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DGB Eisenach/Wartburgkreis hat sich für 2017 viel vorgenommen

Im Zentrum stehen die Stärkung der Demokratie und sozialer Rechte

Der DGB-Kreisverband Eisenach/Wartburgkreis plant neben dem jährlichen Höhepunkt am 1. Mai für 2017 Veranstaltungen zu politischen Themen und für Gewerkschaften historisch wichtigen Daten.

Das Jahr beginnt mit dem Holocaust-Gedenken am 27.01.2017. Nächster Höhepunkt ist der Frauentag, an dem in diesem Jahr sowohl in Eisenach als auch in Bad Salzungen neben dem traditionellen Blumenverteilen ein spannender, politischer Film gezeigt wird. Es folgt die Ehrung der Märzgefallenen. Angesichts der Gedenktage steht für die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus Eisenach und dem Wartburgkreis das Lernen aus der Geschichte im Vordergrund; der heute wie damals notwendige Kampf für Demokratie, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung der Geschlechter, wird an diesen Tagen deutlich.

Sich der Opfer politischer Gewalt, Ungerechtigkeit und Intoleranz zu erinnern und den Anfängen zu wehren, ist gerade dann, wenn der Rechtspopulismus mit seinen einfachen Lösungen und dem Ausmachen von Sündenböcke erstarkt, wichtige Aufgabe der Gewerkschaften, erläutert Jürgen Putzke, Vorsitzender des DGB Eisenach/Wartburgkreis.

Deswegen werden wir uns auch mit dem jährlichen Treffen der „Deutschen Burschenschaft“ und der Burschenfeier zu „200 Jahre-Wartburgfest“ auseinander setzen, kündigt Michael Lemm, stellvertretender Vorsitzender, an. Für Eisenach und Bad Salzungen sind 1. Mai-Kundgebungen in Planung.

Wir wollen attraktive Veranstaltungen auf die Beine stellen, die unseren politischen Zielen im Wahljahr Nachdruck verleihen, so Putzke.

Im Jahr 2017 gehe es voraussichtlich um die Stabilisierung der gesetzlichen Rente, auch werde die Bundestagswahl in den Blick genommen.

Die Gewerkschaften haben ihre Forderungen zur Bundestagswahl beschossen: Wir wollen einen Kurswechsel, der den sozialen Zusammenhalt stärkt und damit auch den Rechtspopulismus bekämpft.

Dazu gehöre die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber der Arbeitgeberseite zu stärken durch mehr Mitbestimmung und besseren Schutz für Beschäftigte, die sich für ihre Rechte z.B. einen Betriebsrat zu gründen, einsetzen, gegen die Entgrenzung der Arbeit und stressende Verdichtung vorzugehen sowie neue Formen der Arbeitsverhältnisse sozial zu gestalten. Der DGB setze sich weiterhin für eine gerechte Besteuerung großer Vermögen und Erbschaften sowie eine Finanztransaktionssteuer ein. Nötig seien mehr öffentliche Investitionen, vor allem auch in Bildung in allen Lebensphasen.

Der DGB Eisenach/Wartburgkreis werde sich auch am bundesweiten Aktionstag zu Rente am 31.05.2017 beteiligten, um deutlich zu machen, dass das Rentenniveau sofort stabilisiert, dann auch wieder angehoben werden muss. Langfristig wollen die Gewerkschaften eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen und aus der auch alle Leistungen erhalten.

Rente muss für ein gutes Leben im Alter für alle reichen, bekräftigt Lemm.

Andrea T. | | Quelle:

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  • vigilando ascendimus

    Die Demokratie wird aber geschwächt, wenn man die Kommunisten unterstützt!

    • Christoph K.

      Für alle anderen gilt das Natürlich nicht! Oder was?! Kann mich noch gut dran erinnern wo der Herr Ministerpräsident da war und einige das Land verlassen wollten. Wo ist den nun die Grenze wieder zu oder der Russe vor der Tür? So Lachhaft was einige vom Stapel lassen. Und Kommunisten kann ich leider auch keine Sehen aber die Kommen bestimmt noch wie die Grenze und der Russe und Mangelwirtschaft usw. Man sollte sich mit Behauptungen auch auseinander setzen und Fakten prüfen da wundert sich manch einer. In diesen Sinne Guten Abend

      • vigilando ascendimus

        Lange nichts von Ihnen gelesen mein, roter „Bruder“. Noch haben die Kommunisten in Thüringen Kreide gefressen (machen besonders Wölfinnen gerne ;-)! Wenn sie erst im Bund mitregieren, werden wir uns noch umgucken!

        Ansätze der öffentlichen Mangelwirtschaft sind doch jetzt in Thüringen schon erkennbar: Wollen Rammelow und Keller und so ein ganz roter Torsten Wolf nicht die Dorfschulen zu Gunsten der Stadtschulen schließen? Hat sich in Thüringen trotz Rekordsteuereinnahmen des Freistaates irgendetwas in den letzten 2 Jahren zum Besseren gewendet? Vorher haben die Kommunisten (SED-PDS-Linkpartei-Die Linke) groß von „Mehr Demokratie [e.V.]“ gefaselt, jetzt versuchen sie das Volkbegehren gegen die Gebietsreform unter fadenscheinigen Gründen kippen. Die Kommunisten waren schon zu Zonenzeiten das velogendste Pack unter der Sonne und sie sind es bis heute!

        Nur gut das wenigstens der B u n d e s verfassungsschutz die Truppen mindestens teilweise noch beobachtet.

        Und wenn man Sarah Wagenknecht so hört und liest, bewahrheitet sich doch, das „Kommunisten nur rotlackierte Faschisten“ sind!

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