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Verkehrserziehung in Wolfsburg-Unkeroda

Mit der Einschulung vergrößert sich für viele Kinder der Radius der Teilnahme am Straßenverkehr. Sie legen den Schulweg zurück, knüpfen Freundschaften außerhalb der unmittelbaren Nachbarschaft und sind öfter nachmittags zum Spielen unterwegs. Das spiegelt sich leider auch in den Unfallzahlen wider.

Kinder zwischen sechs bis zehn Jahren verunglücken zu 33% als Fußgänger und zu 27% als Fahrradfahrer. Die Gruppe der als Mitfahrer im Pkw verunglückten Kinder in dieser Altersspanne beträgt 35%.
Besonders auffallend ist die tageszeitliche Verteilung der registrierten verunglückten Kinder. Besonders häufen sich die Unfälle morgens zu Schulbeginn zwischen 8.00 und 9.00 Uhr und nach Schulschluss zwischen 13.00 und 14.00 Uhr sowie zur Hauptverkehrszeit zwischen 16.00 bis 18.00 Uhr.

Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder ist im vergangenen Jahr erstmals seit 20 Jahren wieder gestiegen. In 2011 verunglückten 30633 Kinder unter 15 Jahren. Gegenüber dem Jahr 2001 ist dies zwar ein Rückgang um 28 Prozent, doch im Vergleich zum Jahr 2010 ein Anstieg um sieben Prozent. Im Schnitt kam alle vier Tage ein Kind bei Verkehrsunfällen auf deutschen Straßen ums Leben.

Das Projekt der Deutschen Verkehrswacht «Kinder im Straßenverkehr» in der Kita Wolfsburg-Uunkeroda fand am Freitag statt.

Verkehrserziehung kann im Kindergarten nur praktisch, nicht theoretisch umgesetzt werden. Ein Verkehrssicherheitstag für Kinder und Eltern bietet für die Kinder folgende Mitmachaktionen:

• Rollerparcours
• Bewegungsparcours
• Bastel- Malstraße
• Sichthaus
• Kindergurtschlitten
• Fühlpfad

Eltern haben die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit den Moderatoren der Verkehrswacht und bekommen Tipps für eine altersgerechte Verkehrserziehung.

Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Ministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Rainer Beichler | | Quelle:

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