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Stellungnahme im Rahmen der öffentlichen Auslegung des Bundesverkehrswegeplanes 2030

hier: B 19 Wilhelmsthal – Wutha-Farnroda (B 19-G30-TH-T2-TH) sowie B 88 Wutha-Farnroda (B 88-G70-TH)

Auf der Grundlage des Bürgerentscheides der Bürger der Gemeinde Wutha-Farnroda vom September 2014 gebe ich namens der Gemeinde Wutha-Farnroda zu o. g. Vorhaben folgende Stellungnahme ab:
Die Bundesrepublik Deutschland soll den Neubau der Bundesstraße B 19 zwischen der Ortslage Etterwinden und Wutha-Farnroda sowie den Bau B 88 – Ortsumfahrung Wutha-Farnroda (B 88-G70-TH) nicht mehr weiter verfolgen. Die Vorhaben sollen aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen werden.

Begründung:
Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes 2030 sieht diese Projekte richtigerweise nicht mehr als Maßnahme des vordringlichen Bedarfs. Es wird im Entwurf des Verkehrswegeplanes ebenfalls richtigerweise festgestellt, dass das Teilprojekt 2 – B 19 zwischen Ortslage Etterwinden und Wutha-Farnroda  nur mit dem Teilprojekt 1 – B 19 Ortsumfahrung Stockhausen (Autobahnzubringer A 4) bewertbar ist. Für letzteres Teilprojekt sieht der neue Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes nämlich überhaupt keinen Bedarf mehr. Ein Festhalten am Teilprojekt 2 – Rennsteigquerung zwischen Etterwinden und Wutha-Farnroda macht ohne Fortführung der Straße zum Autobahnanschluss Eisenach-Ost (Großenlupnitz) noch weniger Sinn. Das Teilprojekt 2 ist ohne das Teilprojekt 1 unsinnig.

Die Folge des Ausbauendes in Wutha-Farnroda würde dazu führen, dass der um Eisenach östlich umgeleitete Verkehr in größerem Umfang durch die Ortslagen Eichrodt (Gemeinde Wutha-Farnroda), Wutha (Gemeinde Wutha-Farnroda) Schönau (Gemeinde Wutha-Farnroda), Kälberfeld (Gemeinde Hörselberg-Hainich) und Sättelstädt (Gemeinde Hörselberg-Hainich) zur Autobahnanschlussstelle Sättelstädt geführt würde. Bereits jetzt sind in den Ortsteilen Eichrodt und Wutha  14.000 Fahrzeuge pro Tag zu verzeichnen. Der Bundesverkehrswegeplanentwurf geht im Planfall 2030 von zusätzlichen 8.000 bis 16.300 Fahrzeugen aus (Übersicht und Begründung der Notwendigkeit gehen von unterschiedlichen Zahlen aus), die am geplanten Knotenpunkt bei Wutha-Farnroda zusammenkommen würden.

Selbst bei einem Festhalten am Teilprojekt I Ortsumfahrung Stockhausen (Autobahnzubringer A 4, Anschlussstelle Eisenach-Ost) würde die Umverlegung der B 19 zwischen Wilhelmsthal und Wutha-Farnroda zu erheblichen Nachteilen für die Natur und die Bevölkerung in der gesamten Gemeinde Wutha-Farnroda führen. Auch dann wäre mit einer Verkehrszunahme der Eisenacher Straße und Gothaer Straße in den Ortslagen Eichrodt und Wutha sowie in den Ortslagen Schönau zu rechnen. Die Umverlegung der B 19 östlich von Eisenach durch  den Thüringer Wald, Unterquerung des Rennsteiges, wäre ohnehin ein irreparabler Eingriff in die Natur. Die Projektkosten werden bereits jetzt auf über 200 Mio Euro geschätzt.

In der landesplanerischen Beurteilung des Thüringer Landesverwaltungsamtes als obere Landesplanungsbehörde des Freistaates Thüringen zum ROV B 19 n zwischen Etterwinden und Wutha-Farnroda, Ergänzungsvariante V 4 vom 19. 09. 2014 (www.thueringen/th3/tlVWA/raumordnung/raumordnungsverfahren) wird  festgestellt, dass die im ROV beantragten Maßnahmen nur unter Beachtung umfangreicher Maßgaben den Erfordernissen der Raumordnung entsprechen würden. So wird u.a. gefordert, dass der Tunnel in Wilhelmsthal zu verlängern ist, gleiches gilt für den Tunnel an der Gemarkungsgrenze zwischen Eisenach und Mosbach (Gemeinde Wutha-Farnroda).

Des Weiteren wird ein für den Hochwasserschutz ausreichend dimensioniertes Brückenbauwerk über Hörsel und die Eisenbahn gefordert. Dies wiederum lässt darauf schließen, dass die bisherige Kostenschätzung erheblich zu niedrig angesetzt ist.

Da die Maßnahme im Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes bislang gerade einmal mit einem Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1 bewertet ist, ist davon auszugehen, dass es tatsächlich < 1 ist.

Inwieweit eine B 19/B 84 Westumfahrung Eisenachs zu einem besseren Kosten-Nutzen-Faktor führen würde, wurde nicht geprüft.

Durch die beim Bau der B 19-Ostumfahrung Eisenachs notwendigen Tunnel entstünden zudem nichtkalkulierbare irreparable Grundwasserschäden. Das gesamte Bauprojekt bedeutet eine zunehmende Lärm- und Schadstoffbelastung für die Erholungs- und Siedlungsräume in der Gemeinde Wutha-Farnroda. Durch die vorgesehenen Brückenbauwerke würden lebenswichtige Kaltluftströme und Frischluftbahnen im gesamten Erbstromtal und Hörseltal bis in die kreisfreie Stadt Eisenach unterbrochen. Die geplante Trasse stellt auch ein Aufstauhindernis im Hochwasserfall der Hörsel dar.

Auf die Stellungnahme der Gemeinde zum Raumordnungsverfahren (ROV) für das Vorhaben Neubau der B 19 n zwischen Etterwinden und Wutha-Farnroda, Ergänzungsunterlage Variante V 4 vom 17. September 2014, (Aktenzeichen beim Thüringer Landesverwaltungsamt: 350.13-8154-030.12/11 WAK), weise ich insbesondere hin.

Auch in Abwägung der Vor- und Nachteile der B 88 Ortsumfahrung Wutha-Farnroda erwartet die Gemeinde mehr Nachteile als Vorteile. Auch die Umverlegung der  B 88 stellt einen erheblichen irreparablen Eingriff in die Natur, das Landschaftsbild und die Lebens- und Erholungsräume von Mensch und Tieren dar.

Durch die Umverlegung der B 88 würde zwar die Lärmbelastung der unmittelbaren Anlieger der Ruhlaer Straße vermindert, die Lärmbelastung der anderen Einwohner jedoch erheblich erhöht. Auch sind bei der Umverlegung existenzbedrohliche Umsatzeinbußen örtlicher Handels- und Gewerbetreibender zu befürchten.

Die in der Begründung aufgeführten Punkte für den weiteren Bedarf sind im Übrigen zum Großteil unbegründet.

Entgegen der Darstellung im Entwurf des BWVP 2030 ist der überregionale Verkehr zwischen den Mittelzentren Eisenach und Ilmenau auf der B 88 marginal.

Dieser Verkehr wird über die A 4/A 71 abgewickelt. In Richtung Waltershausen, Friedrichroda, Ohrdruf wird der Verkehr inzwischen ebenfalls überwiegend über die A 4 und zum Teil über die ehemalige B 7, jetzt L 3007, abgewickelt. Der überwiegende Verkehr im Bereich B 88 – Ruhlaer Straße ist dem Quell- und Zielverkehr des Erbstromtals (Wutha-Farnroda, Ruhla, Seebach) zuzuordnen. Der regionale Verkehr zwischen dem Mittelzentrum Eisenach und dem Grundzentrum Bad Liebenstein findet vorrangig über die jetzige B 19 statt.

Andrea T. | | Quelle:

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  • commentatore

    Eine sehr informative Darstellung, die zur weiteren Diskussion anregt – vielen Dank hierfür!

  • Felix Berg

    Naja, es ist immer besser wenn Straßenverkehr vor anderer Leute Türen stattfindet. Es lässt sich vermuten das alsbald neben der Straßen zwischen Schönau bis Eisenach Viecher auftauchen deren Schutz vor Straßenverkehr geht, die Anwohner wird´s freuen. Auch die Eisenacher mit ihren Touristen wird es erfreuen das ihnen die B19 als Autobahnzubringer mitten durch die Stadt erhalten bleibt. ( Fenster öffnen bleibt ihnen erspart)

  • commentatore

    Die Gemeinde beschwert sich also darüber, dass man den Verkehr der B19 nicht in Wutha enden lassen kann, hat aber nichts dagegen einzuwenden, dass der Verkehr einer nahezu durchgehend ortsdurchfahrtsfrei fertiggestellten wichtigen überregionalen Straßenverbindung mitten im Thüringer Wald endet, um sich dann über eine hochgefährliche, enge kurvige Strecke und durch die Eisenacher Innenstadt zu bewegen? Erstaunlich!

    Dabei ist die Annahme der Gemeinde, dass die B19 tatsächlich mitten in Wutha enden soll, schlicht falsch. Selbstverständlich wäre es blödsinnig, die Straße nicht auch noch bis zur A4 weiter zu führen. Das will aber gar niemand. Selbstverständlich sind hier noch weitere Planungen erforderlich.

    Statt dessen soll nach Ansicht der Gemeinde eine Westumfahrung Eisenachs gebaut werden. Während es jedoch einerseits von der Gemeinde moniert wird, dass die bisher veranschlagten 200 Mio. € schon jetzt viel zu viel Geld seien, scheut man sich andererseits nicht davor, eine Alternative vorzuschlagen, die – wenn nicht sogar unmöglich – aufgrund der schwierigen geologischen und topographischen Verhältnisse ein Vielfaches kosten würde. Man hat mit anderen Worten die Westumfahrung schlicht deswegen gar nicht erst näher geprüft, weil sie ganz offensichtlich überhaupt nicht in Frage kommt. Warum umständlich mit der Kirche ums Dorf (sorry, Eisenach :) fahren, wo eine deutlich kürzere Verbindung durch den Tunnel über Wutha möglich ist. Wo sollte diese Westumfahrung auch durchführen? Durchs Opelwerk? Über die Wartburg? Durch die Weststadt? Nein, die einzige gangbare Lösung wäre eine noch weiträumigere Führung bis zum neuen Dreieck A44 / A4. Doch diese Lösung ist nicht erforderlich, weil die schon bestehende A4 diesen Verkehr problemlos aufnehmen kann.

    Die weiteren Einwände haben m.E. auf dieser Stufe der Planung nichts zu suchen, sondern werden einmal in den konkreten Raumordnungs- und Bauplanungsverfahren zu diskutieren sein. Und – das ist wohl sicher – da wird es noch eine Menge Fragen zu klären geben. Doch es wird sich jeweils eine Lösung finden – selbst für die Kalt-Frischluftströme. Eisenach wird nicht ersticken müssen, man kann die Brücke sicherlich so bauen, dass der Wind auch weiter frisch weht.

    Das Argument des „irreparablen Eingriffs in die Natur“ würde streng genommen bedeuten, dass der Mensch künftig auf sämtliche Bauprojekte zu verzichten hätte. Auch hier gilt: Beim Straßenbau wird auf sämtliche Aspekte des Naturschutzes und der Raumordnung etc. Rücksicht genommen werden müssen – und es werden akzeptable Lösungen dafür gefunden werden.

    Dass solche Projekte am Ende immer teurer sind als anfangs mal überschlägig geplant, das ist ein Naturgesetz. Am Ende wird der Bund das einfach bezahlen, da müssen sich Bürger von Wutha-Farnroda keine weiteren Gedanken darüber machen.

    Freilich hat jeder einzelne Bürger das gute Recht, auf solche Belastungen aufmerksam zu machen, die ihn durch so ein Projekt treffen werden. Lärm- und Schadstoffbelastung durch Straßenverkehr sind keine Banalitäten. Die Gemeinde Wutha-Farnroda muss hier maximale Unterstützung finden, dass diese Belastungen so weit es geht nach dem neuesten Stand der Technik vermieden oder reduziert werden. Dabei darf aber auch nicht unerwähnt bleiben – die Eingabe vergisst das leider – dass es nicht nur um eine Mehrbelastung im Bereich der Gemeinde Wutha-Farnroda geht, sondern dass gleichzeitig eine erhebliche und unerträgliche Belastung in Eisenach, in dicht bebautem städtischem Gebiet vermindert werden muss. Die B19 verläuft in Eisenach direkt an Wohnblöcken vorbei, es werden massiv Fußgänger gefährdet und die Weiterentwicklung einer attraktiven Innenstadt wird durch eine quasi durch die Fußgängerzone durchlaufende Bundesstraße (!) blockiert. Es muss also eine Abwägung stattfinden. Und die ist m.E. klar. Die kleine Mehrbelastung in Wutha ist nichts im Vergleich zur aktuellen Belastung in Eisenach. Wenn nicht sogar auch in Wutha die Belastung reduziert wird, wenn auch hier der Verkehr nicht mehr durchs Dorf rollt, sondern auf einer neuen Umgehungsstraße.

    Insgesamt könnte sich die gesamte Region endlich darüber klar werden, dass die ganze Region diese B19 braucht und letztendlich alle von ihr profitieren. Thüringen ist hier durch den Rennsteig in zwei Hälften geteilt, die nicht ausreichend verkehrsmäßig miteinander verbunden sind. Das ist ein enormes Hindernis für die Wirtschaft, die Warenströme, für die Menschen aus der Region und für den Tourismus, das ist ein Relikt und nicht zeitgemäß. Die Region braucht eine gute Nord-Süd-Verbindung, damit sie sich weiter vernetzen und attraktiver und leistungsfähiger werden kann. Die Region braucht eine bessere Anbindung an die südlich gelegenen Wirtschaftsräume. Vielfalt in den Städten und Dörfern braucht genügend Menschen, die Leben in die Bude bringen. Wer aus Eisenach fährt denn heute regelmäßig nach Salzungen, obwohl dieses nette Städtchen gleich nebenan liegt? Und für wen will Eisenach attraktive Einkaufsstadt sein, solange man nur schwer dort hin kommt?

    Die Region muss sich endlich einig werden und an einem Strang ziehen, die kleinen Einheiten müssen verstehen, dass sie im selben Boot sitzen, der eine vom anderen profitiert. Damit das endlich was wird mit der B19.

    Und Wutha-Farnroda darf nicht das Gefühl vermittelt bekommen, dass es in dieser Sache die Verliererkarte gezogen hat. So ein Sträßchen ist doch kein Atomkraftwerk, das wird schon. Und auch Wutha würde endlich verkehrsmäßig vernünftig an das überregionale Straßennetz angebunden sein. Das macht auch Wutha attraktiver. Wutha profitiert, der Bund zahlt, das kann man doch nicht wirklich ablehnen.

    • Torsten Gieß

      Commentartore,

      Haben sie schon gelesen, dass in der Stellungnahme des Thüringer Landesverwaltungsamtes (www.thueringen/th3/tlVWA/raumordnung/raumordnungsverfahren) gefordert wird, dass als Ausgleichsmaßnahme für den Bau der Ostumfahrung Eisenach, der Rückbau der Straße zwischen Eisenach und der Hohen Sonne gefordert wird? Da wird der Weg zur Wartburg für den aus Süden kommenden Besucher aber beschwerlich!

      Übrigens, wenn ich einmal an Eisenach vorbeigefahren bin, kann ich doch zum Einkaufen gleich nach Gotha oder Erfurt fahren.

      Zwischen Wilhelmsthal, Hoher Sonne und Eisenach-Mariental bewegen sich gegenwärtig nur rund 8000 Fahrzeuge täglich. Und dafür soll solch ein Aufwand betrieben und solch ein Schaden auch am Erholungsgebiet für die Eisenach angerichtet werden? (Zum Vergleich: Durch die Nordverlegung der Autobahn A 4, den Rückbau der A 4 an den Hörselbergen und den Bau der Anschlusstelle Sättelstädt hat sich der Verkehr auf der Eisenacher Straße in Eichrodt und Wutha von rd 10.000 auf 14.000 Fahrzeuge pro Tag erhöht. Von den Straßenbehörden waren zuvor 2000 Fahrzeuge täglich mehr prognostiziert worden!)

      Anstelle der in den 1930er Jahren geplanten A 80 Eisenach – Meiningen – Coburg – Bamberg ist nun einmal die A 7 Hersfeld – Fulda – Würzburg – Bamberg und die A 71 Erfurt – Suhl – Coburg – Bambergund die A 73 Erfurt – Suhl – Meinigen Würzburg gebaut worden.

      Das mach aus der B 19 eine regionale Verbindungsstraße zwischen Meinigen und Eisenach, die in Eisenach endet! Wenn man daraus eine überregienale Verbindung zwischen Meiningen und Kassel machen möchte, ist die Ostumfahrung Eisenachs der falsche Weg!

      Ich behaupte daruber hinaus, das rund 500 Fahrzeuge täglich auf der B19 im Bereich Hohe Sonne-Wilhelmsthal allein aus dem Kreisstadtstatus von Bad Salzungen (einschließlich Landwirtschaftsamt für die Kreise Eisenach und Gotha) resultieren, und dass beim Wegfall desselben auch dieser Verkehr wegfällt.

    • Torsten Gieß

      p.s. : Durch die Nordverlegung der A 4 ist die Wartburg aus der Sichtachse der dortigen Autofahrer fast verschwunden. Dies hat 2010 auf der Wartburg zu einem Rückgang an Besuchern von rund 20 % (!) geführt.

      Welche negativen Folgen Ortsumfahrungen auch haben können, kann man gut im hessischen Wanfried beobachte. Das dortige, einstmals quicklebendige Geschäftleben hat sehr gelitten.

      • Felix Berg

        Da haben sie recht, die Nordverlegung der A4 war das dümmste was man tun konnte, zumal die neue A4 nicht weniger Hügel hat und Unfallträchtiger ist sie im Sättelstedtbogen allemal, Täglich in den Nachrichten zu vernehmen. Aber auch hier – ein Schmetterling musste herhalten damit das Gewerbegebiet Kindel eine Anfahrt erhält die 500 Meter näher liegt. Da aber der Wartburgkreis das Chaos liebt und sucht, passt das wieder. Seinerzeit war eine Ortsumfahrung Stockhausen die billigerer Variante gewesen.

  • Das Gewissen

    Toll wie sich unser BM wieder präsentiert. Die Feder wurde vom Mosbacher Bürgervereinsvorsitzenden geführt. Alle vorgebrachten Argumente konnten wir da schon nachlesen. Von Brücken, die die Frischluftzufuhr stören bis zum Rückstau in der Hörselaue. Übrigens ist die Eisenbahn schon gequert. Allein es fehlt die Anbindung zur B19n und B88n. Der Verkehrsfluß von 14.000 Fahrzeugen wurde hier vom BM öffentlich gemacht. Ein schwerer Fehler, wenn man darauf rumreitet keine Ortsumgehung zu benötigen. Die B84n Richtung Stockhausen muß mit gebaut werden. Also BVWP 2030 nachbessern. Dann ist es vollbracht. Durch entsprechende Beschilderung (Tonnagebeschränkung) läßt sich der Schwerlastverkehr aus der Gemeinde heraushalten, wenn erst mal die Umgehungen da sind. Die LKW werden mit der OU B88n auch nicht mehr an 5 Ampeln halten und wieder anfahren müssen. Auch ein Effekt zur Luftverbesserung. Mit dem Tunnelbau als Rennsteigquerung und einem Abzweig nach Mosbach finden auch mehr Besucher den Weg in das Waldbad. Jetzt fährt doch niemand aus dem Moorgrund durch Eisenach nach Mosbach. In der anderen Richtung sind die Mosbacher auch dankbar, wenn der Umweg über Eisenach Richtung Meinigen erspart bliebe.

  • commentatore

    Vielen Dank für den Hinweis auf die (fundierte) landesplanerische Beurteilung des Projekts durch das Thüringer Landesverwaltungsamt. Hier wurden gründliche Überlegungen angestellt, die mir seriös und realistisch zu sein scheinen. Wer das anzweifelt, der muss schon mehr auffahren, als bloße Behauptungen.

    Nachdem die Straße über die Hohe Sonne rückgebaut ist, werden die Touristenströme die Wartburg von Süden her kommend hervorragend über die B19n erreichen können. Ohne sich zuvor auf dem kurvigen Weg über die Hohe Sonne in Lebensgefahr begeben zu haben. Finden Sie es nicht auch schauderhaft, wie viele Unfälle sich auf dieser Strecke ereignen? Wer möchte mal gerne in einem Rettungswagen auf dieser fürchterlichen Strecke ins Krankenhaus gekarrt werden müssen (werden die Patienten auf der Pritsche festgeschnallt, damit sie in den engen steilen Kurven nicht herunterfallen?)?

    Und ja: Jeder soll selbst frei entscheiden dürfen, wohin er zum Einkaufen fährt. Wenn jemand in den Salzungener Geschäften irgend etwas nicht findet und dann (über die B19n künftig noch einfacher) in Gotha sein Einkaufsglück findet – wie schön! Straßen schaffen Verbindung, Verbindung schafft Möglichkeiten und Möglichkeiten bereichern unser Leben, Barrieren beschränken es. Und fragen Sie mal einen der vielen Wartburgtouristen, wie er das Straßenverkehrsnetz hier im Vergleich zur Restrepublik einschätzt. Hinsichtlich Nostalgie kann es vielleicht noch ein wenig Punkten, in puncto Ausbaustand und Verkehrssicherheit liegen wir in der Region noch an vielen Stellen zurück. Wollen wir das auf ewig so belassen? Diese Straße ist SO eng, sie lässt SO wenig Raum für Fehler und es passieren SO oft Fehler, selbst der KLEINSTE Fehler und schwupp liegt das Auto auf dem Dach. Und selbst wenn Sie selbst ein „sicherer“, besonnener Fahrer sind: Dann kommt Ihnen hinter der nächsten Kurve garantiert ein Wagen auf Ihrer Seite entgegen und wegen der herrschenden Enge ist SO wenig Platz zum Ausweichen und schon wieder kracht es. Es REICHT! Und dazu muss es gar nicht erst Winter sein, wo ein einzelner gefallener Ast ausreicht, um den Verkehr einer ganzen Region zum Erliegen zu bringen. Das OB der B19n lässt sich nicht mehr ernsthaft anzweifeln. Das wundert mich wirklich, dass es dennoch geschieht. Insgesamt muss man doch sagen: Die Bürger von Wutha und Farnroda dürfen über ihren Dorfplatz selbst entscheiden. Denn der befindet sich innerhalb ihres Ortes. Aber zu einem überregional bedeutenden Projekt reicht ihre Entscheidungsmacht nicht aus. Da müsste man schon einen überregionalen Bürgerentscheid anstrengen, wo ALLE betroffenen Bürger gefragt werden, auch diejenigen, die aus dem Projekt nur Vorteile ziehen würden.

    Die B19 ist übrigens nicht nur eine „regionale Verbindungsstraße zwischen Meiningen und Eisenach“. Sie beginnt schon in den Alpen (Kleinwalsertal) und sie führt sogar über Eisenach hinaus bis zur A4 (Anschlussstelle Krauthausen). Das macht aus der B19 eine überregionale Verbindungsstraße von den Alpen bis Eisenach? Alle Planungen und alle bereits realisierten Teilstücke zielen darauf ab, dass diese Straße einmal ohne Ortsdurchfahrten durchgehend bis zur A4 befahren werden kann. Ich gehe nicht davon aus, dass sich letztlich jemand die Blöße geben wird, diese Projekt endgültig in Wilhelmstal im Wald oder in Wutha an der Tanke enden zu lassen. Mit der Ostumfahrung Eisenach steht eine realisierbare Möglichkeit zur Verfügung. Wer die nicht will, der muss selbst eine konkrete und machbare Alternative benennen. Wenn diese besser ist als die Ostumfahrung, dann soll sie bevorzugt werden. So lange es aber keine Alternative gibt, muss man durch das Gemeindegebiet Wutha-Farnroda durch – und dabei sehr darauf achten, dass die Belastungen so gering wie möglich gehalten werden. Denn Lärm und Abgase machen krank.

    Und auch Wutha-Farnroda profitiert von einer neuen B19n. „Torsten Gieß“ schreibt selbst von den 14.000 (!!!! was für ein Wahnsinn, mitten durch den Ort!!!) Fahrzeugen. Warum fürchtet man sich vor einer gut gebauten, mit Lärmschutzmaßnahmen versehenen Straße außerhalb der Ortschaft, obwohl man gleichzeitig selbst im Durchgangsverkehr erstickt? Das kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Dieser ganze „Schleichverkehr“ zur AS Sättelstädt würde doch größtenteils wegfallen und die Anwohner entlasten! Eine gut ausgebaute Straße am Ort vorbei, ohne Ampel-Stop-and-Go, Flüsterasphalt, Lärmschutzwände …

    Jaaaa, das ehemals prosperierende, wohlhabende Wahnfried. Eine Oase des Wohlstands im sonst so ärmlichen osthessischen ehemaligen Zonenrandgebiet. Und kaum war die Umgehung da, ging alles rapide den Bach runter mit dem örtlichen Handel. – Ich will jetzt die berechtigten Existenznöte von Gewerbetreibenden in Wutha-Farnroda nicht ins Lächerliche ziehen oder kleiner reden, als sie sind. Aber man darf auch andererseits nicht Idealisieren und Behauptungen aufstellen („der Durchgangsverkehr ist unsere wirtschaftliche Rettung“). Ich denke, mit der Wahnfrieder Wirtschaft war auch schon vor der Umgehung einiges nicht in Ordnung und der ein oder andere Laden wäre auch ohne Umgehung geschlossen worden. So etwas hat auch andere, strukturelle Ursachen. Und die erfolgreichsten Gewerbetreibenden waren immer diejenigen, die es vermochten, sich den sich verändernden Bedingungen anzupassen und davon zu profitieren, statt sie zu negieren. (Da las man neulich von einem Ladeninhaber, mit einem Laden in bester Lage mit tausenden von Laufkunden, die alle durch seinen Laden gehen – aber alle nichts kaufen. Die Einschätzung des Inhabers? Man muss jetzt eine Strafzahlung von denjenigen verlangen, die nichts kaufen, sondern „nur bummeln“. Wie reich könnte dieser Mann sein, würde er einfach das verkaufen, was die Menschen kauften …). Nicht ausgeschlossen, an die B19n ein kleines Gebiet für Handel- und Gewerbetreibende zu bauen, das auch von der neuen Straße leicht zu erreichen ist, dann bringt die neue Straße NOCH MEHR Kunden … – noch zum A4-Verlegung-Wartburgvergleich: Nicht jedes gleichzeitige Auftreten zweier Ereignisse muss zwingend auf einem kausealen Zusammenhang beider beruhen. Die Behauptung, die Verlegung der A4 sei für einen Rückgang der Wartburgbesucherzahlen verantwortlich scheint mir schon sehr gewagt. Gab es diesen Rückgang wirklich? War er von Dauer (oder gibt es heute mehr Besucher, ist dann die A4-Verlegung gar für eine Zunahme der Besucherzahlen verantwortlich?), wie hoch ist der Anteil der Spontanbesucher (oh, schau mal die Wartburg, da fahren wir jetzt hin) tatsächlich im Vergleich zu den Touristen, die sich die Wartburg planmäßig im Reisebüro buchen? Und freuen die sich nicht, wenn sie mal nicht mehr ab Ausfahrt A4 entweder durch Stockhausen oder diese seltsame Hilfsumgehung gurken müssen?

    Und werden die Menschen nicht gerne von der B19n nach Wutha abbiegen, wenn die Läden dort ein verlockendes Angebot bereit halten? Kann man die Veränderungen nicht auch als Chance ansehen? Nehmen Sie einen der Supermärkte in Wutha. Sobald man auch Wutha problemlos von der A4 aus erreichen kann, könnten Käufer aus dem Umland sich nicht mehr durch das Eisenacher Stauchaos quälen wollen, sondern ihren Großeinkauf in Wutha erledigen, wo es auch Parkplätze gibt. Oder die Tankstelle zieht künftig die auf der A4 zehntausendfach durchfahrenden, kraftstoffhungrigen Fahrzeuge durch besonders günstige Preise (die im Internet einsehbar sind!) an. Die Gemeinde würde auch für Gewerbeansiedlungen attraktiver. Krauthausen hat es vorgemacht.

    Insgesamt meine ich, dass es hier letztlich auch darum geht, wie man zu Veränderungen steht. Ob man vor ihnen grundsätzlich Angst hat oder ob man die Chancen sieht. Ob man aus Angst vor dem Unbekannten erstarrt oder mit ein wenig Mut sich auf das nicht völlig vorhersehbare Neue einlässt.

    Eisenach, die Region, Wutha-Farnroda brauchen den letzten Lückenschluss, eine durchgehend ortsdurchfahrtsfreie B19, die in die A4 einmündet. Aus Berliner Sicht werden die wenigen (wie viele eigentlich?) Wuthaer „in ihrer Existenz bedrohten“ Handelstreibenden wohl nicht so hoch bewertet wie die zu erwartenden (und im Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan fundiert berechneten) Vorteile für das „große Ganze“, für alle. Wer sich gegen die B19n stellt, kann vielleicht für Verzögerungen sorgen. Man kann voran gehen und die neuen Chancen sehen und nutzen, und man kann sich in eine Don-Quijote-Rolle begeben und gegen Windmühlen kämpfen.

    • Torsten Gieß

      Für jede Baumaßnahme gibt es ein für und wieder. Vor- und Nachteile müssen vernünftig abgewogen werden. Die Vorteile für das „große Ganze“ sind m. A., so wie sie sie beschreiben, nicht gegeben!

      Das die Strecke über die Hohe Sonne ein Unfallschwerpunkt ist, lässt sich nicht bestreiten. Dies liegt aber gewiss nicht daran, dass sie zu eng ist! Die Glasbachstrecke Ruhla – Liebenstein und Winterstein – Liebenstein oder die Gollert Ruhla -Etterwinden sind enger.

      Nicht außer Acht lassen sollte man bei der Risikobetrachtung, dass Tunnelunfälle insbesondere wenn LKW oder im schlimmsten Fall Gefahrguttransporte beteiligt sind, nur schwer beherrschbare Katastrophen heraufbeschwören können.

      • commentatore

        Die Hohe Sonne ist ein Unfallschwerpunkt, weil die Straße
        – zu eng,
        – zu unübersichtlich,
        – zu kurvig,
        – zu bergig,
        – zu schlecht ausgebaut ist, insbesondere keinerlei Raum für Fehler lässt,
        – dennoch in beiden Richtungen befahren wird,
        – von Schwerlastverkehr befahren wird,
        -+ der viel zu breit ist für die enge Straße und
        -+ zu schnell fährt und
        – man es bis heute versäumt, bauliche und verkehrsordnende Maßnahmen zu ergreifen, um das enorme Unfallrisiko wenigstens zu vermindern und
        – weil es zu viele Autofahrer gibt, die diese Risiken entweder ignorieren, deren Fahrkunst für eine derartige Herausforderung nicht ausreicht oder die in ihrer eigenen Selbstüberschätzung die Risiken nicht sehen wollen und es statt dessen als „Auszeichnung“ ansehen, wenn sie die unübersichtlichen Kurven schnittig und mit hundertzehn Sachen nehmen (was grundsätzlich schon möglich ist, aber wenn hinter der Kurve jemand entgegen kommt oder die Kurve dummerweise mal rutschiger ist als sonst oder sonst was Unvorhergesehenes passiert, dann krachts und die Feurwehr darf wieder ausrücken)
        – und natürlich auch, weil zu viele besoffen oder bekifft fahren und man mit der daraus resultierenden Fahruntauglichkeit die eh schon herausfordernde Situation erst Recht nicht mehr beherrschen kann.

        Der richtige Vergleich für die relative Gefährlichkeit einer Straße ist nicht der Vergleich mit einer einzelnen Straße einer ganz anderen Kategorie mit weniger Verkehr. Der Vergleich mit einer „durchschnittlichen“ Bundesstraße mit ähnlich hohem Verkehrsaufkommen wäre wahrscheinlich unfair, weil die Verhältnisse der Hohen Sonne wirklich sehr selten und sehr ungewöhnlich sind. Natürlich geschehen mehr Unfälle, je mehr Kurven es gibt. Doch stellen Sie mal den Vergleich mit einer gut ausgebauten Bergpassstraße an. Wie wärs mit dem Bernardino in der Schweiz? Da passiert Nichts. Ein wichtiger Vergleich ist aber dennoch der mit einem bundesdeutschen Standard. Wenn Sie in der BRD auf einer Bundesstraße fahren, dann begegnet Ihnen so etwas wie die Hohe Sonne einfach praktisch nicht mehr. Solche Engstellen wurden am häufigsten bereits beseitigt. Nur bei uns im Wartburgkreis gibt es Nostalgiker, die den Mangel bewahren wollen.

        Wir können aber den Vergleich der Hohen Sonne mit der geplanten B19n anstellen. Da prophezeie ich, dass es zu enorm weniger Unfällen kommen wird, was nicht ausschließt, dass es in Einzelfällen auch im Tunnel mal krachen wird. Tunnel können heute sicher gebaut werden, so dass Pannen und Unfälle eben nicht mehr zu gigantischen Katastrophen führen. Und ein Sachverständiger wird auch zu keinem anderen Ergebnis kommen. Weniger Gefahrenfaktoren ist gleich weniger Unfälle.

        Abgesehen davon – hier lasse ich nicht und gar nicht mit mir diskutieren, wie man sieht – stimme ich voll und ganz zu, dass jede Baumaßnahme Für und Wider hat. Die Kosten sind nicht das Problem. Problematisch an der B19n ist die aufwändige Untertunnelung, Grundwasserfragen, Naturschutzaspekte. Doch nennen Sie mir bitte eine bessere Alternative? Wenn es die gibt, dann können wir vernünftig abwägen.

  • Grummel

    Es ist immer wieder witzig wie großzügig viele Menschen mit fremden Geld umgehen. Anscheinend fragt sich niemand ob es auch günstige Lösungen gäbe. Mal angenommen, die Kosten würden, ähnlich der Anwohnerbeiträge, auf alle Haushalte des Wartburgkreises und der Stadt Eisenach umgelegt. Würden wir dann immer noch über einen 200- Mio- Tunnel für 8.000 Fz täglich diskutieren?
    Eine Überlegung: Konsequente Sperrung der heutigen B19 zwischen Eisenach und Wilhelmstal für alle Fz über 3,5 to. Was würde passieren? Alles was kein PKW ist müßte sich einen anderen Weg suchen. Beispielsweise dürfen Gefahrguttransporte auch nicht durch die Tunnel der A71 fahren sondern müssen einen anderen Weg nehmen. Und? Ist der Europäisch bedeutende Wirtschaftsstandort zwischen Erfurt und Schweinfurt dadurch zum Erliegen gekommen? Eben.

    • commentatore

      – Argument: Das Projekt ist zu teuer. – Gegenargument: Die Planer haben Kosten und Nutzen gegeneinander abgewogen. Nicht nur Bauen kostet Geld, auch Nichtbauen kostet ebenso Geld, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht gleich sieht. In der Abwägung wird z.B. jede Minute, die wir im Stau stehen, in eine Kostenposition umgerechnet. Steht der LKW im Stau, verbraucht er trotzdem Sprit und der Fahrer muss trotzdem bezahlt werden. Steht der LKW im Stau vor dem Balkon von Frau Müller in der Eisenacher Bahnhofstraße, dann schädigt er Frau Müllers Gesundheit. Das kostet irgendwann Geld, das vom Gesundheitssystem bezahlt werden muss. In der Gesamtabwägung kommen die Experten zu dem Ergebnis, dass es billiger ist, das Projekt so zu bauen, als es nicht zu tun. – Wenn Sie eine Alternativlösung haben, ohne Tunnel, die gleich gut geeignet ist, aber billiger, dann wäre das natürlich zu begrüßen.

      – Nur die Hohe Sonne für LKW zu sperren wäre nur eine Teillösung. Die das Problem mit sich bringt, dass die Versorgung der Region ja auch durch LKW erfolgen muss. Denen darf man nicht allen große Umwege zumuten. (sind abgesehen davon wiederum versteckte Kosten)

      – Auch ich erwarte, dass die Projektverantwortlichen das Geld nicht sinnlos raushauen. Klappt nicht immer, ist ein allgemeines Problem und ein Teil des Problems ist sicherlich, dass man mit „fremdem“ Geld gerne freigebiger ist als mit eigenem. Aber der Bund reformiert da gerade wieder was und will künftig effizienter bauen.

      – Der richtige Vergleich wäre, dass man die Kosten auf alle Haushalte der Bundesrepublik gleichmäßig umlegt (Bundesstraße). Das ist für jeden Einzelnen dann ein Schnäppchen, weil es auf so Viele umgelegt wird. WAK und EA könnten sich das dagegen nicht leisten.

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