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Flugplatz hat Genehmigung

Im Oktober 2000 wurde der Flugplatz Eisenach-Kindel offiziell zugelassen. Die Genehmigung übergab Staatsekretär Roland Richwien Landrat Dr. Martin Kaspari. Mit dieser Genehmigung wird für die weitere Entwicklung des Platzes eine Planungssicherheit erreicht. Luftfahrtspezifische Unternehmen sollen investieren und sich ansiedeln. Künftig sei es nun möglich Flugzeuge und Hubschrauber mit einem Gesamtgewicht von 14 Tonnen und auf Anfrage bis zu 20 Tonnen abzufertigen.
Positiv ist die Entwicklung des Platzes. 1994, im ersten Jahr, gab es 4606 Flugbewegungen, 1999 waren es 12000 Flugbewegungen. Für dieses Jahr werden 14000 Bewegungen erwartet. Zuwachs gebe es bei gewerblichen Flügen, darüber informierte Friedrich Krauser, Vizelandrat und Aufsichtsratsvorsitzender.
Über 6,475 Millionen Mark wurden bereits in den Flugplatz investiert. Gebaut wurden ein moderner Tower, das Abfertigungsgebäude, die Tankanlage und jüngst die Befeuerung des Platzes.
Jetzt sollen weitere Baufelder erschlossen, die Abfertigung von Passagieren und Fracht optimiert werden.
Landrat Dr. Martin Kaspari erinnerte an die Verhandlungen mit den Kommandanten des einstigen russischen Übungsplatzes in der Wendezeit.
1959/61 war der Kindel Ausweichplatz für den Erfurter Flughafen. Dort musste die Startbahn erneuert werden. Und so zog man kurzerhand auf den Kindel. Allein 1960 wurden 35000 Passagiere auf dem Flugplatz abgefertigt.
Staatssekretär Richwien: «Wenn ein Minister kommt gibt es meistens Fördergelder». Kommt aber ein Staatssekretär, das kostet es etwas». Immerhin muss die Flugplatz GmbH 15000 Mark für die Genehmigung berappen.

Rainer Beichler |

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