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Stationärer Blitzer ab 30. Juni in Stockhausen geht in Betrieb

Im Eisenacher Ortsteil Stockhausen geht am Donnerstag, 30. Juni, der zweite stationäre Blitzer der Stadt in Betrieb. Die Messsäule, die mittels Laserscannertechnik die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge misst, steht an der Nessetalstraße, nahe der Einmündung der Straße „Zum Wehr“, unmittelbar am Fußgängerüberweg in einem unübersichtlichen Kurvenbereich.

Eine permanente Geschwindigkeitskontrolle in Stockhausen war bereits bei der Einführung des ersten feststehenden Gerätes im Mariental im Mai 2015 vorgesehen. Nach den Erfahrungen dort und weiteren mobilen Kontrollen in Stockhausen wurde nun die zweite Messsäule aufgestellt.

Die Verkehrssicherheit hat oberste Priorität. Es geht um den Schutz von Fußgängern, Radfahrern und allen anderen Verkehrsteilnehmern, sagt Bürgermeister Dr. Uwe Möller. Es gibt leider immer wieder Raser, die die Tempolimits überschreiten und damit andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.

An der Nessetalstraße, die als Ortsdurchfahrt auch den Zubringerverkehr zur Autobahnanschlussstelle mit trägt, befinden sich rechts- und links Bushaltestellen sowie ein Fußgängerüberweg, der in einem unübersichtlichen Kurvenbereich liegt. Außerdem sind im Straßenverlauf mehrfach Verkehrsspiegel angebracht, die an den Ein- und Ausfahrten der dort ansässigen Geschäfte für bessere Sicht sorgen sollen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist deshalb in der Nessetalstraße auf 30 km/h begrenzt.

Das städtische Ordnungsamt kontrollierte in Stockhausen seit 2013 neben der Polizei mit mobilen Geräten die gefahrenen Geschwindigkeiten. Einwöchige Probemessungen (Permanentmessung) im November / Dezember 2013 ergaben, dass etwa 39 Prozent der Fahrzeugführer mit 39 Kilometern pro Stunden (km/h) und schneller die zulässige Höchstgeschwindigkeit (30 km/h) überschritten.
Diese Probemessungen wurden im November 2015 wiederholt und immer noch waren 25 Prozent der Fahrzeuge mit 39 km/h und schneller unterwegs und dies, obwohl dort mobil Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt wurden. Deshalb wurde jetzt in Stockhausen der zweite stationäre Blitzer aufgestellt. Dies ist auch mit der Landespolizeidirektion Gotha im Vorfeld abgestimmt worden.

Das Messgerät verfügt, wie bereits die Säule im Mariental, über Sensor-Technologien für die Verkehrsüberwachung. Hersteller ist die Jenaer Firma Jenoptik. Das Messgerät kann Fahrzeugklassen auseinander halten, verschiedene Tempolimits überwachen und die eingebaute Kamera gewährleistet Bilder mit optimaler Kennzeichen-Lesbarkeit und Fahrererkennung. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge wird mittels berührungsloser Sensorik ermittelt (Laserscanner). Die Messstrecke beträgt lediglich zehn Meter. So sind fehlerhafte Zuordnungen beispielsweise aufgrund eines Fahrstreifenwechsels ausgeschlossen.

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Andrea T. | | Quelle:

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