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 | Bildquelle: © Büro Raymond Walk

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Bildquelle: © Büro Raymond Walk

Auftragslage sehr gut – Fachkräfte- und Nachwuchsgewinnung schwierig

Walk vor Ort – Kreishandwerkerschaft Eisenach

Zu einem weiteren Gespräch mit der Kreishandwerkerschaft trafen sich jetzt Raymond Walk (CDU) und Fraktionsgeschäftsführerin Dorothee Schwertfeger (CDU). Kreishandwerksmeister Klaus-Peter Senf zeigte sich zufrieden mit der aktuellen Situation des Handwerks:

Die Auftragslage ist sehr gut. Wir haben hier in der Region eine hohe Leistungsfähigkeit und -bereitschaft, zudem eine gute Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe.

Begrüßt wird seitens der Handwerkerschaft die Initiative des Jobcenters Eisenach, anerkannte Asylsuchende zügig in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wir haben im Handwerk ein echtes Nachwuchsproblem. Wenn es uns gelingt, die Flüchtlinge hier auszubilden und zu übernehmen, sichert das auch die Zukunft des Handwerks, so Geschäftsführer Rainer Marschall.

Senf und Marschall wünschen sich weiterhin eine Evaluation des Vergabegesetzes. Hier konnte Raymond Walk berichten, dass die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag bereits Anfang 2015 einen Antrag gestellt hatte, der aber mit den Stimmen der rot-rot-grünen Koalition abgelehnt wurde.

Wir wissen, dass der Mittelstand – und dazu gehören ganz maßgeblich unsere Handwerker – der Motor der Thüringer Wirtschaft ist. Aufgabe der Politik ist es, die hierzu erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit dies auch so bleibt!, so Walk.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Es sind nun zu wenige Fachkräfte oder eben zu wenig Lehrer usw. Den Rahmen dazu setzten die Politiker zur Freude der Unternehmer- Gestern. Heute tut man so als ob es die Entscheidungen von Gestern nie gab. Die Generation 50+ macht nicht nochmal Kinder um sie evtl. wieder exportieren zu lassen. Was den Einsatz von Fachkräften betrifft die nicht aus Westeuropa stammen sollte man sich informieren was dies beinhalten könnte. Genügend Erfahrungen liegen in den altern Ländern vor und jene haben sich nicht um sonnst halb tot gelacht über die Dummheit der neuen Länder ( hinter verschlossenen Türen). Zudem ist es so das wer nur minimal Zahlt auch nur eine minimale Leistung erhält. Würden die Ostdeutschen genauso oft reklamieren wie die Westdeutschen dann hätten wir eine Flut von Pleitewellen. Es scheint auch keiner mehr ernsthaft gewillt zu sein etwas zu erstellen was länger hält als die Garantie Leistung verspricht, oft nicht mal das. Zudem wird indirekt gefördert das Personal gegeneinander arbeitet anstelle Miteinander. So wie der obige Club glaubt etwas bewegen zu können wird das wohl nicht gehen. Es gibt auch kleine Plänzchen von Vernunft in Richtung Zukunft und ausgerechnet jene haben nicht alles gefressen was man ihnen serviert hat.

    • maik

      Welchen Namen trägt Ihr „Pflänzchen von Vernunft in Richtung Zukunft“?

  • Elektromeister

    Eine Frage an die Herren von der Kreishandwerkerschaft: Wie viele erfolgreiche (langfristige) Integrationen von „sogenannten Flüchtlingen“ kann man im Raum Eisenach bisher nachweisen? Wenn ich bedenke, wie komplex beispielsweise im Elektrobereich (Gebäudeautomation) die Anforderungen an die Arbeitskräfte sind. Hier haben doch schon viele einheimische Gesellen Probleme! Und wenn ich dann noch mal mal in die Richtung unserer südlichen EU Länder sehe, ich erkenne dort große Unterschiede in der Arbeitsausführung …. Wie sieht man solche Gedanke bei den altgedienten Meistern vom Fach?

    • commentatore

      Wenn Sie als Meister und Ausbildungsleiter freilich von vornherein der festen Überzeugung sind, dass die Menschen dieser „südlichen Länder“ grundsätzlich schlechtere Fachkräfte sind als „unsere einheimischen Gesellen“, dann werden es die nichteinheimischen Azubis schon deswegen bei Ihnen sehr schwer haben selbst den Beweis zu erbringen, dass auch jemand aus Syrien schlau, geschickt und fleißig sein kann.

      Warum erbringen Sie nicht zuerst den „Beweis“, dass Nichtwartburgkreisangehörige sich grundsätzlich hier nicht integrieren lassen, schon gar nicht als Fachkraft?

      • Elektromeister

        Ich frage mich, warum man eine konkrete Frage nicht einfach beantwortet, 1 oder mehrere Beispiele benennt und schon ist es gut. Mir geht es hier grundsätzlich nur darum, eine Antwort auf die schlüssig formulierte Frage zu erhalten. Vielen Dank!!!

    • commentatore

      Es schadet auch nicht, auf die Beschränkung der Möglichkeit eines
      „Nachweis“ von erfolgreicher Integration ausschließlich auf den „Raum
      Eisenach“ zu verzichten. Schauen Sie doch mal über die Stadtgrenzen
      hinaus. Hier ein erster Anfang, ganz viele erfolgreiche Projekte überall
      im Land: http://www.tagesschau.de/fluechtlingsprojekte/

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