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Mühlgrabenbrücke in der Karolinenstraße seit gestern gesperrt

Die Brücke über den Mühlgraben in der Karolinenstraße ist seit gestern für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Dies ist das Ergebnis der jüngsten turnusmäßigen Brückenprüfung, die vor einigen Tagen stattfand. Nachdem gestern das schriftliche Ergebnis vorlag, musste die Brücke sofort gesperrt werden. Lediglich Fußgänger und Fahrradfahrer können den Mühlgraben über diese Brücke noch überqueren.

Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes haben nach der Sperrung der durchfahr auch die Umleitung ausgeschildert.

Die Brücke hatte bereits bei der Prüfung im Vorjahr eine sehr schlechte Bewertung erhalten und war nochmals mit zusätzlichen verkehrlichen Einschränkungen versehen worden. Inzwischen hat si ch der Zustand der Brücke so sehr verschlechtert, dass eine Sperrung der Brück nicht mehr zu vermeiden war.

Für den Neubau der Brücke sind bereits Fördermittel beantragt. Nach der rechtsaufsichtliche Würdigung durch das Thüringer Landesverwaltungsamt rechnet die Stadtverwaltung damit, dass die Fördermittel in kürze ausgereicht werden. Im städtischen Tiefbauamt ist bereits die öffentliche Ausschreibung vorbereitet, sodass dann umgehend – voraussichtlich noch im Dezember – die Bauleistungen ausgeschireben werden können. Damit könnte Anfang März 2016 der Neubau der Brücke beginnen und die fertige Brücke zum Schuljahresbeginn Ende August 2016 für den Verkehr frei gegeben werden.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Wartberger

    Wird die neue Brücke zwei separate Fahrspuren bekommen?

  • Wartenberger, die Zweite

    Nachtrag: Wie verläuft die Umleitung? Wird etwa die Brück Naumannstrasse nach sorgfältiger Prüfung geöffnet?

  • Kasimira

    Warum dauert das alles soooo lange? Die Brücken in Eisenach sind marode! Der Verkehr gerät oftmals ins Stocken, weil die Rennbahn überlastet ist! Aber wir kümmern uns um die Ausländerproblematik, die sicher auch teilweise gerechtfertigt ist, wenn es ECHTE Flüchtlinge sind, aber ist nicht der Erhalt der Stadt mit seinen Bauten und Brücken für die HIER lebenden Menschen genauso wichtig? Dafür ist NIE Geld da!

    • Es war auch vor den Flüchtlingen kein Geld da, also an den Flüchtlingen liegt es nicht, es liegt einfach an der verfehlten Stadtpolitik von 1994 bis 2012!!!

      • Gisela Rexrodt

        Grundsätzlich ja, was die Flüchtlinge anbelangt! Aber verfehlte Stadtpolitik von 1994 bis 2012 ? Also die Stadtpolitik gab es ab 1990! Bitte mal aufzählen, was seit 2012 passiert ist! (Radstreifen, Fahrspur in der Rennbahn, die alles aufhält, Fußgängerüberwege an Stellen, die keiner braucht, Baumfällungen in nie dagewesener Zahl, wie die Presse zu berichten wusste, mehrere Steuererhöhungen und bald ein „Tor zur Stadt“, wie es der erste Investor schon bauen wollte – eine Mall usw. usw.

      • Wolfgang

        Ihre Aussage “ es war auch vor den Flüchtlingen kein Geld da“ ist völlig falsch.
        Wenn ich erinnern darf, vor dem Black Out der Kanzlerin und dem freundlichem Gesicht , war von einen Haushaltüberschuß in zweistelligen Milliardenbetrag die Rede.
        Es war die Rede von Steuersenkungen und heute? Derzeit werden die Finanzlöcher der Krankenkassen immer größer, dass liegt natürlich nicht an den offiziellen 850 000 und geschätzten 330 000 illegalen Flüchtlingen. In Eisenach leben laut Veröffentlichung 220 Asylanten und und 170 nicht abgeschobene, sogenannte geduldete Ausländer.
        Das sind bis jetzt Kosten für die Stadt von mindestens 1200,00 EUR pro Person.
        Rechnen Sie das mal 390 mal 12 Monate. Wenn Sie noch lust haben können Sie da auch mit 1,2 Millionen machen.

    • Christian

      Weil bundesweit das bessere Wohlbefinden der hier lebenden Menschen nicht so viel Geld in die Kassen spült wie viele neue Flüchtlinge.

  • Tobias

    Die Umleitung ist über die Straße „Fischweide“ ausgeschildert. So wird noch mehr Verkehr über die eh schon verstopfte Rennbahn geleitet. Warum öffnet man in diesem Zeitraum nicht einfach die Einbahnstraße durch das Palmental in beide Richtungen?

  • Hans-Jürgen Hofer

    Rohre rein und zuschütten. Ist einfach und billig.

  • HUKL

    Es konnte bei diesen vielen Kommentare
    zum oben stehenden Bericht eigentlich nicht der Name der berühmtesten
    „Steh-Auf-Dame“ Eisenachs, Frau Rexrodt, fehlen. Sie hatte
    bekanntlich in der Vergangenheit aus verschiedenen Gründen in
    verantwortungsvollen und leitenden Funktionen, einschließlich von
    zeitweilig verordneten Ruhepausen, eine gewisse Mitverantwortung für
    verschiedene bauliche Objekte in unserer finanziell doch sehr
    schwächelnden Stadt, die gut gelangen oder sich jahrelang bis heute
    regelrecht schämten, überhaupt aus der Erde zu erwachsen (z.B. „Tor
    zur Stadt“, wo die beiden bewachsenen „Becker-Löcher“ fast
    nicht mehr wegzudenken sind…..).

    Die streitbare „Grüne“
    Ex-Baudezernentin war und ist immer dabei, wenn es irgendwo stagniert
    oder voranzugehen scheint! Besonders kurios war natürlich ihre
    Suspendierung für ca. drei Monate 2012, als sie innerhalb von ein
    paar Stunden auf Anweisung des damals scheidenden Oberbürgermeisters,
    die von seiner heute noch amtierenden Nachfolgerin aufgehoben wurde.
    Danach fiel sie öfters öffentlich auf, verschiedentlich vehement
    gegen Objekte zu sein, die von ihr im Amt noch betreut oder in der
    Opposition für gut empfunden worden wären!

    Meinerseits wirkt irgendwie ihre
    Meinung über die zeitlich begrenzte Stadtpolitik etwas unfair. Wenn
    die finanziellen Mittel fehlen, sind u.a. auch sämtliche Brücken
    vom „Zahn der Zeit“ nicht verschont. Natürlich reichen dann
    verschiedene Sperrungen allein nicht aus! Am Beispiel der oben
    genannten stark frequentierten „Mühlgrabenbrücke“ geht
    scheinbar die Eisenacher Stadtverwaltung neue Wege. Nachdem sie über
    schon mehrere Monate „eingeengt, also bis auf 2 m – Breite
    verjüngt wurde, die ein Übersetzen von Lkw`s und breiteren Pkw`s
    nicht mehr ermöglichte, wurde sie in dieser Woche nun gesperrt. Da
    durch die pendelnden Fußgänger, Radfahrer aufgestellten
    Verkehrsschilder bzw. das Eigengewicht diese irgendwann selbst zum
    Einsturz führen könnte, gab das Fahrverbot aller Art das Zeichen,
    nach der bereits erfolgten Beantragung von Fördermitteln, dass das
    Thüringer Verwaltungsamt die „rechtsaufsichtliche Würdigung“
    vornehmen kann. Überraschend scheint bereits auch das städtische
    Tiefbauamt mit den kühnen Plänen integriert worden zu sein, das
    kurzerhand demnächst die öffentliche Ausschreibung vorbereitet, um
    die Firma herauszufinden, die letztendlich im Herbst nächsten
    Jahres, nach dem erhofften Baubeginn im Frühjahr, verkünden kann,
    das „Nadelohr“ in Form dieser neuen Brücke fertiggestellt zu
    haben! Wirklich eine gute Variante!

    Die Bürger Eisenachs sind natürlich
    auch froh, dass die „May-Gruppe“ als nächste Investoren die
    Planungsarbeiten am Dauerobjekt ,“Tor zur Stadt“, ca. nur 500 m
    von der Brücke entfernt, so intensiv vorantreiben möchte, dass von
    ihr der kühne Spruch kam, im Frühjahr 2017 das prachtvolle
    Bauensemble, bestehend aus Hotel und Fachmarktzentrum mit 500
    Pkw-Stellplätzen, eröffnen zu können!

    Da zur gleichen Zeit der vom Land mit
    fast 6 Mill. € unterstützte Umbau der „W.-Aßmann-Halle“
    erfolgen soll, erlebt unsere Stadt neben der Restauration anderer
    Gebäude und Anlagen, einen regelrechten Bauboom, von dem andere
    Städte nur träumen können!

    • Gisela Rexrodt

      Nur einen kleinen Hinweis auf die Unmenge unsachlicher und unbewiesener Ausführungen: Die Aufhebung der Suspendierung (die Gründe sollten Sie kennen) wurde von mir über das Gericht erstritten. Sie wurde nicht „gnädig“ von der Nachforlgerin aufgehoben. Andernfalls hätte sie dies kurz nach ihrem Amtsantritt tun können, was nicht der Fall war.

      • HUKL

        Sehr verehrte Frau Rexrodt,

        eigentlich war meinerseits nicht vorgesehen, trotz meiner angedeuteten Lobeshymnen für Sie, an dieser Stelle mit Ihnen hier ein Zwiegespräch zu führen. Da Sie aber mir
        nachsagten, eine „Unmenge unsachlicher und unbewiesener Ausführungen“ gegen Ihre Person als mittlerweile parteilose Mitbürgerin bis an das Lebensende getätigt zu haben, erinnere ich mich schon im von mir am Rande erwähnten Fall Ihrer kurzzeitigen
        Suspendierung doch ein wenig, dass die nachfolgende Oberbürgermeisterin nach dem Amtsantritt eine für die Stadt kostenlose Überprüfung in Auftrag gab, deren „rechtsstaatliche Ergebnisse“ für Sie persönlich positiv ausfielen und somit von
        ihr die erneute Einstellung für Sie vorgenommen wurde. Daraufhin wurde allerdings Ihre schon erwähnte gerichtliche Verhandlung, auch aufgrund der zu erwarteten hohen Kosten, praktisch in letzte Minute abgesagt. Oder stimmt das etwa nicht, Frau Rexrodt?

        Abschließend:
        Ihnen wurden zu keinem Zeitpunkt aufgrund der sich ständig veränderten parteipolitischen Verhältnisse im Eisenacher Stadtrat meinerseits als parteiloser
        Bürger der Vorwurf gemacht, dass Sie z.B. bei dem „Tor zur Stadt“ in den vielen Jahren der Stagnation von einer ehemaligen Befürworterin plötzlich zur Seite des Gegners wechselten, weil, wie übrigens scheinbar auch noch heute die Mehrheit dieser Stadt in dieser Form das Objekt ablehnt…..

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