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 | Bildquelle: © Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes e.V.

Beschreibung:
Bildquelle: © Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes e.V.

Lkw-Fahrer dürfen trotz Schnee und Eis die Schneegerüste nicht benutzen!

Nachdem Staatssekretär Dr. Sühl gemeinsam mit Herrn Kammer vom LTV e.V. am 12.12.2016 die Schneegerüste für die neue Wintersaison eröffnet hatte, sperrte am 13.12.2016 das Landesamt für Bau und Verkehr die Schneegerüste in Hirschberg und Eisenach.

Als Grund führte das Amt die Standsicherheit der Gerüste an. Zu dieser Annahme kam das Amt, weil die Sachbearbeiterin, die für die verkehrsrechtlichen Anordnungen auf Autobahnen zuständig ist, trotz ihrer nicht vorhanden Fachkenntnisse in Bezug auf den Gerüstbau, das Urteil fällte, die Gerüste seien nicht standsicher.

Dies wird sowohl durch den LTV e.V. als auch durch den Gerüstbauer dementiert. Die Gerüste sind fachlich besser ausgeführt als in den vergangenen Jahren und haben zusätzlich noch einen bequemeren Treppenaufgang.

Das durch den Gerüstbauer erstellte Übergabeprotokoll, welches durch den Bauleiter der Gerüstbaufirma unterzeichnet und damit das Gerüst zur Benutzung freigegeben wurde, ist dem Amt übermittelt worden. Dennoch wurden die Gerüste bis zum 03.01.2017 nicht freigegeben.

Dies ist schlecht, denn gestern, am 02.01.2017, fielen die ersten Schneeflocken vom Himmel und auf den Lkw-Dächern haben sich erste Schneeschichten gesammelt. Da in Hirschberg und Eisenach durch das Landesamt für Bau und Verkehr die Gerüste gesperrt worden sind (siehe Foto), war es den Kraftfahrern nicht möglich ihre Lkw von Eis und Schnee zu befreien. Somit hat das Landesamt für Bau und Verkehr einen Bärendienst für die Verkehrssicherheit geleistet.

Ein solch willkürliches Handeln eines Amtes, haben wir bei dem Einsatz für etwas Gutes noch nicht erlebt. Wir sind ganz stark am überlegen, ob wir uns in der nächsten Wintersaison weiterhin für die Verkehrssicherheit einsetzen und Schneegerüste entlang der Thüringer Autobahnen mit unseren Sponsoren und Partnern stellen.

Unsere Sponsoren die Kravag-RV, Dekra, SVG und TüV haben in dieser Saison insgesamt mit ca. 5.700 EUR dafür gesorgt, dass Schneegerüste entlang der Autobahn gestellt werden konnten. Ein Gerüst kostet pro Saison ca. 1.450 EUR. Dafür möchten wir uns noch einmal rechtherzlich bedanken. Ein weiterer Dank gilt unseren Partnern den jeweils zuständigen Autobahnmeistereien, der Verkehrsleittechnik + Service Jahn GmbH & Co. KG, der Autobahnpolizei und den zuständigen Straßenverkehrsämtern (Landkreise).

Titelbild: Schneegerüst Rastanlage Eisenach mit Sperrung des Treppenaufgangs

Zum Verband: Der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) e.V. wurde 1990 gegründet und ist seitdem der Thüringer Arbeitgeber- und Wirtschaftsfachverband sowie die Interessenvertretung des Thüringer Verkehrsgewerbes. Aktuell betreut der LTV e.V. als Gesamtverband ca. 600 Mitgliedsunternehmen mit ca. 6000 Beschäftigten aus den Bereichen Güter- und Personenverkehr, dazu gehören Fuhrunternehmen, Speditionen, Möbelspediteure, KEP-Dienstleister, Logistiker, Taxi- und Mietwagenunternehmen sowie einige Busunternehmen.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Landkreisbewohner

    Es ist schon sportlich,der zuständigen Bearbeiterin mal eben gleich „nicht vorhande Fachkenntnisse“ zu attestieren, die Dame wird schon ihre Gründe gehabt haben. Dieser Prangerartikel dient doch nur, ein paar Sponsorennamen prominent zu platzieren.

    Davon unbenommen, sind LKW-Fahrer verpflichtet, ihr Fahrzeug vor Fahrtantritt von Eisplatten zu befreien, notfalls auch ohne Gerüst – da muss der Fahrer sich was einfallen lassen oder seinen Laster stehen lassen. Fahren mit Eisplatten ist jedenfalls keine Lösung und ein gefährlicher EIngriff in den Straßenverkehr der nicht hart genug betraft werden kann – wer so einen Brocken schonmal bei voller Fahrt abbekommen hat weiß wie gefährlich das ist.

    • vigilando ascendimus

      Ist schon interessant, welche Vereine Öffentlichkeitstermine für Kommunisten organisieren. Die bolschewistischen Schläfer werden nach der kommunistischen Machtergreifung in Thüringen überall wieder aktiv! ;-)

      • Jäger

        Ich sage dazu : Sachbearbeiterangst wie 1943, anzutreffen in allen Behörden nach 1990, die Behörde /Amt verlangt – es wird geliefert, wenn nicht —> H4. Nur die Bezeichnung Gauleiter verkneift man sich, so arg sollte es nun doch nicht auffallen.So lässt sich auch erklären das fasst 50% aller Behördlichen Entscheidungen falsch sind. Selbst eine Bevölkerungsgruppe zum Drangsalieren wurde wieder geschaffen bis hin zum zählen von deren Goldzähnen aus besseren Zeiten. Einzig – die Bezeichnungen haben sich geändert. Gestern legte in Bremerhaven US Schiffe mit Panzern an, die Aufgabe der Bundeswehr – Logistisch an die Ostgrenze der EU verlegen. Hatten wir auch schon mal so ähnlich. Es kommt auf den Blickwinkel an, nur wenn es wieder kracht muss man sich ducken, egal wie der Blickwinkel war. Geschichtsbücher auf und vergleichen.

        • vigilando ascendimus

          „Jäger“, so langsam vermute ich auch, dass sie mit „Felix Berg“ identisch sind. Ich weiß nur so langsam nicht mehr, ob ich sie noch eher extrem links (SED-MLPD) oder ob ich Sie inzwischen schon extrem rechts (PEGIDA/rechter Flügel AfD) einordnen muss.

          Was meinen sie mit, wenn nicht geliefert wird, dann H4 (?LKW?). Wie kommen sie zu der Erkenntnis, fast 50% aller heutigen Behördenentscheidungen seien falsch?

          Sie vermitteln den Eindruck in der „DDR“ hätten die Mitarbeiter der „Staatlichen Organe“ frei, ohne Druck lauter rechtmäßige und gerechte Enscheidungen treffen können? Glauben Sie das denn wirklich?

          Von welchen Goldzähnen faseln sie eigentlich?

          Und zum Abschluss: Ich bin zwar im Grundsatz gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr, aber die Verteidung der Ostgrenze der Baltischen Staaten und Polens dient unmittelbar auch der Verteidigung Deutschlands und ist deshalb m. A. mehr als gerechtfertigt!

          N o c h können wir dabei auf die Unterstützung der Amis zählen. Aber die USA sind ein sehr unsicherer Kantonist geworden. Umso wichtiger ist, dass wir uns in im freien (!) Europa halbwegs einig sind!!!

          • Jacob

            Wenn man Ihren Beiträgen so folgt kann man ohne weiteres zu dem Schluss gelangen das sie gelesenes inhaltlich immer umwandeln um ihrer Phobie genüge zu leisten. Bedenken Sie auch das die Baltischen Staaten zu über 50% aus Russen bestehen, ( wie es dazu kam – fragen sie den Klapperstorch), und eine Szenario der Übergrifflichkeit nur auf dem Westeuropäischen Reisbrett steht. Als die unabhängige Ukraine Pleite war sich Westeuropa angeboten hat die Schulden zu zahlen im Austausch gegen den Schwarzmeerhafen. Als wachsamer User haben Sie den Überblick verloren und sind in der Zeit eingefroren.

          • vigilando ascendimus

            1. Wo hat Westeuropa in der Ukraine einen Schwarzmeerhafen?

            2, Estland: heute 69 % etnische Esten, 25 % ethnische Russen, bis 1885 war übriges deutsch Unterrichts- und Behördensprache
            3. Lettland: heute 62 % etnische Letten, 27 % ethnische Russen
            4. Litauen: heute 79 % ethnische Litauer, 6,6 % ethnische Polen; 5,8 % ethnische Russen
            (Quelle wikipedia)

            5. Also als wachsamer Benutzer (engl. user) nicht die Übersicht verloren;

            q. e. d.

            6. Welche angebliche Phobie soll ich denn Ihrer Meinung haben? Waren die grünen Männchen die die Krim vor zwei Jahren okkupiert haben, etwa keine russischen Truppen? (Gut die Krim war unter der deutschen Zarin Katharina der Großen russisch geworden (oder villeich deutsch?;-) Wenn das ein Okkupationsgrund wäre, würde es Zeit, dass die Bundeswehr in Nordostpreußen einmarschiert)

            Oder sind Ihrer Meinung vielleicht die bösen NATO-Truppen die Krim-Okkupanten? Stehen vielleicht auch Dänemark und Norwegen kurz vor dem Überfall auf Russland? Jetzt erzählen sie nur noch, dass, die baltischen Staaten ein Gefahr für Russland darstellen und ich lach micht tot!

            7. Jakob, welches Pferd reiten sie denn heute? Putin-Versteher, RT-Deutsch oder Salve-TV-Gucker?

          • Jacob

            Ihre Zahlen sind rein gar nichts wert, wenn zum Bsp. in D Kinder von Ausländern geboren werden sind sie was – Deutsche, so rechnen auch die Baltischen Staaten, dann wird es dort wie in D sein- die Enkel drängt es zu ihren Wurzeln. Von den Vorgängen in der Nato verstehen sie rein gar nichts – so auch nicht über die Krim. Sie wollen hier den Ritter auf einer Geiß für einen Mopedfahrer verkaufen. Ich bleibe dabei, das was sie hören oder lesen können sie nicht einordnen und verstehen schon gar nicht. Aus der Geschichte: erinnern sie sich wie der 2. Weltkrieg begann: mit den Worten von Adolf “ ab xxxx Uhr wird zurück geschossen“ – nur das die anderen gar nicht geschossen hatten verschwieg er. Ru hat bis Dato nie den ersten Schritt getan, es regiert einzig auf NATO Ereignisse- Beschlüsse. Die NATO verlegt die Panzer an die Westgrenze, RU wird nachziehen müssen, in D wird es dann heißen, allen voran von ihnen – wir müssen uns ja vor Putins Panzern schützen. Seihen sie also weiterhin wachsam, aber holen sie sich Rat von ihren Ahnen der Wachsamen in Weimar.

          • vigilando ascendimus

            1. Halten wir erst einmal fest: im Baltikum leben prozentual genausoviele Russen wie in Deutschland Türken, Kurden, Griechen, Italiener, Araber, Nordafrikaner, Polen, Balkaner etc. etc. (mit und ohne deutschen Pass) zusammen.

            2. Der 2. Weltkrieg ist nicht ohne die Geschehnisse der 1. Weltkrieges und der Zwischenkriegszeit zu verstehen.

            3. Der 2. Weltkrieg begann nich mit einem Deutsch-Polnischen Krieg sondern mit einem nazideutsch-sowjetrussischen Krieg gegen Polen in dessen Ergebnis Polen zwischen Nazie-Deutschland und Sowjetrussland geteilt wurde. Mit gemeinsamer Siegesparade in Brest-Litowsk und anderen Orten an der neuen Grenze. Die damals festgelegte deutsch-russische Grenze ist im Wesentlichen heute die Ostgrenze Polens zu Weißrussland und der Ukraine. Die Sowjetunion hatte ihrer 1939er Kriegsbeute nämlich 1944 wieder in Besitz genommen. 1939/40 sowjtrussischer Überfall auf Finnland und Eimarsch in die baltischen Staaten sowie in das rumänische Bessarabien (heute Moldawien).

            4. Im 1. Weltkrieg erfolgte die deutsche Kriegerklärung an Russland nach Ablauf des Ultimatums zu Rücknahme der russischen Mobilmachung. Die Russische Mobilmachung auch gegen Deutschland zwang die deutsche Regierung und den Kaiser am 1. August 1914 zum handeln. Der russische Überfall auf Ostpreußen wurden nach den Sclachten von Tannenberg und an den masurischen Seen zurückgeschlagen!

            5. 1956 russischer Überfall auf Ungarn und Bedrohung Polens

            6. 1968 russischer Überfall auf die Tschechoslowakei

            7. 2014 russischer Überfall auf die Krim und Ostukraine

            Die sind ja wirklich soooo Friedlich!

          • Meinungsäußerer

            Interessant wie sie beide von losen Eisplatten auf die Okkupation der Krim und Weltpolitik im Allgemeinen kommen. Wahrscheinlich hat Putin auch das kalte Wetter zu uns geschickt und Jakob/Felix Berg ist in Wahrheit einer dieser russischen Hacker-Accounts, die in westlichen Social Media russische Propaganda verbreiten und die Meinungsbildung (und Wahlen) im Sinne der Russen beeinflussen sollen. Wir leben längst wieder im Kalten (Cyber-)Krieg.

      • landkreisbewohner

        Ich teile Ihre kritische Meinung bezüglich der Kommunistischen Landesregierung. Spätestens mIt ihrer Verschwörungstheorie über bolschewistische Schläferkommen mir aber langsam immer mehr Zweifel ob man ihre früher so fundierten Beiträge noch Ernst nehmen kann.

        • vigilando ascendimus

          ;-) = Satire!

          Die meisten vermeintlichen „roten Schläfer“ entpuppen sich dann doch eher als Speichellecker und Arschkriecher.

          (um einmal 2017 im Sinne Luthers DEUTSCH zu sprechen)

  • vigilando ascendimus

    Da hätte der linke Verkehrs- und und Landwirtschaftsstaatssekretär wohl mal v o r seinen Schauspiel mit der Eröffnung des Gerüstes, seine zuständige Behörde einmal prüfen lassen.

    Das dritte Regierungsjahr von rot-rot-grün setzt sich schon wieder mal mit Pleiten, Pech und Pannen fort.

    Wenigstens kann man über diese peinliche Panne noch lachen. Den anderen Mist den die rote Truppe verbockt, werden wir Thüringer noch teuer bezahlen müssen. Und diesmal wird uns der „Westen“ nicht noch mal aus der Scheiße helfen! Auch wenn der rote Dr. Sühl, wie Rammelow, ein Wessi ist!

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