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Investitionen sind Ergebnis solider Haushaltsführung des Bundes

Hirte informiert sich über umfassende Investitionen der Deutschen Bahn im Wahlkreis

Auf Einladung des Westthüringer CDU-Bundestagsabgeordneten Christian Hirte kam der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Herr Eckart Fricke, zu einem Informationsgespräch nach Eisenach. Hirte informierte sich über die geplanten Investitionen der Deutschen Bahn in seinem Wahlkreis.

Im Mittelpunkt stand die Modernisierung der Strecke zwischen Eisenach und Erfurt, auf der nach der Baumaßnahme größtenteils die Züge mit 200 Stundenkilometer fahren werden. Neben der Installation neuester Sicherungssysteme, werden entlang der Strecke auch umfangreiche Maßnahmen zum Lärmschutz der Anlieger realisiert. Allein die Lärmschutzmaßnahmen entlang der Strecke verursachen Investitionen in Höhe von 10 Millionen Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionskosten für diesen Abschnitt auf ca. 110 Millionen Euro. An diese Maßnahme anschließend wird auch die Strecke zwischen Eisenach und Gerstungen weiter ertüchtigt. Hier werden insgesamt 28 Millionen Euro investiert.

Das ist schon eine Hausnummer für unsere Region und ganz Thüringen. Letztlich konzentrieren sich alle Maßnahmen auf die Errichtung des so wichtigen Erfurter ICE-Knotenpunktes, der im Dezember 2017 in Betrieb gehen soll. Die Höhe der Investitionen und der Umfang der Lärmschutzmaßnahmen sind auch auf eine solide Haushaltsführung des Bundes zurückzuführen, erklärt Hirte als Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages.

Mit Freude und Zuversicht blickt Hirte der Errichtung des Erfurter ICE-Knotenpunktes im nächsten Jahr entgegen.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Knotenpunkt sowohl für die Landeshauptstadt als auch für den gesamten Freistaat positive wirtschaftliche Effekte haben wird. Dass wir dann auch schneller nach Leipzig, Coburg oder Fulda gelangen, ist ein überaus erfreulicher Nebeneffekt, so Hirte abschließend.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Jakob

    „Dass wir dann auch schneller nach Leipzig, Coburg oder Fulda gelangen, ist ein überaus erfreulicher Nebeneffekt“ – Will ich schneller nach Coburg? Denn gleichzeitig wird die Fahrt nach Nürnberg oder München länger, wenn der Zug auch an zu vielen Provinzbahnhöfen hält. Und wenn der ICE erst durch Eisenach durchfährt, damit die Fahrt Berlin – Frankfurt verkürzt wird, dann dauert die Fahrt für den Eisenacher nach Fulda und Leipzig plötzlich länger, obwohl die Strecke schneller ist, weil er zunächst mit der Regionalbahn fahren und dann umsteigen (also warten) muss. Bei diesen Schnellstrecken gibt es immer „zwei Seiten der selben Medaille“. Gut, aber so ist das eben. Jedenfalls herzlichen Dank, Herr Schäuble, für die solide Haushaltsführung. – Am Ende bleibt dennoch festzuhalten, dass wir bei der Bahn auf einem gigantischen Investitionsrückstand sitzen. Da wurde zu lange zu wenig investiert.

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