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Hirte: „Entlastung für Etterwinden nun möglich“

Bundesverkehrswegeplan mit Nachbesserungen für Wartburgkreis

In den parlamentarischen Beratungen zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) haben sich für zwei Projekte im Wartburgkreis Verbesserungen ergeben. Darüber informiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte.

Sowohl die Ortsumfahrung Etterwinden der B19 als auch die B19/B88 in Wutha-Farnroda sollen nun innerhalb des BWVP höhergestuft werden. Das ist die Voraussetzung, damit das Land seine Planungen fortsetzen kann und nach Abschluss der Planungen auch tatsächlich das Geld für den Bau fließen kann, so Hirte. Die Entlastung für Etterwinden ist nun also besser möglich.

Hirte hatte sich hierzu im Oktober gemeinsam mit Landrat Reinhard Krebs zu einem Gespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Dorothee Bär, getroffen. Dabei warben Hirte und Krebs auch für eine Berücksichtigung der OU Merkers/Dorndorf.

Das war leider nicht erfolgreich. Die extrem gestiegenen Kosten machen das nicht möglich. Zudem hat der Freistaat in den Beratungen der letzten Wochen andere Prioritäten gesetzt und die Höherstufung anderer Projekte betrieben. Die notwendigen Signale zugunsten der B62 hat es laut Bundesverkehrsministerium nicht gegeben, so Hirte weiter.

Die Höherstufung für die beiden anderen Projekte sei dennoch ein wichtiger Erfolg.

Damit kann die wichtige Nord-Süd-Verbindung in der Region weiter vorangetrieben werden. Mir ist bewusst, wie kontrovers gerade in Wutha-Farnroda die Diskussionen sind. Aus verkehrsplanerischer Sicht ist aber grundsätzlich eine leistungsfähigere Verbindung notwendig. Deshalb ist es Aufgabe des Landes, bei der Planung die unterschiedlichen Interessen auszugleichen.

Die jetzt in den Parlamentsausschüssen beschlossenen Veränderungen sollen am 2./3. Dezember endgültig im Bundestag verabschiedet werden.

Andrea T. | | Quelle:

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  • vigilando ascendimus

    Nach der Zurordnung des Arbeitsamtes Eisenach zum Abeitsamtsbezirk Suhl (anstatt Gotha) drücken Krebs und Hirte über Hinterzimmerpolitik schon zum wiederholten Male Dinge gegen die Interessen unserer Region durch. Wir sind nicht nachtragend, aber dass vergessen wir nicht!

    Ich wiederhole: Keine Quadratmeter unserer Heimat darf dafür geopfert werden damit man von Erfurt mit dem Auto 10 Minuten schneller in Salzungen ist!

    Ich hoffe das es bei der Bundestagswahl im Herbst 2017 und bei der Landratswahl im Herbst 2018

    w ä h l b a r e (!) Alternativen zu den beiden gibt.

  • Jakob

    Ich dagegen zolle den beiden hier ausdrücklich meinen Respekt! Die beiden haben erkannt, dass die Dringlichkeit dieses Lückenschlusses in unserer zerteilten Region nicht hoch genug eingeschätzt werden kann und sie haben etwas bewegt und weitergebracht. Das sind gute Visitenkarten für die nächste Wahl.

    • vigilando ascendimus

      Welche zerteilte Region: Salzungen gehört zu Südthüringen und wir zu Thüringer Kernland!

      Für mich sind nur zwei Städte als unsere Kreisstadt vorstellbar: Eisenach oder Gotha!

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