizitäres Parkhaus dann zukünftig unumkehrbar jedes Jahr aufs neu die Bilanz verhageln wird.

    Ich hoffe, der Stadtrat wird sich bei dieser Entscheidung verantwortungsvoll verhalten.

    Übrigens: Wenn die OB sagt, es sei besser, wenn alle Parkhäuser in einer Hand seien, dann spricht sie damit von einem MONOPOL. Monopole bedeuten für den Verbraucher üblicherweise höhere Preise bei schlechteren Leistungen. Auch aus Bürgersicht dürfte es daher eine vernünftige Erwägung sein, ALLE möglichen Alternativen zuvor zu prüfen, statt sich von vornherein auf nur eine einzige zu versteifen.

    • Parkhaus 2030

      „Monopole bedeuten für den Verbraucher üblicherweise höhere Preise bei schlechteren Leistungen“. Dies stimmt nur teilweise. In Berlin kann man beispielsweise als Inhaber einer Parkkarte bestimmter Parkhausbetreiber, recht günstig in vielen Parkhäusern parken. Dazu gehört natürlich ein gut durchdachtes Konzept. Es dürfte in Deutschland sicher eine Stadt ähnlich Eisenach geben, wo man sich ein funktionierendes Konzept der Parkraumbewirtschaftung ansehen kann.

      • JoDo

        Mag sein. Was aber die Stadt Eisenach als Parkhausbetreiber angeht kann ich nicht erkennen, dass diese sich bisher als ein besonders guter Anbieter hervorgetan hätte. Ich sehe bislang eher ein schlechtes Angebot bei hohen Preisen. Das City-Parkhaus etwa ist zwar hübsch gestrichen, für Fahrzeuge oberhalb der Kleinwagenklasse aber recht ungeeignet. Davon zeugt schon die Vielzahl an Schrammspuren an den vielen Ecken und Wänden der engen, rechtwinkligen (!) Auffahrten. Und wenn man zum Ausgang geht, rutscht man derzeit auf den spiegelglatten Böden aus. Gewinn macht die Stadt schon bisher nicht. Weshalb sollte die Situation also besser werden, wenn man der Stadt ein weiteres Parkhaus anvertraut, während es gleichzeitig weiterhin keinen Konkurrenten gäbe, der ein wenig positiven Veränderungsdruck schaffen würde?

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