Eisenach Online

Werbung
 | Bildquelle: © Stadt Eisenach

Beschreibung:
Bildquelle: © Stadt Eisenach

Neu gestalteter Parkplatz im Mariental eröffnet

Nach rund drei Monaten Bauzeit ist der neu gestaltete Parkplatz im Mariental (vor der „Phantasie“) jetzt fertig gestellt. Oberbürgermeisterin Katja Wolf und Bürgermeister Dr. Uwe Möller gaben den Parkplatz heute offiziell zur Nutzung frei. Der Parkplatz wurde mit Blick auf das Jahr 2017 im Rahmen des Mobilitätskonzeptes neu hergerichtet.

Wir können damit den motorisierten Besuchern der Wartburgstadt ein zusätzliches und sehr ansprechendes Angebot zum Parken an der Bundesstraße B 19 anbieten, betonte Katja Wolf. Aufgrund der 100-prozentigen Förderung der Bauarbeiten sind die Parkplätze gebührenfrei nutzbar, ergänzt sie.

Auf dem Parkplatz Mariental gibt es jetzt 63 Pkw-Parkplätze, die mit einer sandgeschlämmten Schotterdecke befestigt sind. Damit konnten zum einen die Flächenversiegelung verringert und zugleich die Auflagen der Unteren Denkmalbehörde berücksichtigt werden. Zuvor waren jedoch der alte Belag abzutragen, neue Versorgungsleitungen wie Straßenentwässerung zu verlegen und Drainage- und Frostschutzschichten einzubauen.

Teil der Arbeiten war auch die kleine Brücke über den Marienbach, über die die Zufahrt zum Parkplatz verläuft. Die Brücke wurde wieder so hergerichtet, dass Pkw sie befahren können. Die Zufahrt zu den Stellplätzen erhielt eine Asphaltschicht, die beidseitig von Rinnen aus Natursteinen begrenzt ist. Am Parkplatz ist außerdem ein kleiner Rastplatz neu angelegt worden. Dort laden vier Bänke zum Verweilen ein oder dienen als Treffpunkt für Wanderer. Um den gesamten Parkplatz wurden 180 Sträucher und sieben Bäume neu gepflanzt.

Die Kosten für die Neugestaltung des Parkplatzes sind mit 155.000 Euro veranschlagt. Die Maßnahme wird zu 100 Prozent gefördert – davon 90 Prozent über das Programm „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und 10 Prozent über das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalen Gesellschaft.

Im Rahmen der Inbetriebnahme des neu gestalteten Parkplatzes im Mariental stellte das Straßenbauamt Südwestthüringen an der Bundesstraße B19, gegenüber des Eingangs zur Drachenschlucht, neue Leitplanken auf. Damit wird im Interesse von mehr Sicherheit das wilde Parken auf den Straßenrandflächen der B 19 verhindert – insbesondere im Kurvenbereich an der Auffahrt zur Hohen Sonne. Die Nutzer des neuen Parkplatzes können jetzt über die Wichmannpromenade bequem und sicher zur etwa 300 Meter entfernten Drachenschlucht spazieren.

Andrea T. | | Quelle:

Werbung

Die Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft und sofern sie unseren Richtlinien entsprechen, freigegeben.

  • Volkspolizist

    „Damit wird im Interesse von mehr Sicherheit das wilde Parken auf den
    Straßenrandflächen der B 19 verhindert – insbesondere im Kurvenbereich
    an der Auffahrt zur Hohen Sonne.“

    Vom Gegenteil konnte man sich schon überzeugen!!!

    Die Nutzer des neuen Parkplatzes können jetzt über die Wichmannpromenade
    bequem und sicher zur etwa 300 Meter entfernten Drachenschlucht
    spazieren. Die Naturfreunde parken Ihre Autos trotzdem weiterhin verkehrsgefährdend im nahen Umfeld der Drachenschlucht!!!

  • Fußgänger

    Der neue Parkplatz ist schön geworden. Ob sich das Kostenlos-Parken-Konzept bewährt oder die meisten Plätze von Dauerparkern belegt sein werden, wird sich noch zeigen.

    „Die Nutzer des neuen Parkplatzes können jetzt über die Wichmannpromenade bequem und sicher zur etwa 300 Meter entfernten Drachenschlucht spazieren.“ – Wer aber rüber will auf die andere Seite, etwa zur Sängerwiesenhütte, muss die B19 überqueren, was weiterhin relativ unsicher sein dürfte, auch nach dem Setzen der Leitplanke. Und das, obwohl die Sicherung des Fußgängers beim Überqueren der Fahrbahn eine der wichtigsten behördlichen Aufgaben ist. Vor allem hinsichtlich der Sichtbarkeit des „Fußgängerübergangs“ für den durchfahrenden Verkehr scheint mir hier noch viel Luft nach oben. Einen wirklichen Fußgängerübergang traue ich mich schon gar nicht anzusprechen. Nur ein Schildchen „50 km/h Höchstgeschwindigkeit“ aufzustellen (an das sich offensichtlich keiner hält), erscheint mir zu wenig, um die Fußgänger vor den von der Hohen Sonne kommend durch die scharfe Kurve rasenden Hobbyrallyefahrern zu schützen.

    • Volkspolizist

      Mit gesundem Menschenverstand und gegenseitiger Rücksichtnahme könnte es funktionieren, aber das Problem mit der Umsetzung haben wir ja bei so vielen Punkten in unserer schönen Stadt. In Erfurt zahlt man „50€“ je auf dem Boden entsorgter Zigarettenkippe. Die wird auch gut organisiert überwacht! Was sagt das Eisenacher Ordnungsamt dazu: Eine Woche lang diesen Punkt in der Karlstraße/Johannisplatz mal konsequent zu überwachen? Vielleicht klappt es dann mit der gewünschten Sauberkeit in der Stadt im Lutherjahr 2017?

Top