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Warnstreiks in Sachsen-Anhalt beendet

Nach Beendigung der Streiks in Sachsen-Anhalt läuft der Regionalverkehr im mitteldeutschen Raum schrittweise wieder an. Zwischen 4 Uhr und 7 Uhr hatten Warnstreiks der Gewerkschaften Transnet und GDBA in mehreren Stellwerken in Sachsen-Anhalt zu Beeinträchtigungen auf zahlreichen Nahverkehrsverbindungen in Sachsen-Anhalt und Thüringen geführt. Die DB rechnet hier noch bis in die Mittagsstunden mit Verspätungen. Der Nahverkehr in Sachsen war von den Streiks zunächst nicht betroffen und fährt aktuell ohne Einschränkungen.

Beim Fernverkehr rechnet die Deutsche Bahn in den nächsten Stunden aufgrund von Streiks im Raum Frankfurt (Main) und Köln bundesweit mit erheblichen Behinderungen. Aus diesem Grund kommt es unter anderem zu Verspätungen bei den Fernverkehrsverbindungen im mitteldeutschen Raum. Auch nach Ende der Warnstreiks werden bis in den Abend Verspätungen erwartet, da die betroffenen Züge erst nach einigen Stunden wieder an den vorgesehenen Einsatzstellen zur Verfügung stehen.

Mehrere hundert Mitarbeiter sind zusätzlich im Einsatz. Verstärkt wurde vor allem das Personal bei der telefonischen Reisendeninformation, an den Bahnhöfen sowie in den Betriebszentralen und Transportleitungen.

Die Bahn empfiehlt den Reisenden, sich vor der Fahrt über die Auswirkungen des Streiks unter der kostenlosen Nummer 08000 99 66 33 zu informieren. Details zur aktuellen Situation sind auch über www.bahn.de/aktuell erhältlich.

Fahrgäste, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht antreten können, haben die Möglichkeit, ihre Fahrkarte im Reisezentrum kostenlos umzutauschen oder erstatten zu lassen. Alternativ können Reisende auch den nächsten, gegebenenfalls auch höherwertigen Zug nutzen. In diesem Fall wird bei Angeboten wie Sparpreis oder Gruppenfahrten auch die Zugbindung aufgehoben. Für Verbundfahrkarten gelten die Regelungen der jeweiligen Verkehrsverbünde.

Rainer Beichler | | Quelle:

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