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 | Bildquelle: © Stadt Eisenach

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Bildquelle: © Stadt Eisenach

Baustart zum Ausbau des Gehweges an der Wartburgallee

Entlang der Wartburgallee (B 19) wird in diesem Jahr ein erster Gehwegabschnitt – auf der westlichen Seite zwischen den Einmündungen von Grimmelgasse und Barfüßerstraße – grundhaft neu ausgebaut. Im Beisein von Bürgermeister Dr. Uwe Möller startete gestern die Bauarbeiten. Begonnen wird an der Kreuzung Grimmelgasse/Wartburgallee.

Der Gehweg ist in dem Bereich in einem sehr schlechten Zustand. Die alten, noch aus DDR-Zeiten stammenden Gehwegplatten sind verschlissen und punktuelle Reparaturen sind nicht mehr sinnvoll. Jetzt wird der erste Gehwegabschnitt an der Wartburgallee auf rund 260 Metern Länge mit grauen Betonsteinen neu gepflastert. Auch der Bereich der Bushaltestelle wird dabei mit neu hergerichtet. Die Bordsteine aus Granit bleiben als Abgrenzung zur Fahrbahn weitestgehend erhalten und werden wo nötig neu ausgerichtet. In den Zufahrten werden die Borde höhenmäßig angepasst. Für Menschen mit Beeinträchtigungen sind nahe den Ampelanlage und an der Bushaltestelle der Einbau von Betonplatten mit Rippenstruktur und Sonderborden am Bussteig vorgesehen. Im Bereich des Ein- /Ausstieges der Busbucht werden die Sonderborde auf 18 Zentimeter Höhe gesetzt. Im Rahmen der Bauarbeiten ist außerdem das Verlegen von Leerrohren verschiedener Versorgungsunternehmen geplant.

Die Gesamtkosten für den Gehwegausbau sind mit rund 155.000 Euro veranschlagt. Sie werden mit 35.000 Euro aus dem Förderprogramm „Kommunaler Straßenbau“ des Landes unterstützt. Die Anlieger werden über Straßenausbaubeiträge an den Kosten beteiligt.

Während der Bauzeit ist der an die Barfüßerstraße angrenzende Parkplatz gesperrt und nicht nutzbar. Die Zufahrt für zwei Grundstücke in diesem Bereich wird so lange ermöglicht, wie es der Bauablauf zulässt. Die Bushaltestelle Wandelhalle wird während der Bauarbeiten nicht angefahren. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Ende August 2016 abgeschlossen sein. Mit den Arbeiten wurde nach öffentlicher Ausschreibung die Firma GaLa-Bauer aus Waltershausen beauftragt. Die Planung übernahm das Planungsbüro PBB aus Bad Salzungen.

Der zweite Bauabschnitt des Gehweg-Ausbaus direkt gegenüber soll im Anschluss erfolgen. Da auf dieser Seite auch die Beleuchtung erneuert werden muss und die Eisenacher Versorgungsbetriebe sich mit Erneuerung von Gas- und Stromleitungen beteiligen wollen, wird dieser Abschnitt wesentlich umfangreicher. Die Ausschreibung soll zeitnah erfolgen.

Titelbild: Während der heute beginnenden Bauarbeiten am Gehweg Wartburgalle ist die Straße teilweise eingeschränkt befahrbar. Im Baubereich ist eine Geschwindigkeit von 30 km/h angesagt.

© Stadt Eisenach

Foto: © Stadt Eisenach

Bild 2: Zum Baustart in der Wartburgallee von l.n.r.: Franziska Fuß vom Planungsbüro PBB aus Bad Salzungen, Peter John, Geschäftsführer GaLa-Bauer GmbH aus Waltershausen, Bürgermeister Uwe Möller und Abteilungsleiterin Tiefbau der Stadt Eisenach Dagmar Kehr.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Christian

    Geil werden kostenlose Parkplätze gestrichen obwohl in der Südstadt schon so keine vernünftige Parkplätze gibt. Jetzt kann abgezockt werden.

  • Knöllchenverteiler

    Warum sollte Ihnen ein kostenloser Parkplatz zur Verfügung gestellt werden? Bekommen Sie Ihre Wohnung/Haus auch kostenfrei?

    In der Wartburgallee gibt es übrigens einen großen Parkplatz!!!

    • Rechthaber

      Moment, jetzt mal langsam. Diese Parkplätze sind öffentlicher Raum und öffentlicher Raum darf vom Bürger grundsätzlich frei und kostenlos genutzt werden. Der Vergleich mit der Wohnung ist völlig unpassend. Denn bei Wohnungen und Häusern handelt es sich um Privateigentum. Dass man für dessen Erwerb (als Eigentümer) bzw. Nutzung (als Mieter) meist etwas bezahlen muss, steht außer Frage, hat aber mit einem öffentlichen Parkplatz nichts zu tun. Denn der Parkplatz soll ja nicht der Stadt abgekauft, sondern nur der freie öffentliche Raum benutzt werden. Und für den Bau hat der Bürger letztlich bereits über Steuern und Abgaben „bezahlt“. So sieht’s aus.

      @Christian: Andererseits ist das Einkassieren von Parkgebühren in dafür ausgewiesenen Parkzonen keine „Abzocke“. Vielmehr handelt es sich um eine Parkraumbewirtschaftung, also den Versuch, die Übernachfrage nach Parkplätzen bei zu knappem Angebot zu steuern. Das ist notwendig. Gäbe es diese Bewirtschaftung nciht, dann würden Sie oft überhaupt keinen Parkplatz finden, auch keinen kostenlosen. Und die Parkgebühren im beschaulichen Eisenach sind jetzt wirklich nicht hoch. Fahren Sie doch mal nach London, München oder Berlin.

      • Knöllchenverteiler

        Bitte „richtig“ lesen. Ich schrieb: „Warum sollte Ihnen ein kostenloser Parkplatz zur Verfügung gestellt werden?“. Hat „Christian“ einen gesetzlich verankerten Anspruch auf einen kostenlosen Parkplatz in der Südstadt?

        • Autofahrer

          Niemand hat einen direkten gesetzlichen Parkplatzanspruch. Sie stellen aber die falsche Frage. Als Anwohner könnte man Christian das berechtigte Anliegen zugestehen zu verlangen, dass die Stadt ihren öffentlichen Auftrag erfüllt und ordnend dafür sorgt, dass er hinreichend Möglichkeit hat, sein Fahrzeug in der Nähe seiner Wohnung abzustellen. Sich darauf zu berufen, dass der Parkraum auf öffentlichen Straßen grundsätzlich kostenfrei und die Parkraumbewirtschaftung als Eingriff in diese Freiheit gut begründet sein muss, würde nichts nutzen. Denn wegen des hohen Parkdrucks, der von der Innenstadt und deren Besuchern ausgeht, mussten in der Südstadt Anwohnerparkzonen eingerichtet werden. Ohne diese wären die Parkplätze im Südviertel zwar völlig kostenlos zu nutzen, es wären aber oft keine Parkplätze mehr zu finden, weil die Nichtanwohner bereits alles zugeparkt hätten. Deshalb sollte sich Christian einen Anwohnerparkausweis besorgen. Mit diesem findet man in der Südstadt genügend freie Parkplätze. Die kosten grundsätzlich auch nichts. Bis auf die leidige Verwaltungsgebühr, die für das leidige – jährliche(!) – (Neu-)Ausstellen des Ausweises berappt werden muss. Ganze Stadtviertel müssen jedes Jahr aufs Neue ins Bürgeramt pilgern und den Ausweis verlängern lassen. Und wer es mal nicht rechtzeitig schafft oder vergisst, kassiert gleich ein Knöllchen, obwohl er Anwohner ist. Hier könnte sich die Stadt mal etwas bewegen. So ein Ausweis kann auch unbegrenzt, zumindest mit deutlich längerer Gültigkeit ausgestellt werden, verbunden mit dem Erfordernis, dass der Inhaber selbst melden muss, wenn die Anwohnereigenschaft wegfällt. Außerdem soll es neuerdings bereits Gemeindeverwaltungen geben, wo man solche Kinkerlitzchenanträge online von zu Hause aus stellen kann. Eine weiterer Ansatzpunkt wäre, dass man den Parkdruck selbst verringert. Es gibt in der Stadt zu wenige Parkmöglichkeiten für Besucher. Weder ausreichend Parkplätze, noch genügend Parkhäuser. Statt dessen hört man doch tatsächlich, dass die Parkplätze, die am Tor zur Stadt neu geschaffen werden sollen zu VIEL seien, was für eine Fehlwahrnehmung! Außerdem macht die Stadt zu wenig Druck auf die Bewohner, beim Neubau oder Umbau selbst für eigene Parkflächen zu sorgen, seien es Garagen oder Stellplätze bzw. gibt es eben deutlich mehr Bestand als Neubau und die alten Villen, die im Südviertel schon stehen, sind von Gärten umgeben. Daran, dass nicht mehr Hauseigentümer auf diese eigentlich vorhandenen Flächen eigene Parkflächen bauen, sieht man andererseits auch, dass der Parkdruck im dortigen Anwohnerbereich nicht so groß sein kann. Anders sieht es jedoch im Innenstadtbereich aus. Hier mit eigenem PKW zu wohnen muss fürchterlich sein. Ich frage mich jeden Tag aufs neue, ob die hunderte von PKWs, die nachts dort abgestellt sind, wo tagsüber ein Parkschein gezogen werden muss, wirklich alle jeden Morgen aufs neu die Stadt fluchtartig verlassen. Muss wohl so sein, denn freie Parkmöglichkeiten in der Nähe der Wohnung finden sich nicht. Und die beiden vorhandenen Parkhäuser sind ja nun eher in Mühlhausen als in der Nähe vieler City-Wohnungen. Der „Parkplatz „Wartburgallee“ ist zwar ein guter Ansatz, aber eher erst mal ein Tropfen auf den heißen Stein.

          Dass jedoch „Christian“ gleich meckert, wenn vorübergehend auch nur einzelne Parkplätze wegfallen, das ist schon sehr überzogen, völlig überhöhtes Anspruchsdenken in der Tat. Wo sollen denn die Baumaschinen sonst stehen.

          Also: Baut Garagen und Parkplätze, Leute.

        • Autofahrer

          Aber wenn ich mir die städtische Stellplatzablösesatzung so ansehe mit ihren scheunentorgroßen Ausnahme- und Minderungstatbeständen, dann scheint die Stadt, die eh schon kein Geld zum Bau neuer Parkflächen hat, auch nicht sehr daran interessiert zu sein, dieses Geld bei den Bauherren zu erheben, um es dann zweckgebunden einzusetzen. Damit wird es wohl eher auch künftig dabei bleiben, dass das mit dem Parken in Eisenach schwierig ist. Eine attraktive Wohn- und Einkaufsstadt sieht anders aus.

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