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 | Bildquelle: © Stadt Eisenach

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Bildquelle: © Stadt Eisenach

Pflasterarbeiten in der Katharinenstraße dauern länger

Die Pflasterarbeiten in der Katharinenstraße – im Bereich Zufahrt zum Schiffplatz – dauern länger, als ursprünglich angekündigt. Grund für die Verzögerung ist der Unterbau des Pflasters. Anders als erwartet, entpuppte sich dieser als Beton und nicht als Split. Das bedeutete, dass das Straßenpflaster nicht einfach herausgenommen werden konnte, sondern gefräst und anschließende gereinigt werden musste. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich am 25. November beendet sein. Bis dahin besteht die Vollsperrung in diesem Bereich weiterhin. Autofahrer werden über die Hospitalstraße / Karl-Marx-Straße / August-Bebel-Straße umgeleitet.

Die für diese Woche angekündigten Pflasterarbeiten im Einmündungsbereich August-Bebel-Straße werden daher verschoben. Ein Termin steht noch nicht fest.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Hans-Jürgen Hofer
  • Nachhaltigkeit

    An Peinlichkeit nicht zu überbieten. Allgemein ist zu beobachten, neu erstellte Straßen, Gehwege… sind schon nach kurzer Zeit der Nutzung beschädigt. Wenn man bedenkt, alte gepflasterte Straßen mit Natursteinpflaster (auch wenn sie laut sind) haben eine fast unbegrenzte Lebensdauer. Übrigens äußerst nachhaltig! Einzige Bedingung ist, Reparaturen sollten fachgerecht ausgeführt werden. All die neu erstellten Straßen, Gehwege mit billigsten Betonpflastersteinen, Borden haben eine sehr begrenzte Lebensdauer und sind wie oft sichtbar, selbst normalen Belastungen gegenüber nicht widerstandsfähig genug. So kurbelt man dauerhaft die Bauwirtschaft an und sorgt für regelmäßige neue Aufträge. Nachhaltigkeit sieht so jedenfalls „nicht“ aus!

  • Anlieger

    Ich will mich mal an der Stelle bei den ZWEI sehr fleißigen, vermutlich osteuropäischen Fachkräften bedanken, die bei Wind und Wetter und auch am Wochenende die Wydenbrugkstraße pflastern. Ich hoffe, die zwei werden zum öffentlichkeitswirksamen Bändchen durchschneiden auch eingeladen, da sie einen der wesentlichsten Anteile an der Sanierung der Straße besitzen.

  • Grummel

    Anders als erwartet? Der Auftraggeber dieser Reparatur ist derselbe wie der Auftraggeber der vor ca. 15 Jahren erfolgten Verlegung: Die Stadt Eisenach. Der dortige Beamte hätte sich mal besser die Mühe gemacht nachzuschauen, was er oder seine Kollegen damals beauftragt hatten. Das nennt man Sorgfalt.

    Darüber hinaus wäre eine durchgehende Asphaltierung billiger und haltbarer gewesen als diese elenden Aufpflasterungen. Die restliche Katharinenstraße ist nämlich in einem guten Zustand. Und den Anwohnern wäre der Lärm erspart geblieben, wenn Reifen über die gepflasterten Abschnitte rollen. Aber wen interessieren schon die Anwohner?

    • Straßenbahn

      Ach Grummel, Sie wissen schon Sie wohnen im ältesten Teil der Stadt Eisenach. In EA-Nord würde ich beispielsweise kein Pflaster befürworten. Bis zum Ende des Straßenbahnbetriebs hörte man in der Katharinenstraße auch noch das Betriebsgeräusch und Kurvenquietschen der Bahn. Ich erinnere mich nicht, dass es da Einwohner gab, die sich darüber beschwert haben.

      • Jakob

        Machen wir doch mal eine Umfrage unter den Anwohnern. „Möchten Sie lieber einen leisen oder einen lauten Straßenbelag?“. Früher hat niemand wegen nichts den Mund aufgemacht. Das als Beleg für Zustimmung zu werten, ist etwas gewagt, oder?

      • Anwohner

        Wer hier wieder ein Pflaster genehmigt hat, müsste hier definitiv zur Verantwortung gezogen werden! Hier hätte man die Gelegenheit wahrnehmen können und einen Asphaltbelag wählen müssen! Die Lautstärke der fahrenden Autos ist absolut nicht tragbar. Das Thema mit „Früher“ zu vergleichen ist völlig am Ziel vorbei! Damals war das Verkehrsaufkommen 80% weniger. Falls es um die Reduzierung der Geschwindigkeit geht, hätte man ebenfalls durch Bremshügel etc. einwirken können. Die Verkehrsplanung wurde hierbei scheinbar mit „haben wir schon immer so gemacht“ abgenickt. Traurig! Die Welt dreht sich weiter und entwinkelt sich! Hier wird nur Dienst nach Vorschrift geschoben. Ich bin echt sauer! Keiner kümmert sich um Steuern zahlende Anwohner! Das ganze wird schließlich von der Bevölkerung finanziert – übrigens auch die Entscheider! Das haben mache immer noch nicht erkannt. Fakt ist – das Pflaster ist laut und anfällig für Straßenschäden! Spätestens in 8 Jahren muss es wieder repariert werden. Die letzte Reparatur wurde im Übrigen vom Stadtbauhof vorgenommen. Der Kommunikationsweg zur Beschaffenheit des Unterbaus wäre nicht wirklich groß gewesen! Peinlich!

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