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 | Bildquelle: © Katja Schmidberger / Stadt Eisenach

Beschreibung:
Bildquelle: © Katja Schmidberger / Stadt Eisenach

Wydenbrugkstraße wird neu gestaltet – Baustart am 8. Juni

In der Eisenacher Innenstadt beginnt heute die Neugestaltung der Wydenbrugkstraße zwischen der Sophienstraße / Straße „Hinter der Mauer“ im Norden und der Alexanderstraße im Süden. Oberbürgermeisterin Katja Wolf startete mit einem symbolischen ersten Spatenstich offiziell die Bauarbeiten.

Die Wydenbrugkstraße ist eine wichtige Verbindung für Fußgänger aus Richtung „Parkhaus am Markt“ zur Innenstadt. Mit Blick auf das Jahr 2017 wollen wir hier für die Eisenacher und ihre Gäste den Weg in einer ansprechenden und besseren Qualität ausbauen, sagte sie zum Baustart.

In der Wydenbrugkstraße werden die Gehwege und die Fahrbahn auf einer Länge von etwa 105 Metern grundhaft neu ausgebaut. Ziel ist, auf dieser Verbindung zur Innenstadt eine Verkehrsberuhigung zu erreichen. Die Gehwege werden deshalb verbreitert. Zudem können künftig die Radfahrer die Straße in beiden Richtungen befahren. Die Fahrbahn selbst wird dann künftig nur noch vier Meter breit sein. Auch wird die Wydenbrugkstraße dann nur noch als Einbahnstraße von der Sophien- zur Alexanderstraße befahrbar sein.

Die Gehwege werden mit kleinen Granitsteinen gepflastert, die Fahrbahn wird mit Großpflaster ausgebaut. Auch die neu gesetzten die Bordsteine sind aus Naturstein. Erneuert werden im innenstadttypischen Stil außerdem die Straßenbeleuchtung, die Beschilderung und die Ausstattung (z.B. Papierkörbe).
Die Bauarbeiten sind eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt mit dem Trink- und AbwasserVerband Eisenach-Erbstromtal (TAV E-E), der die Trink- und Abwasserleitungen einschließlich aller Hausanschlüsse erneuert. Nach der Baustelleneinrichtung wird ab 13. Juni die Wydenbrugkstraße für die Arbeiten gesperrt. Diese dauern voraussichtlich bis Ende November 2016. Während der Bauzeit sind Verkehrseinschränkungen und Behinderungen nicht zu vermeiden. Die Stadtverwaltung bittet die Anwohner hierfür um Verständnis.

Nach öffentlicher Ausschreibung wurde die Firma Eurovia Verkehrsbau Union GmbH aus Umpferstedt bei Weimar mit den Arbeiten beauftragt. Die Planung übernahm das Planungsbüro Poch & Zänker GmbH aus Erfurt. Die Gesamtbaukosten für den Ausbau der Wydenbrugkstraße sind mit 561.000 Euro veranschlagt. Davon entfallen 257.000 Euro auf die Arbeiten des TAV und 304.000 Euro auf den Straßenausbau. Die Gesamtkosten der Stadt einschließlich Baunebenkosten (Planung, Vermessung, Baugrunduntersuchung u.a.) betragen 405.000 Euro. Dieser werden zu 100 Prozent von Bund und Land gefördert.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Pflasterstein

    Bestimmt erhält der Gehwegbereich bei dieser Baumaßnahme wieder eine neue Pflastervariante. Somit kann man die Eisenacher Gehwege als Ausstellung bewerben. Also nichts gegen diese Gehwegsanierung aber bitte „endlich“ mal in Einklang mit einem „Gesamtkonzept“. Bisher hat man das Gefühl, jede Maßnahme wird einzeln betrachtet!

  • mormon

    Allein das Foto beweist es: Wir sind zurück in der DDR. Gehwege und Straßen auf denen man sich die Ohren bricht, abrissreife Häuser in der gesamten Stadt, null städteplanerisches Konzept, aber die „LPG-Vorsitzenden“ lassen sich mit dem Spaten ablichten. Ein Trabant würde noch gut ins Bild passen. Was für eine Farce.

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