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 | Bildquelle: Stadtverwaltung

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Bildquelle: Stadtverwaltung

Unterer Teil der Wartburg-Auffahrt wird saniert

Das untere Ende der Auffahrt zur Wartburg wird saniert. Am 27. Oktober nahm dafür OB Matthias Doht den ersten Spatenstich vor. Der größte Teil der rund 1,5 Kilometer langen Straße vom Ende der Wohnbebauung bis zur Eselsstation war bereits 2006 saniert worden. Das unterste, bislang unsanierte Stück wurde durch den harten letzten Winter stark beschädigt.

Aufgrund der finanziellen Lage der Stadt wurde lange und umfangreich darüber verhandelt, ob und wie die Sanierung des unteren, 315 Meter langen Teilstücks gefördert werden kann. Insgesamt rund 170000 Euro kosten Planung und Sanierung des Straßenstücks. Die Stadt trägt dabei einen Eigenanteil von gut 17000 Euro, der Rest kommt als Förderung vom Land.

Nach einer beschränkten Ausschreibung erteilte der städtische Hauptausschuss den Auftrag an die Firma »Strabag”, die das günstigste Angebot gemacht hatte.

Die Fahrbahn wird im Bestand ausgebaut. Das heißt, dass die derzeit vorhandene Straßenführung und die Straßenbreite beibehalten werden. Das Pflaster aus der Fahrbahn wird entfernt und die Straße mit einem neuen, insgesamt 40 Zentimeter dicken, mehrschichtigen Belag versehen. Zudem wird die Oberflächenentwässerung geordnet, die Borde an den Rändern gerichtet und Zufahrten höhenmäßig angepasst.

Der Gehweg auf der südlichen Seite bleibt weitgehend im jetzigen Zustand erhalten. Nur an Zufahrten werden die Bordsteine abgesenkt. Die vorhandenen Straßeneinläufe werden erneuert.

Die Sanierung dauert voraussichtlich bis Ende November – Ziel ist, dass die Zufahrt zum ersten historischen Weihnachtsmarkt auf der Wartburg am 1. Advent (28. November) nutzbar ist. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Wetter bis dahin nicht winterlich wird.

Eine Vorgabe an die bauausführende Firma ist auch, dass die Wartburg und das Hotel sowie die anliegenden Häuser jederzeit mit Pkw und Bussen erreichbar bleiben. Dies wird jedoch nicht immer einfach zu gewährleisten sein. Aus diesem Grund werden alle Betroffenen bereits jetzt um Geduld und Verständnis gebeten.

Die Wartburgauffahrt ist die einzige ausgebaute Straßenverbindung zur Burg. Ein Großteil der jährlich rund 500000 Besucher fährt über diese Straße zum UNESCO-Welterbe Wartburg.

Rainer Beichler | | Quelle:

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