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Überholverbote für Lkw auf deutschen Autobahnen – blinder Aktionismus

Mit Empörung reagieren die Thüringer Frachtführer und Spediteure auf die Pläne von Bundesverkehrsminister Tiefensee, Überholverbote für Lastwagen auf deutschen Autobahnen deutlich auszuweiten.
Nicht die Lkw sind Ursache von Staus sondern ewige Baustellen und ungenügend ausgebaute Autobahnen, so die Auffassung des Landesverbandes Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) e.V.
Der Staat kassiert jährlich 54 Milliarden EUR von allen Autofahrern, wenn er davon etwas zugunsten derer die ständig abgezockt werden zurückgeben soll, fällt ihm nur noch mehr Bürokratie und Dirigismus ein.
Anstelle, wie schon oft gefordert, die Ökosteuer, die ihren Namen ohnehin nicht verdient, zu streichen, soll der Verkehrsfluss noch behindert werden. Woher kommen denn die Staus an Wochenenden, wo kaum Lkw auf den Autobahnen sind?

Wir fordern eine realistische Verkehrspolitik und keine Behinderung des Verkehrs. Die Lkw sind nicht zum Spaß auf der Autobahn, sondern um termingerecht Güter für die Wirtschaft und die Bevölkerung zu transportieren. Dieser Umstand hat sich offenbar noch nicht bis Berlin herumgesprochen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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