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Modellstadt Eisenach: Erster Workshop zum Fußgängerverkehr

Der Fachverband Fußverkehr in Deutschland FUSS e.V. hat Eisenach Ende 2016 als eine von fünf Modellstädten für ein Projekt ausgesucht. Vor Ort soll von den Experten der Fußgängerverkehr untersucht und ein „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien“ entwickelt werden. Dazu wird Ende April ein erster Workshop stattfinden.

Eingeladen sind zu diesem Workshop verschiedene Verbände und Interessensvereinigungen. Dabei geht es zunächst um eine Bestandsaufnahme und die Entwicklung einer gemeinsamen Vision für die Fußverkehrsförderung in Eisenach. Hierzu sollen gemeinsame Ideen und Ziele zu ausgewählten Fußwegen, zu bereits gut funktionierenden Aspekten, zu Herausforderungen und Barrieren und zu entsprechenden Lösungsansätzen gesammelt und diskutiert werden.

Schirmherrin des Projektes, von dem alle zu Fuß Gehenden profitieren sollen, ist Oberbürgermeisterin Frau Wolf. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Sport wurde in seiner jüngsten Sitzung Anfang dieser Woche über das weitere Vorgehen informiert und Ausschuss-Mitglied Thomas Bauer als Teilnehmer am Workshop benannt. Ein weiterer Workshop ist dann für Ende August geplant. Bereits im Januar dieses Jahres gab es ein Auftakttreffen zwischen der Verwaltung und den Projektverantwortlich vom Verein FUSS e. V., bei dem wichtige Fußweg-Achsen in Eisenach besichtigt wurden und das weitere Vorgehen besprochen wurde.

Am Ende des bundesweiten Projektes soll ein Leitfaden erstellt werden. Der Leitfaden soll Kommunen dabei helfen, die Rahmenbedingungen für den Fußgängerverkehr bei der Verkehrsplanung bewusster zu berücksichtigen und neue Erkenntnisse darin einfließen zu lassen. Das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützen das Angebot bis Ende März 2018.

Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter: www.fussverkehrsstrategie.de

Andrea T. | | Quelle:

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  • JoDo

    Mancher wünscht sich mal einen autofreien Sonntag im Innenstadtbereich. Am besten im Zusammenhang mit einem der verkaufsoffenen Sonntage. Da kommen dann viele Menschen in die Stadt und bemerken plötzlich, wie schön die Stadt ohne das ganze Autochaos sein könnte.

    • vigilando ascendimus

      Und die armen Verkäuferinnen, denen man wieder einen freien Sonntag stiehlt, können auch zu Fuß zu Arbeit kommen. So sind eben unsere soziale Rot-Rot-Grünen!

      • JoDo

        Es ist der Job der Verkäuferinnen und Verkäufer, zu verkaufen. Wenn das – in begrenztem und gut begründetem Umfang – auch mal an einem Sonntag stattfindet, dann erhöht das die Attraktivität der lokalen Geschäfte und trägt damit auch zum Erhalt der Arbeitsplätze der Verkäuferinnen und Verkäufer bei. Daran kann ich nichts Unsoziales erkennen. Zumal es zum Ausgleich einen anderen freien Tag gibt. Es wäre im Gegenteil unsozial, die Innenstadtgeschäftsinhaber der mächtigen Konkurrenz von Amazon & Co. zum Fraß vorzuwerfen, indem man ihnen solche vereinzelten, attraktiven Werbeveranstaltungen verbieten wollte, so wie Sie, vigilando. Und was ist mit dem Bürger? Dem würde man obendrein einer angesichts der hohen „Bürgerbeteiligung“ solcher verkaufsoffenen Sonntage anscheinend sehr beliebten sonttäglichen Vergnügungsmöglichkeit berauben. Das klingt nach sozialistischer Planwirtschaft, vigilando, Verbote, Verbote, Verbote ;)

        • vigilando ascendimus

          Das alte deutschen Ladenschlussgesetz, das im Westen wie in der Zone bis zum Beginn des Jahrtausends galt, stammte aus dem Jahre 1934! Also nix sozialistische Planwirtschaft.

          Übrigens, ohne die 1930er Jahre im Gesamtergebnis schönreden zu wollen, stammen viele soziale Regelungen, angefangen vom Kindergeld, aus dieser Zeit.

          Schröders und Fischers rot-grüner Neuliberalismus hat viele soziale Regelungen geschleift und erst solche internationalen Steuersparmodelle wie bei Amazon und Opel & Co. bei uns in Deutschland möglich gemacht.

          Soviel von rot-grüner „Theorie und Praxis“

          Aber vielleicht ist ja in Deutschland bald der Freitag heiliger als der Sonntag …

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