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Carius zur Wahl in den Vereinigten Staaten

Landtagspräsident plädiert für Vertrauen und Zusammenarbeit

Ich hoffe, dass die Vereinigten Staaten nach der tiefen Spaltung der Gesellschaft im Wahlkampf nun wieder zusammenstehen werden. Dass entstandene Gräben wieder geschlossen werden und der neue US-Präsident seinen Beitrag dazu leistet.

Mit diesen Worten verband heute Landtagspräsident Christian Carius seine Gratulation an den designierten US-Präsidenten Donald Trump.

Es ist notwendig, so Carius weiter, das Ergebnis dieser freien Wahl zu respektieren und mit vereinten Kräften die innen- und außenpolitischen Herausforderungen zu meistern. Denn für ein globales Gleichgewicht ist eine verlässliche, internationale Zusammenarbeit eine wichtige Voraussetzung. Ich wünsche mir weiterhin gute bilaterale Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten. Und nicht zuletzt auch zukünftig erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen. Denn Amerika ist ein sehr wichtiger Handelspartner für den Freistaat Thüringen.

Hintergrund
Die USA sind nach Ungarn das zweitwichtigste Exportland für Thüringen. In 2015 betrug der US-Export rund 990 Millionen Euro. Im 2. Vierteljahr 2016 lagen die Vereinigten Staaten mit einem Warenwert von 272  Millionen Euro an der Spitze der bedeutendsten Empfängerländer für Thüringer Exporte (Quellen: Landesentwicklungsgesellschaft und Thüringer Landesamt für Statistik).

Andrea T. | | Quelle:

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  • vigilando ascendimus
  • Felix Berg

    In den USA besteht das gleiche Problem wie in D, die Demokraten sind zu weit von ihrem Weg abgekommen, ihre einstigen Wähler waren ihnen nichts mehr Wert, es folgte eine Jahrzehntelange Politik für die Klientel der Produktionsmittel und Finanzinhaber. Gut ging dies nur in Zeiten in denen das Wort Globalisierung unbekannt war und man selber alles was zum Leben gehört produzierte. Billigere Importe lösten die Selbstversorgung ab mit der Folge von Millionen Arbeitslosen. Die Kasse im oberen Bereich klingelte kräftig fortan. Eines wird nun Trump auf jeden Fall einlösen müssen, Arbeit zu beschaffen und dies will er auch vorrangig – er stoppt die Billig Importe und wird auf Verträge pfeifen. D und Europa leiden unter dem gleichen Problem – einzig mit schönrechnen vertuscht. Hier ist im Vorteil wer vor 9 Tagen im Wissenschaftsforum hörte das 2015 in D 15 Mio. Arbeitsplätze fehlten. Wer dies nun mit den Zahlen von Frau Nahles vergleicht bekommt verdrehte Pupillen. Analog Frankreich, Spanien, Griechenland usw. . Auch D wird seinen Trump bekommen, man hält das Schiff auf Kurs obwohl das Wasser schon über die Schotten läuft, der Steuermann ist ein Lobbyist und der Kapitän kann keine Karte lesen.

    • vigilando ascendimus

      Soviel Verständnis von ganz links für ganz rechts?

      Für viele unerwartet, für mich nicht! In macher Beziehung sind ganz links und ganz rechts Brüder im Geiste.

    • Jakob

      Könnten Sie Ihre Quelle für die angebl. 15 Mio. Arbeitslosen in Deutschland („Wissenschaftsforum vor 9 Tagen“) etwas genauer nennen?

      Nach der amtlichen Statistik gab es im Mai diesen Jahres in Deutschland 2,664 Mio. Arbeitssuchende.

      Und meiner Ansicht nach steuert Frau Merkel das Deutschlandschiff ordentlich. 59% der Deutschen sind neben mir mit der Arbeit der Kanzlerin zufrieden, obwohl sie sich wegen der Flüchtlingskrise derzeit in einem Beliebtheitstief befindet. Das ist aber immer noch die Mehrheit. Und wer ist der „Steuermann“? Frank-Walter Steinmeier vielleicht? Den finden aktuell sogar 72% super. So viel Wasser kann also gar nicht über die Schotten laufen.

      • Felix Berg

        Arbeitsplätze und Anzahl von Beschäftigten ist nicht das selbige. D hat eine Zunahme von Beschäftigten aber die Sozialkassen verzeichnen Mindereinnahmen. Wenn sie Statistiken ins Spiel bringen müssen sie sich vorher kundig machen aus welchen Gesetzlichen Grundlagen Zahlen erhoben werden. Ihre Kernaussagen beruhen auf Populismus. Merkel- das stimmt, sie ist beliebt, allerdings nur da sie umgeben ist von Konblauchknollen aller Farben. Wieder Richtig ist- Trump war nie Arbeiterfreundlich, aber Er hat die Mechanismen und deren Folge von Wirtschaftsverlagerungen getroffen gut dargestellt, weswegen die Münder gerade in D und der EU weit offen stehen und nun nicht so recht wissen ob Schummelpolitik fortgeführt wird oder große Veränderungen anstehen. Kein einziges Land der EU kann belegen das es seit der Globalisierung den Bürgern besser geht, auch D musste gar mit einem Abbau der Arbeits.- und Sozialstandards reagieren. Ohne Manipulierte Zahlen könnte es D und der EU voll egal sein wer in der USA Präsident wird. Real aber erleben wir ein bibbern

        • Jakob

          Wollen Sie sich nicht auch mal insofern „globalisierungskritisch“ betätigen, indem Sie sich auch mal andere Quellen und Meinungen ansehen, als immer nur die wilden Behauptungen auf den einschlägigen Internetseiten? Ich hatte Ihnen z.B. das Papier der Konrad-Adenauer-Stiftung genannt. Gibt einen guten Überblick. Deren Fazit ist u.a. auch, dass die Globalisierung neben problematischen Aspekten auch Chancen bringt. Wenn Donald es aber nun angeht (das ist jetzt wieder meine Mutmaßung), die Globalisierung stoppen zu wollen, wird er sowohl auf die Chancen verzichten müssen als auch irgendwann erkennen, dass er das Handeln der Wirtschaftstreibenden gar nicht stoppen kann (bzw. werden es ihm seine republikanischen Kollegen schon irgendwann verklickern, was mit ihnen machbar ist und was nicht).

          Es macht übrigens auch keinen Sinn, darüber zu diskutieren, ob es „den Bürgern“ besser oder schlechter geht. „Den“ Bürger gibt es nämlich nicht. Wir haben eine fortschreitende Ungleichverteilung der Vermögen. Es gibt eine Gruppe von Bürgern, die immer mehr abgehängt werden vom allgemeinen Wirtschaftswachstum. Dafür aber einfach „der Globalisierung“ die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen, ist Unfug.

          Bleibt nur noch, auch Sie auf eine Gemeinsamkeit mit Donald Trump aufmerksam zu machen: Verleugnung (Felix: „Alle Politiker lügen“ – Donald: „Es gibt keinen Klimawandel“). In beiden Fällen wird die Wirklichkeit durch Verleugnung von Tatsachen an die eigene unumstößliche Überzeugung angepasst. Der umgekehrte Weg ist meist erfolgversprechender.

          • Felix Berg

            Sie müssen sich einmal angewöhnen ihre Unterstellungen zu lassen das andere nur Thesen haben oder behaupten. Letztlich können auch sie alles finden, Publikationen gibt es zur genüge. Was uns unterscheidet – sie glauben an das wahre Wort der Politik mit all ihren zur Schau gestellten Zahlenwerken- für mich hingegen zählt nur das belegte aus freien wissenschaftlichen Untersuchungen. Wenn ich zu etwas eine Meinung kund tue steht dies explizit davor. Ansonsten gebe ich wieder was unabhängige freie kluge Köpfe ermittelt haben.
            Sie schreiben richtig von abgehängten Bürgern – nur das dies nur möglich wurde durch die gestellten Weichen der Politik. Ich schreibe nicht das Politiker lügen, ich würde das so ausdrücken – sie meiden die Wahrheit. Insofern sind sie weit näher an Trump als ich. Was den Klimawandel betrifft, was soll man von einem Land halten das davon lebt so viel wie es nur geht Diesel oder Benzinfahrzeuge auf den Straßen zu haben? Die Begründung zu diesem Schritt lag in dem Satz – der Bürger muss viel mehr an Flexibilität an den Tag legen. Den Verkehr von der Bahn auf die Straße zu holen und dann jede Party zur Klimakonferenz mit nehmen ist doch der Gipfel an Hohn gegenüber der Natur. Falls es ihnen entgangen ist, gar der Papst ist zur Auffassung gelangt das die Welt ( D gehört dazu) lange schon im 3. Weltkrieg ist – Politik für Bürger gegen Politik für Lobbyisten. Sprechen sie das in ihrem kultigen Kreis ruhig einmal an. Ich beobachte indes weiter wer die Finger hinterm Rücken kreuzt beim leisten von Amtseiden. Da sie so frei waren mich mit Trump zu vergleichen – re Antwort – für mich haben sie viel mit Schnitzler gemeinsam.

          • Jakob

            Arthur Schnitzler? Könnt ich mal wieder lesen.

    • Jakob

      Sie behaupten, die Globalisierung würde in Deutschland zu „Millionen Arbeitslosen“ führen. Wie passt das aber damit zusammen, dass sich von 1985 bis 2007 – das ist der Zeitraum, in dem man eine „beschleunigte Globalisierung“ beobachten kann – in den zivilisierten westlichen Ländern die Zahl der Arbeitsplätze von 340 Mio. auf 425 Mio. erhöht hat? Würde ich wie Sie argumentieren, nämlich mit dem Gleichsetzen von Kausalzusammenhang und zeitlichem Zusammenfallen, dann könnte ich also behaupten: Die Globalisierung und die Verlagerung von Arbeitsplätzen in „Billiglohnländer“ („Offshoring“) führt zu einer Zunahme der Beschäftigung in Deutschland.

      Lesen Sie dazu doch mal ein von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegebenes Papier: „Deutschland in der Globalisierung“ von Matthes, Langhorst und Herzog, lieber Felix.

      Was den Herrn Trump angeht, den neuen „Mr. President“: Ich will nicht ausschließen, selbst wenn er es schaffen würde, „Offshore“-Arbeitsplätze in die USA zurück zu holen, dann würde sich dieser skrupellose, gewinnsüchtige Egoist damit zufrieden geben, dass die Arbeitsplätze wieder „zu Hause“ sind. Würden die Arbeiter dort ebenso wenig verdienen wie bisher, dann wäre ihm das aber egal. Jedenfalls hat er sich in seiner Vergangenheit nicht als der Engel der Arbeiterklasse hervorgetan, im Gegenteil.

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