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Verkehrsgewerbe: Absage an geplanter Mauterhöhung

Der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) e.V. zeigt sich enttäuscht über das Ergebnis der Beratung der Verkehrsminister über die geplante Mauterhöhung zum 1. Januar 2009

Eine klare Absage der geplanten Mauterhöhung wäre die richtige Antwort an den Bundesverkehrsminister Tiefensee gewesen.
Es muss endlich Schluss sein mit der ständigen existenzgefährdeten Abzocke des deutschen Verkehrsgewerbes mit ca. 500000 Beschäftigten.
Im Freistaat Thüringen sind überwiegend Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten betroffen, die aber insgesamt ca. 30000 Arbeitnehmer beschäftigen. Sie haben bereits jetzt mit der enormen Kostensteigerung für Dieselkraftstoff zu kämpfen und können keine weiteren zusätzlichen Kostenbelastungen verkraften.
Es ist ökonomisch auf keinen Fall zu vertreten, die Mautsätze für Euro-3-Fahrzeuge zum 1. Januar 2009 um 72 Prozent anzuheben, obwohl diese Fahrzeuge erst zwischen zwei und vier Jahre alt sind.
Unseren mittelständischen Unternehmern fehlt das Kapital, um in mautgünstigere Neufahrzeuge zu investieren. Schließlich werden sie bereits seit Jahren überproportional mit Abgaben und Steuern belastet. Nicht einmal die 2003 versprochene Mautharmonisierung in Höhe von 600 Mill. EURO ist bis heute vollständig umgesetzt worden, es sind immer noch 350 Mill. EURO offen.
Unsere Mitglieder befürchten außerdem, dass Berlin versuchen wird, die Bundesländer, die gegen eine Mauterhöhung sind, durch Investitionszusagen umzustimmen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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