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Ausbildungsbetrieb online finden

Per Mausklick zum Traumjob: Welche Unternehmen bilden in meiner Region welche Berufe aus? Diese Frage kann mit dem neuen Online-Angebot der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt zukünftig leicht beantwortet werden.

Anfang November ist es wieder soweit. Tausende Schüler der Abgangsklassen 2016/2017 gehen auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Doch an wen wendet man sich am besten? Welches Unternehmen bildet aus? Wo befinden sich diese Unternehmen und welche Berufe haben sie im Angebot? Diese und viele andere Fragen sind es, die die Schüler neben ihren beruflichen Interessen bewegen und die die IHK Erfurt nun einfacher als bisher beantworten möchte.

Der Online-Service, mit dem wir heute starten, bietet eine digitale Karte mit den regionalen Ausbildungsbetrieben und deren freien Lehrstellen, erklärt der Leiter des RSC Eisenach, Stefan Fricke, den neuen Ausbildungsatlas.

Über ein Menü könne der betreffende Ausbildungsberuf gewählt werden. Die Karte zeige dann die Unternehmen an, die diesen Beruf ausbilden. Darüber hinaus gebe es zahlreiche weitere Informationen: von der Adresse des Unternehmens und einem Link zu dessen Homepage bis zu detaillierten Angaben über Berufsinhalt, Ausbildungszeit und Prüfungen. Der interessierte Bewerber könne auch berechnen, wie weit der Weg von zuhause bis zum Unternehmen ist.

Mit dem Angebot erhöhen wir deutlich die Transparenz und erleichtern den Schülern die Wahl des künftigen Ausbildungsbetriebes, so Fricke.

Derzeit würden 2.100 Unternehmen der IHK Erfurt aktiv ausbilden. Gut die Hälfte von ihnen präsentiere sich bereits auf der Online-Plattform.

Den Ausbildungsatlas finden Sie unter: www.erfurt-ihk.de/bildung.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Die Jugendlichen müssen oder sollten auch darauf schauen wie es nach der Ausbildung weitergeht. Nicht selten lösen sich Übernahmeversprechen in reine Luft auf, gerade in der Region in und um Eisenach.

    • Positiv denken

      Das ist ein sehr guter Gedanke, Felix, den Sie den Azubi-Anwärtern mit auf den Weg geben – in der Tat sind auch die Zukunftsaussichten des Ausbildungsberufs ein Faktor, den es bei der Berufswahl zu bedenken gibt. Allerdings liegen Sie, Felix, mit Ihrer Einschätzung, dass es „gerade in der Region in und um Eisenach“ sehr düster aussehe, so richtig daneben. Tatsächlich gibt es auch hier Branchen mit richtig guten Übernahmechancen. Man kann das zum Beispiel daran festmachen, wo es derzeit mehr Stellenangebote als Bewerber gibt oder absehbar bald sehr viele Genossen in Rente gehen werden. Wenn Sie mir das nicht glauben, dann schauen Sie doch mal in einer Broschüre der Berufsberatung nach, wo das ganz ausführlich beschrieben wird (mal googeln: Chancenatlas für Thüringen, Bundesagentur für Arbeit).

      Immer wieder stellen sich solche Prognosen aber auch als falsch heraus oder es sieht dann, wenn man mit der Ausbildung fertig ist, schon wieder ganz anders aus. Deshalb ist es auch kein schlechter Tip, sich am Anfang hauptsächlich nach dem Beruf umzusehen, der zu den eigenen Neigungen, Fähigkeiten und Vorlieben passt. Dann findet sich anschließend schon ein Job. Und sei es, dass man mal ein wenig raus muss aus dem Mief der Geburtsregion und sich einen guten Job „in der Fremde“ sucht. Da lernt man dann gleich noch ein wenig die Welt kennen.

      • Felix Berg

        Das haben Sie schön formuliert, ich bin aber absolut nicht ihrer Meinung. Arbeitnehmerüberlassungen oder noch schlimmer – ab in die Fremde hat und doch bis Dato nur zum Ruin geführt. Gleichermaßen wird dadurch eine gewachsene Kultur vernichtet. Sie betrachten den Menschen einzig als Wirtschaftsfaktor der im günstigsten Fall im Wohnmobil lebt um für die Wirtschaft flexibel genug zu sein. Die Kommunalen Kosten für die Hier gebliebenen sind heute schon fasst nicht mehr zu stemmen. Die Kommunen sind so pleite das selbst Straßenlampen vom Bürger komplett bezahlt werden müssen. Diese Politiker haben die Straßen gefüllt mit Pendlern und setzten sich kackfrech in den Saal einer Klimakonferenz. Sind sie nicht der Meinung das es nicht vielleicht besser ist weniger zu Importieren und in der Region mehr zu produzieren ? Dann macht das gründen einer Familie auch wieder Sinn!

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