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 | Bildquelle: © Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.

Beschreibung:
Bildquelle: © Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.

Büttner Sicherheitstechnik macht sich stark für todkranke Kinder

300 Euro an das Kinder- und Jugenhospiz Mitteldeutschland

Über eine Spende in Höhe von 300 Euro kann sich der gemeinnützige Trägerverein des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz freuen. Am 1. Dezember wurde die Spende offiziell an das Kinder- und Jugendhospiz übergeben. Die C. D. Büttner Sicherheitstechnik GmbH ist ein familien- und inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen und Spezialist für Einbruchmeldeanlagen, Videoanlagen, Brandmeldeanlagen, Zutrittskontrollsysteme, Notrufzentralen und Sondertechnik.

Bereits im vergangenen Jahr haben wir die bedeutende und äußerst wichtige Arbeit des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland mit einer Spende unterstützt. In diesem Jahr haben wir unsere Lieferanten und Kunden darüber informiert, dass wir auf Weihnachtsgeschenke verzichten und stattdessen soziales Engagement verschenken. Dem Kinderhospiz zu helfen ist für uns nicht nur selbstverständlich, vielmehr das Ausleben unserer Unternehmenskultur. Hier helfen wir gern und werden dies auch zukünftig weiter tun, so André Bautze von der  C. D. Büttner Sicherheitstechnik GmbH.

Lutz Schulz, ehrenamtlicher Mitarbeiter beim Kinderhospiz, nahm die Spende dankend entgegen.

Wir sind stolz solch engagierte Unternehmen an unserer Seite zu wissen. Nur so können wir unsere Hilfe den vielen betroffenen Familien langfristig zukommen lassen. Wir sind von tiefstem Herzen dankbar für die Großzügigkeit,

so Lutz Schulz bei der Spendenübergabe.

Wir haben sehr großen Respekt vor der Leistung des Kinderhospizes und seinen Mitarbeitern. Es ist im Grunde ein emotional sehr schweres Thema, wir sind jedoch mit einem Lächeln im Gesicht wieder nach Hause gefahren. Wir haben erlebt, wie viel Freude, Leichtigkeit und Wärme den kranken Kindern und ihren Familien in der Zeit ihres Aufenthaltes gegeben wird und sind davon überzeugt, dass unsere Spende eine gute Verwendung finden wird, sagte André Bautze abschließend.

Über 40.000 Kinder- und Jugendliche sind in Deutschland von einer tödlichen, lebenslimitierenden Krankheit betroffen. Das stationäre Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz gibt den betroffenen Familien die Möglichkeit, bis zu 28 Tage im Jahr hier zusammen einzuziehen. Das ganzheitliche Pflege- und Betreuungskonzept bietet nicht nur die liebevolle und optimale Pflege für das schwer kranke Kind, vielmehr ist es eine umfassende Familienhilfe. Die Entlastungsaufenthalte stärken das gesamte Familiensystem, schaffen neue Kraft bei den betroffenen Eltern für die oftmals sehr aufwändige 24-Stunden-Pflege des kranken Kindes und fördern auch die gesunden Geschwisterkinder. Über 30 fest angestellte Mitarbeiter und viele ehrenamtliche Helfer arbeiten aktuell dort. Der gemeinnützige Trägerverein ist dauerhaft zu einem Höchstmaß auf Spenden angewiesen, um sein wichtiges Hilfsangebot aufrechterhalten zu können. Mehr als 850.000 Euro werden an Spenden pro Jahr benötigt, um allein den Betrieb der sozialen Einrichtung sicherzustellen, da die derzeitige Finanzierung durch die Krankenkassen hierzu nicht ausreicht. Über 700 betroffene Familien aus dem gesamten Bundesgebiet nutzten seit der Einweihung des Kinder- und Jugendhospizes im November 2011 das stationäre Hilfsangebot des Trägervereins. 6.000.000 Euro wurden seit dem Jahr 2008 in den Kauf und den Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Thüringer Fernwasserversorgung in Tambach-Dietharz im Thüringer Wald zum Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland investiert. 92 Prozent dieser Investitionssumme wurden durch Spenden von Privatpersonen, Vereinen, Schulen und Unternehmen und nichtstaatlichen Zuwendungen durch Stiftungen aufgebracht. Dank dieser Hilfe entstand ein buchstäblich zweites Zuhause für diese betroffenen Familien – fernab von jeder Krankenhausathmosphäre. Betrieben wird das stationäre Kinderhospiz von einem gemeinnützigen Trägerverein. Ein sechsköpfiger ehrenamtlicher Vorstand leitet die Geschicke bereits seit dem Jahr 2005 und hat so in den vergangenen zehn Jahren Ostdeutschlands größtes ehrenamtlich organisiertes Sozialprojekt initiiert. Der Gründer, Initiator und bis heute ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Heber wurde im Jahr 2015 mit dem „Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet.

Im Jahr 2017 plant der Trägerverein den dringend erforderlichen Ausbau des Kinder-und Jugendhospizes, da die Nachfrage steigt. So sollen in einem noch unsanierten Nebengebäude neue Gästezimmer, Therapieräume, Gemeinschafts- und Sozialräume sowie eine Holzwerkstatt entstehen. Hierfür werden zusätzliche 750.000 Euro Investitionskosten benötigt. Leider stehen hierfür derzeit keine Förderungen zur Verfügung. Informationen unter www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de oder www.facebook.com/kinderhospiz. Spendenkonto – IBAN: DE64860205000003566900, BIC: BFSWDE33LPZ, Bank für Sozialwirtschaft.

Foto: v.l.n.r.: Lutz Schulz, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Kinderhospizvereins & André Bautze von der  C. D. Büttner Sicherheitstechnik GmbH

Andrea T. 

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