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 | Bildquelle: Stadt Eisenach

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Bildquelle: Stadt Eisenach

Gehwege an der Wartburgallee neu gebaut

Entlang der Wartburgallee (B 19) wurden in diesem Jahr auf beiden Seiten die Gehwege in den Bereichen zwischen den Einmündungen von Grimmelgasse und Barfüßerstraße sowie Johann-Sebastian-Bach-Straße und Waisenstraße grundhaft neu ausgebaut.

Nach rund sechs Monaten Bauzeit sind nun die Gehwege fertig gestellt. Oberbürgermeisterin Katja Wolf gab sie am 28. Dezember offiziell zur Nutzung frei.

Die Arbeiten für den ersten Gehwegabschnitt auf der westlichen Seite (zwischen den Einmündungen von Grimmelgasse und Barfüßerstraße) wurden am 20. Juni gestartet und konnten wie geplant Ende August beendet werden. Anfang September schlossen sich fast nahtlos die Arbeiten auf der östlichen Seite an. Hier wurde der Gehweg von der Waisenstraße bis zur Johann-Sebastian-Bach-Straße grundhaft neu ausgebaut.

„Die Gehwege an der Wartburgallee waren in diesem Bereich auf beiden Seiten in einem sehr schlechten Zustand. Ich bin froh, dass wir diese Arbeiten noch rechtzeitig vor dem ereignisreichen Jahr 2017 erledigen konnten“, sagte die Oberbürgermeisterin zur Freigabe. „Damit ist einer der Fußwege in Richtung Wartburg, Wandelhalle und Reuter-Wagner-Museum wieder sicher und ansehnlich hergerichtet.“

Der westliche Gehwegabschnitt erhielt auf rund 260 Metern Länge graues Betonsteinpflaster. Im zweiten Bauabschnitt erfolgte der Ausbau des östlichen Gehwegs mit gleichem Pflaster. Baubeginn war im September. Da auf dieser Seite auch eine neue Straßenbeleuchtung sowie neue Gas- und Stromleitungen im Plan standen, waren hier die Eisenacher Versorgungsbetriebe mit beteiligt. Dabei wurden auch die Hausanschlüsse erneuert. Zehn neue Straßenlampen sorgen jetzt für ausreichend Licht.

Auf beiden Seiten wurden zugleich die Bushaltestellen neu hergerichtet. Die Bordsteine aus Granit blieben als Abgrenzung zur Fahrbahn weitestgehend erhalten und wurden wo nötig neu ausgerichtet. In den Zufahrten wurden die Borde höhenmäßig angepasst. Für Menschen mit Beeinträchtigungen erleichtern Betonplatten mit Rippenstruktur nahe der Ampelanlage das Orientieren und Sonderborde an der Bushaltestelle (18 cm hoch) das Ein- / Aussteigen. Im Rahmen der Bauarbeiten verlegten verschiedene Versorgungsunternehmen auch Leerrohre für späteren Bedarf mit.

Der umfangreichere 2. Bauabschnitt erforderte viel Geduld von den Verkehrsteilnehmern und Anwohnern, da die Wartburgallee als Bundesstraße (B 19) teilweise nur halbseitig befahrbar war. Mehrleistungen, die vor allem durch das Verlegen zusätzlicher neuer Gasleitungen entstanden, verzögerten den Bauablauf um etwa drei Wochen und erschwerten die Situation zusätzlich. „Es war sicher nicht leicht mit den Verzögerungen umzugehen“, sagte die Oberbürgermeisterin und dankte an dieser Stelle allen Betroffenen nochmals für ihre Geduld.

Die Gesamtkosten für den Gehwegausbau sind mit rund 300.000 Euro veranschlagt. Sie werden mit rund 92.600 Euro aus dem Förderprogramm „Kommunaler Straßenbau“ des Landes unterstützt. „Ohne diese Unterstützung hätten wir den Gehweg nicht neu bauen können“, richtete Kaja Wolf einen Dank an die Landesregierung.

Die Anlieger werden über Straßenausbaubeiträge anteilig an den Kosten beteiligt.

Mit den Arbeiten wurde nach öffentlicher Ausschreibung die Firma GaLa-Bauer aus Waltershausen beauftragt. Die Planung übernahm das Planungsbüro PBB aus Bad Salzungen.

Steffen E. | , | Quelle:

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