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 | Bildquelle: © Paul-Philipp Braun • www.ppbraun.de / Raymond Walk

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Bildquelle: © Paul-Philipp Braun • www.ppbraun.de / Raymond Walk

Sorgenkind L 2115 – Noch immer keine Sanierung in Sicht

Abgeordneter Walk hofft auf baldiges Handeln der Landesregierung

Es gibt keine Sanierungspläne für die Landesstraße 2115 zwischen Wolfsburg-Unkeroda und Eckardtshausen. Dies geht aus einer aktuellen Anfrage des Westthüringer Landtagsabgeordneten Raymond Walk (CDU) an die Landesregierung hervor. Bereits vor mehr als einem Jahr erkundigte sich Walk nach den Plänen der Landesregierung für die wichtige Verbindungsstraße im Wartburgkreis.

Die Straße ist in einem desolaten Zustand, sie gleicht mehr einem Feldweg als einer Landstraße, sagt Raymond Walk.

Er machte sich bereits mehrfach ein Bild vor Ort, sprach mit dem Bürgermeister von Wolfsburg-Unkeroda und ist daher bestens über den Zustand der Straße informiert.

Nun fürchtet Walk, dass der kommende Winter zusätzlich an die Substanz des Asphalts geht, Schlaglöcher sich vergrößern und damit die Unfallgefahr für die Autofahrer vergrößert wird. Er hofft daher, dass die Landesregierung zeitnah ein Sanierungskonzept für die Landesstraße auflegt.

Die L 2115 ist die wichtigste Verbindungsstraße zwischen beiden Orten, dass sie in Schuss gehalten wird, das sollte eigentlich selbstverständlich sein, so der Abgeordnete.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Schlagloch!

    Warum wurden diese Mißstände nicht in der Glanzzeit der CDU abgearbeitet?

    • Landkreisbewohner

      Weil in deren Zeit gröbere Missstände, die durch kommunistische Misswirtschaft zu Zeiten der DDR verschuldet worden waren zu beheben waren als diese kleine Ortsverbindung?!

      • Schlagloch

        Ach wirklich? Die Eisenacher Straßen befinden sich noch heute zum größten Teil in einem jämmerlichen Zustand, da wurde seit 1990 im Gegensatz zu anderen Städten viel zu wenig gemacht. Es dürfte daher nicht unbedingt an der Farbkombination der Regierung liegen!

        • vigilando ascendimus

          Da regieren ja auch seit 2014 die Kommunisten ganz offiziell.

          Gut Dr. Brodhun (Ost-CDU, bis 1989 beim DDR-Zoll in Wartha angestellt) hatte mit seinem Streben nach Kreisfreiheit bereits den finanziellen Sargnagel für Eisenach gesetzt.

          Eisenach ist so eben auch nach 26 Jahren Deutsche Einheit noch in weiten Teilen noch eine Zonenstadt.

          Hoffentlich wird diese Zone nicht auch noch auf das freie Umland erweitert.

          • Jakob

            Sehen Sie es doch mal so: Wenn sich Eisenach nun rapide vergrößert und auch Ihre Gemeinde geschluckt hat, dann dürfen Sie Frau Wolf mit abwählen. Wäre das nicht ein toller Anreiz für Sie?

  • Jakob

    Würden die Entscheider hier regelmäßig lang fahren, würde sie das sicherlich wachrütteln. Vielleicht würden solche Probleme aber auch besser gelöst, läge so eine Straßenbaulast in der Verantwortung der Gemeinde.

    • Felix Berg

      Gemeinden haben außer Chronischen Geldmangel nichts, die Bürger müssen daher doch schon selber Straßen bezahlen bis hin zur Straßenlaterne. Der Bund und die Länder sind schon seit Jahren nicht mehr in der Lage bestehende Straßen auch nur zu erhalten. Was zusätzlich neu gebaut wird hält obendrein nicht solange wie daran gebaut wurde.

      • vigilando ascendimus

        Berg,
        Die Straßen sind schlecht, weil der Staat immer mehr soziale Wohltaten aus den Steuer derer, die arbeiten, finanziert! Und die Kommmunisten in Erfurt und ihre rot-grünen Steigbügelhalter wollen noch mehr soziale Wohltaten finanzieren. Wenn die dran bleiben, ist Thüringen 2019 pleite, und die öffentliche Verwaltung durch die Gebiets- und Verwaltungsreform lahmgelegt. Die Roten können es nicht!

        Noch sind die Thüringer Landstraßen, auch diese, besser als in der Zone.

        p.s. „Besser Heike grillt!“

        • Felix Berg

          Die schlechten Straßen haben nach einem viertel Jahrhundert rein gar nichts mehr mit Kommunisten zu tun – außer das sie diese gebaut haben und man immer noch wenn auch etwas holprig darüber fahren kann. Neu sanierte Straßen sind dagegen rasch unpassierbar, hinzu kommt die unerträglich schlechte Lochflickerei nach Reparaturarbeiten. Des weiteren darf ich Sie daran erinnern das die Landes CDU den Auftrag erteilt hat Tausende von Wohnungen ( Plattenbauten wie sie auch in Nürnberg stehen) dem Erdboden gleichzumachen. Sehr gut für Baufirmen. Nun ist es die Bundes CDU die festgestellt hat – doof gelaufen -> wir brauchen Wohnungen – > erneut gut für Baufirmen. Da bleibt in Thüringen die Frage – wer kennt da wen oder wer hatte einen Schwager mit einer Baufirma in seiner Familie aus der CDU. Milliarden wurden so verballert zur Einkommensfreude von…. . Klar fehlen diese Gelder für die Gesellschaft um zum Bsp. Straßen in Schuss zu halten. Einfach der Chronologie der Entscheidungen folgen. Persönlich sehe ich das so- 1990 wurde ein Kind geboren und dem hat man sofort die Beine abgeschlagen auf Weisung der CDU damit es nie laufen lernt um einmal Selbstständig zu werden.

          • Jakob

            Zunächst: „Gebaut“ wurden solche Straßen ursprünglich bereits von Bismarck, da war an Kommunisten noch gar nicht zu denken.

            Was das Geld für den Straßenbau angeht: Anscheinend ist es derzeit so, dass eigentlich Geld für Straßenbau im Überfluss bereit stünde, dieses aber nicht verbaut wird, weil die Verwaltungsbürokratie nicht mit dem Planen hinterher oder nicht in die Pötte kommt. Darauf baute mein Hinweis auf, dass wahrscheinlich schneller gebaut würde, läge die Straßenbaulast für so eine Straße bei der Gemeinde, die direkt von der Straße (und den Schlaglöchern und den meckernden Bürgern) betroffen ist. Natürlich müsste dabei auch sichergestellt sein, dass die Gemeinde sich das leisten kann. Stichwort: Struktur- und Verwaltungsreform. Und die Gemeinde müsste die Möglichkeit haben, bei der Planung und Umsetzung hie und da auf Know-how zurückgreifen zu können, das an höherer Stelle vorhanden ist und vorgehalten wird. So eine Art Landesbauamt, so wie die Landeskriminalämter. Auch hier wieder: Stichwort Verwaltungsreform. – Bei der Gebietsreform gäbe es also viele interessante Aspekte zu diskutieren. Wir beschränken uns leider noch immer darauf, uns zu zanken, ob die neuen Grenzen nun ein paar Kilometer weiter nördlich oder südlich verlaufen sollen. Das ist nicht unwichtig, aber auch nicht die entscheidende Frage. Nutzt diese Reform doch, um das Land und das Leben der Bürger wirklich zu verbessern!

          • Felix Berg

            Richtig, die Straße gab es schon vor der Besatzungszeit, aber in jener wurde das letzte mal saniert, wie so enorm viele im Wartburgkreis, besonders im Altkreis Eisenach. Aber eigentlich ist auch kein Geld da, jeder der nicht an einer Bundesstraße wohnt weis davon ein Lied zu singen was da auf die Bürger zukommt. Vor wenigen Wochen im TV – so mal locker bis 70 000 Euro pro Haushalt oder Anlieger. Da nutzt auch keine Gebietsreform. Was die Kommunen überfordert ist wohl eher die sich rasch wiederholenden Kosten wegen unsachgemäßen Bauleistungen mit ungenügenden Materialien. Tagessätze der Technik die meist ruht da zu oft mit 2 Mann Betrieben gearbeitet wird. Wenige Meter Radweg summieren sich so locker auf Millionenbeträge. Auch ein Manko in der Region- viel zu wenige Arbeitsplätze die Steuern hereinspülen. Um an die Fördermittel Aufbau Ost zu kommen wart kein dreh ausgelassen. Eine Gebietsreform wird also nicht das geringste lösen. Man kann sich heute und erst recht nicht morgen nach der Reform die kleinste Einheit – einen Bürgermeister leisten. Alles Ehrenamt, damit fehlt dann jegliche Übersicht was wo wann nötig ist. Einfach gesagt- das Landsterben geht mit vielen Zwangsüberschuldeten Bürgern weiter. Auch nicht zu vergessen – alle Planungen beruhten einst auf 1 Mio. Einwohner mehr und an diese Planungen hält man bist heute fest- der Kommunale Tod. Dann sind da noch die Fördermittel von Orten in denen ab 1990 noch nie etwas investiert wurde, im Wartburgkreis sind das sehr viele, lukrativ für Gebietsreformen um an diese unabgerufenen Gelder zu kommen, wahrscheinlich wird man aber bemerken das diese längst verbraten sind und die Bürger vergeblich hoffen und gehofft haben. Unverschuldete Orte haben und legen Wert auf Instandhaltung anstelle von runter wirtschaften um Firmen mit Neubauaufträgen beglücken zu können. Diesen Sumpf trocken legen ist besser als jede Gebietsreform.

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