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Tiefensee: Bund stärkt den Wirtschaftsstandort Thüringen

„Die gute Verkehrsinfrastruktur ist ein wesentlicher Standortvorteil für die neuen Länder. In den Jahren von 1991 bis 2007 hat der Bund in Thüringen insgesamt rund 11,2 Milliarden Euro in die Verkehrsinfrastruktur investiert. Diese Investitionen haben sich gelohnt: Auch dank gut ausgebauter Verkehrsachsen wie der A4 und der A 71 in Thüringen haben sich in den vergangenen Jahren Großunternehmen wie N3 Engine Overhaul Services Lufthansa Technik AG und Rolls-Royce in Arnstadt angesiedelt.“ Das sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee Donnerstag zur Eröffnung des Erfurter Wirtschaftskongresses „erwicon“.

So seien insbesondere die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE) als wichtige Lebensadern Thüringens mit diesen Mitteln weitgehend fertig gestellt worden. In diesem Zusammenhang nannte Tiefensee das VDE 6 – Projekt der Schienenausbaustrecke Eichenberg-Nordhausen-Halle und VDE 7 Ausbaustrecke Bebra-Erfurt, VDE 15 der Bundesautobahn A 44 Kassel-Eisenach und der A 4 Eisenach-Görlitz.

Schienenverkehrswege
Weitere wichtige Schienenverkehrswege sind im Bau. Hierzu zählen VDE 8.1 Ausbau-/Neubaustrecke Nürnberg-Ebensfeld-Erfurt. Die Bundesregierung hält nach wie vor an einer zügigen Fortführung und Fertigstellung dieser Trasse fest und plant die Inbetriebnahme der Neubauabschnitts Ebensfeld-Erfurt Ende 2017.
Die Neubaubaustrecke VDE 8.2. Erfurt-Leipzig/Halle soll im Jahr 2015 fertig gestellt werden.

Bundesautobahnen und Fernstraßen
Beim Verkehrsprojekt Nr.12 Bundesautobahn A 9, Nürnberg-Berlin ist in Thüringen mehr als die Hälfte sechsstreifig unter Verkehr.
Die 152 Kilometer der A 71 von Schweinfurt über Suhl nach Erfurt, sind seit Dezember 2005 vollständig unter Verkehr. Der östliche Teil dieses VDE-Projektes, die A 73 von Lichtenfels nach Suhl steht kurz vor der Fertigstellung. Auf der nördlichen Fortsetzung der A 71 von Erfurt-Bindersleben bis zum Autobahndreieck Südharz soll der Abschnitt zwischen Etzleben und Heldrungen mit dem Schmücketunnel im dritten Quartal 2008 für den Verkehr freigegeben werden.
Mit dem Bau der Bundesautobahn A 4 geht es ebenfalls zügig voran:
Anfang April 2008 wurde der Grundstein für die 25 Kilometer lange Hörselbergumfahrung gelegt. Noch in diesem Jahr soll sowohl mit dem Neubau im Leutratal als auch mit dem Ausbau zwischen Ronneburg und Schmölln begonnen werden.
Im Bereich der Bundesstraßen ist in Thüringen im Jahr 2008 noch Einiges geplant: Die B 4, Ortsumgehung Sondershausen, die B 19, OU Schwallungen und die B 247, OU Bad Langensalza sollen für den Verkehr freigegeben werden.

Rainer Beichler | | Quelle:

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