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Zur Verkehrsführung um Stockhausen:
Bisherige Wegweisung noch bis Bauabschluss gültig

Die Verkehrsführung aus Eisenach und von der Autobahnanschlussstelle Eisenach-Ost – um den Ortsteil Stockhausen herum – in Richtung Bad Langensalza war am Dienstagabend (2. Oktober) Thema einer Gesprächsrunde bei Baudezernentin Gisela Rexrodt.

In der Gesprächsrunde mit der Stadtverwaltung erläuterten die Vertreter der Bürgerinitiative Stockhausen und der Stockhäuser Ortsbürgermeister Dieter Suck erneut ihre Befürchtungen und Wünsche zur künftigen Ausschilderung der Verkehrswege in Richtung Bad Langensalza. Insbesondere drängen die Ortsteilbewohner nachdrücklich darauf, dass für Stockhausen eine deutliche Verkehrsberuhigung erreicht werden müsse.

Der vom Thüringer Landesamt für Straßenbau an die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Eisenach übergebenen Markierungs- und Beschilderungsplan zur künftigen wegweisenden Beschilderung an der Anschlussstelle der BAB 4 Eisenach/Ost, Knotenpunkt B 84, L1021 wurden von den Stockhäusern akzeptiert. Danach soll der überregionale Verkehr der B84 in Richtung Mühlhausen und Bad Langensalza über die L1021, Kreisverkehr Hötzelsroda, K2a zum Kreisverkehr Großenlupnitz B84 mit einer eindeutigen Ausschilderung geleitet werden. In Richtung Stockhausen wird nur noch das Ziel Stockhausen angezeigt und auf Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von 7,5 Tonnen beschränkt.
Mit der Verkehrsbehörde der Stadt Eisenach muss das Thüringer Landesamt für Straßenbau noch abstimmen, wie die Hauptstraßenführung an der neuen Kreuzung geregelt wird. „Keinesfalls werden wir zustimmen, dass die Hauptstraße aus Richtung Eisenach in Richtung Stockhausen verläuft“, versicherte die Baudezernentin. Die Abstimmung findet am 23. Oktober in Erfurt beim Thüringer Landesamt für Straßenbau statt.

Von Seiten der Straßenverkehrsbehörde wurde im Gespräch aber auch darauf hingewiesen, dass bis zur vollständigen Fertigstellung der Baumaßnahmen an der A4-Anschlussstelle Eisenach-Ost vorläufig die alte, bisherige Beschilderung wieder angebracht werden muss. Zudem wird vorerst nur eine gelben Baustellenmarkierung auf den Fahrbahnen aufgebracht und eine mobile Ampelanlage aufgestellt. Diese provisorische Ausschilderung und Kennzeichnung wird voraussichtlich je nach Witterung bis ins zeitige Frühjahr 2008 gelten. Erst dann werden alle baulichen Nebenarbeiten fertig gestellt sein. Zudem kann die Anfertigung (incl. öff. Ausschreibung, Auftragsvergabe) und Aufstellung der neuen Wegweiser, Verkehrsschilder, Ampelanlage erst nach Herstellung des Einvernehmens mit allen Beteiligten am 23. Oktober erfolgen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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