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Eisenach nun Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Thüringen

Der Eisenacher Stadtrat hatte im April 2016 beschlossen, eine Mitgliedschaft der Stadt in der Arbeitsgemeinschaft „Fahrradfreundliche Kommune“ (AGFK-TH) zu beantragen.

Nach Prüfung der Aufnahmekriterien wurde festgestellt, dass die Stadt Eisenach diese erfüllt. Die AGFK-TH hat daraufhin in ihrer Mitgliederversammlung am 21. Juni 2016 beschlossen, die Stadt Eisenach als neues Mitglied aufzunehmen. Nunmehr ist die Stadt Eisenach als 13. Mitglied in diesem kommunalen Arbeitskreis zum Thema Fahrrad vertreten. Die schriftliche Bestätigung zur Aufnahme ging der Stadt Eisenach jetzt durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft zu.

Die Stadt verfügt gegenwärtig über ein Radverkehrskonzept sowie einen kommunalen Arbeitskreis, der gemeinsam mit dem ADFC mehrmals jährlich tagt. Beim Amt für Stadtentwicklung gibt es einen Ansprechpartner. Somit kann die Stadt Eisenach nun in dem vernetzten Kreis als 13. Mitglied von Thüringer Städten und Landkreisen mitarbeiten. Deren Ziel ist es unter anderem,  den Radverkehrsanteil in Thüringen  – bezogen auf die zurückgelegten Wege –  von 6 Prozent im Jahr 2008 auf 12 Prozent im Jahr 2020 zu verdoppeln.

Es gibt in ganz Deutschland Arbeitsgemeinschaften Fahrradfreundlicher Kommunen. Die Arbeitsgemeinschaft in Thüringen wurde im Jahr 2013 auf Initiative des Freistaates offiziell gegründet. Sie trägt zu einer besseren Vernetzung von Kommunen bei, die sich beim Thema Fahrradförderung im Alltag und in der Freizeit engagieren wollen.

Alle Ziele und ein ausführliches Leitbild der Arbeitsgemeinschaft unter: www.thueringen.de/th9/tmil/verkehr/radwege/agfk/

Andrea T. | | Quelle:

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  • mormon

    In der Innenstadt Eisenachs ist Fahrrad fahren was? Genau: Verboten. Das Ordnungsamt kontrolliert das doch fleißig. Und spätestens wenn der Palast der Republik gegenüber des Bahnhofs mit seinen Läden eröffnet, wozu soll dann noch jemand in Eisenach ein Fahrrad brauchen? Um nach Stockhausen zu radeln? Oder nach Stedtfeld? Oder soll das die vielen, in der Stadt lebenden Studenten der Hochschule Eisenach ansprechen? Ich verstehs nicht.

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