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Erfurt-Eisenach künftig mit 200 km/h

Eingleisiger Betrieb wegen umfangreicher Gleisbauarbeiten • Einschränkungen im Zugverkehr und Baulärm von Sonntag, 11. Dezember (18 Uhr), bis Montag, 19. Dezember 2016 (18 Uhr)

Eine weitere konzentrierte Bauetappe auf der Strecke Erfurt-Eisenach startet am 11. Dezember bei Seebergen. Während eines eingleisigen Zugbetriebes und nächtlichen Sperrungen zwischen Neudietendorf und Gotha werden mit schwerer Technik Gleise erneuert und neue Weichen eingebaut. Dabei sind Lärmbelästigungen und Einschränkungen im Zugverkehr unvermeidbar. Wir bitten um Entschuldigung.

Hintergrund: Die 54 Kilometer lange Strecke Erfurt-Eisenach wird bis Ende 2017 für die Geschwindigkeit bis 200 Kilometer pro Stunde ausgebaut. Das geschieht während des laufenden Zugverkehrs in mehreren Baustufen. Bereits im September war neu installierte Leit- und Sicherungstechnik zugeschaltet worden, um möglichst flexibel die Bauarbeiten mit dem Zugverkehr koordinieren zu können. In der jetzigen Bauetappe geht es vor allem um Anpassung des Bahn-Oberbaus, des Tiefbaus und der Verkehrsstationen. 32 Kilometer Gleis werden erneuert, 30 Weichen neu eingebaut. Wegen erhöhter Sicherheitsanforderungen entsteht ein so genannter Anprallschutz an den Straßenbrücken Seebergen und SÜ Fröttstädt. Vorgesehen sind kundenfreundliche Umbauten an den Verkehrsstationen wie die Bahnübergangs-Beseitigung in Schönau durch den Bau einer Straßenüber- und einer Fußgängerunterführung.

Darauf folgt die Ausrüstung mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS Level 2. Die Arbeiten gehen weiter bis Ende 2019. Der Ausbau ist Teil eines Gesamtkonzeptes, welches die so genannten Zulaufstrecken zum Großprojekt Nürnberg – Berlin (VDE8), das Ende 2017 in Betrieb geht, fit macht. Dadurch wirkt die neue Bahnmagistrale in das gesamte Netz der Deutschen Bahn. Die Reisezeiten verringern sich nicht nur in Nord/Süd- sondern auch in Ost/West-Richtung erheblich. Erfurt spielt dabei eine entscheidende Rolle. Der Bahnhof entwickelt sich zu einem wichtigen Knotenpunkt im Fern- und Regionalverkehr. Das Ziel ist ein Verkehrstakt mit komfortablen Anschlussbeziehungen.

Andrea T. | | Quelle:

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