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Die CDA will Lohngerechtigkeit für Frauen weiter verbessern

CDA Wartburgregion: Am 18. März ist Equal Pay Day

Der Equal Pay Day markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Aktuell verdienen Frauen im Schnitt 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Im Jahr 2017 arbeiten Frauen also 77 Tage – bis zum 18. März – faktisch „kostenlos“.

Wir wollen, dass irgendwann am 1. Januar Equal Pay Day ist – und Männer und Frauen endlich gleich entlohnt werden. Deshalb macht die CDA seit der ersten Stunde beim Equal Pay Day mit, sagt  der Vorsitzende Stefan Böck der Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft im Kreisverband Wartburgkreis/Eisenach anlässlich des Equal Pay Days am 18. März 2017. Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit, die Aufwertung von frauentypischen Berufen und gerechte Aufstiegschancen für Frauen. All diese Faktoren sind wichtig für eine bessere Bezahlung von Frauen in der Arbeitswelt, führt Böck aus. Unser konkretes Anliegen für 2017 ist die Verabschiedung des Entgelttransparenzgesetzes. Das Gesetz muss kommen, denn Wissen ist Macht. Frauen, die wissen, was ihre männlichen Kollegen verdienen, können bei Lohnverhandlungen stärker auftreten, betont Böck.

Die Kolleginnen und Kollegen der CDA Wartburgregion werden dafür aktiv bei der zentralen Veranstaltung der CDA Thüringen am 18.03.2017 in Erfurt werben.

Hinweis auf Veranstaltung
Equal Pay Day der CDA Thüringen in Erfurt am Samstag, den 18.03.17

Die Kolleginnen und Kollegen des Kreisverbandes Wartburgkreis/Eisenach werden am Samstag, den 18. März mit bei der Aktion der CDA Thüringen auf dem Erfurter Anger auf die Lohngerechtigkeitslücke für Frauen hinweisen. Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.

Andrea T. | | Quelle:

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  • JoDo

    Wenn man bedenkt, dass die Mann-Frau-Lohnlücke auch dadurch begründet ist, dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer, dann haben diese Frauen rechnerisch bisher nicht „faktisch kostenlos“ gearbeitet, wie es hier heißt, sondern sie haben überhaupt noch nicht gearbeitet (und dafür auch noch keinen Lohn bekommen), sondern erscheinen jetzt quasi erst am 18. März zur Arbeit, später als die Männer. Und wenn man bedenkt, dass Frauen häufiger in sozialen Berufen tätig sind (die schlechter bezahlt sind, übrigens auch wenn Männder sie ergreifen), Männer aber häufiger in gut dotierten Führungspositionen, dann bedeutet die statistische Lohnungleichheit nicht mehr und nicht weniger, als dass beispielsweise Erzieherinnen weniger Lohn bekommen als Bankchefs. Als Positivbeispiel für „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ sei mal die (ehemalige) VW-„Ethikchefin“ genannt, die als Compliance-Chefin für ein Jahr Arbeit jetzt 15 Mio. € Abfindung kassiert. Ok, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich glaube ja nicht, dass Gesetze das in den Köpfen festgefahrene Denken so sehr verändern werden. Wir brauchen auch mehr Wertschätzung beispielsweise gegenüber der Leistung von Kindererziehung. Die Babypause muss vom Personalchef nicht als „Karriereknick“ angesehen werden, sondern könnte auch als Bereicherung von Erfahrung, Persönlichkeit und Nervenstählung und damit als „Zusatzqualifikation“ gewertet werden. Und es stünde auch den Männer gut an, öfter und länger in Elternzeit zu gehen.

  • Felix Berg

    Das sind schon kuriose Züge mittlerweile. Gleichen Lohn für gleiche Arbeit gab es schon – vor 89 freilich. Der Arbeitgeber von heute betrachtet allerdings den Lohn wie der Teufel das Weihwasser, Löhne können eben nicht in den Gewinn einfließen. Genau aus diesem Grund erfand Peter Hartz mit Schröder die Agenda 2010. In einem Land mit Bildungspflicht der einzige Weg um Löhne zu drücken. Bildung braucht nun bei einer Entlohnung nicht mehr berücksichtigt zu werden. Genial- die Gewinne sprudeln wie wild, nur die Arbeitnehmer werden immer Ärmer. Die Arbeitslosen wurden nicht weniger, man konnte sie mit der Agenda nun unter anderem Namen verbuchen. Global wurde es nun auch möglich da zu produzieren wo dies am billigsten geht, deswegen weigern sich viele Politiker, der Lobbyisten wegen, der Wirtschaftsunion eine Sozialunion folgen zu lassen. All die Beschlüsse die uns exakt an diesen Punkt gebracht haben , wurden von Frauen mit getragen, gar befürwortet, um nun vor der nächsten Wahl wieder vom gerechten Lohn zu faseln. Bildung zu bezahlen ist Wirtschaftsfeindlich, besser ist es Personal mit Bildung über prekäre Beschäftigungsmodelle zu führen. So gesehen war die Agenda Der SPD der Hit. der von der CDU/CSU heute noch umjubelt wird. Eine einfache Formel könnte all dies beseitigen. Bildung und anschließende weiter Qualifizierung + Berufserfahrung + Lebensalter – ergeben einen unerschütterlichen Lohn ( Gehalt) / Für alle Geschlechter gleichermaßen. Da dies kein Politiker und die Wirtschaft schon gar nicht will, was soll das Gefasel von gleichem Lohn und mehr Lohn durch Bildung?

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