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Dreiklang – Arbeitsplätze, Standorte und Umwelt sind wichtig

Ein Dreiklang zwischen Ökonomie, Ökologie und Arbeitsplatzsicherung in der Bergbauregion Unterbreizbach hat für Anja Müller/MdL DIE LINKE hohe Priorität.
Wie Müller weiter informiert finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit Gespräche mit dem Betriebsrat von K&S Werk Unterbreizbach und Linken Vertretern statt. Das ist wichtig um gegenseitige Vorurteile abzubauen, betont Müller.

Es ist nicht Zielführend, so Müller, immer wieder auf gemachte Fehler hinzuweisen, die zweifelsohne aus Sicht der Umweltpolitiker des Landes geschehen sind. Jetzt heißt es in gemeinsamer Arbeit Lösungsvorschläge auf den Tisch zu bringen um die Arbeitsplätze, die Umwelt und die Standorte in der Region zu erhalten. Um diesen Dreiklang zu erreichen, muss jeder seinen Anteil leisten.

Es gibt technische Methoden um die Belastung für die Umwelt zu verringern und dadurch die Arbeitsplätze in der Region zu stärken und zu erhalten.
Bis dies auf den Weg gebracht wird wirbt Müller für einen fairen und sachlichen Umgang zwischen den Beteiligten.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Der Ansatz ist gut, kommt aber Jahrzehnte zu spät. Man gibt sich zu viel Mühe die tatsächliche und bereits bestehende Gefahr für das Trinkwasser unter dem Tisch zu halten. Zudem habe ich noch nie etwas darüber zu lesen bekommen was geplant ist sollte der Fall X eintreten und das Trinkwasser für Mensch, Tier und Natur nicht mehr zu gebrauchen ist. Durch Mischvarianten ist die Gesamthärte des Wassers schon heute im Prinzip eine Brühe die man sperren müsste, der Endverbraucher hat enorme Kosten zu stemmen bei Hauswasserleitungen und technischen Geräten die Wasser benutzen.

  • vigilando ascendimus

    Die Phrase von „Dreiklang zwischen Ökonomie, Ökologie und Arbeitsplatzsicherung“ ist genauso wenig hilfreich, wie die alte Phrase von der „Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik“ (X. Parteitag der SED?).

    Klar ist doch eines: Wenn durch die Versenkung der Laugen das Grundwasser und damit die Trinkwasserversorgung für jetzige und kommende Generationen gefährdet wird, darf diese Versenkung nicht weiter genehmigt werden. Da darf es keine Kompromisse geben.

    (Schade, dass meine im Ergebnis ähnlich lautenden Kommentare zur der Pressemitteilungen der CDU-KV WAK und HEF sowie des StV des SPD-KV WAK auf eisenach-online nicht mehr nachlesbar sind.)

    • Felix Berg

      Sie sehen aber das die Trennung durch einen Parteitagsbeschluss der CDU zu einer Kurve steil nach unten geführt hat. Klar ist doch das man nicht Klüger ist weil man eine große Klappe hat. Ein Bürger der nicht einschüchter oder erpressbar ist das ist der Supergau des Kapitals , also runter von erreichtem auf das er sich gezwungen sieht für Geld alles zu machen. So hat sich denn auch die Nachwendeentwicklung in Thüringen abgespielt. Man hätte auch selber darauf kommen können wie Simpel das ist, aber ich hab es von Amerikanischen Journalisten abgekupfert welche über die Entwicklung der neuen Länder über Jahrzehnte recherchieren werden. Sie sehen also das wir zur Zeit in einer viel größeren Phrasenschmiede leben.

      • vigilando ascendimus

        Ich kenne keinen CDU-Parteitagsbeschluss zu Trennung von Wirtschafts- und Sozialpolitik. Herr Grob (CDU) aus Kieselbach fomuliert sein gleichgelagertes uerfüllbares Anliegen, im Ergebnis „Alles für alle“, nicht in dieser SED-Parteisprache wie Frau Müller aus Leimbach.

        Phrasen wurden in moderner Zeit schon immer gedroschen, die kommunistischen sind durch ihre ständigen Wiederholungen natürlich bis heute besser erkennbar.

        Es ist Ihnen gegenüber auch müßig, die Vorzüge der heutigen Demokratie (mit all ihren Schwächen) gegenüber der sog. „Diktatur des Proletariats“ zu erläutern.

        Aber auch aus Ihren Ausführungen entnehme ich, dass sie sich gegen parteipolitische Einflussnahmen aussprechen, die von Verwaltungbeamten möglicherweise rechtswidrige Genehmigungen verlangen. Das darf man ja heute glücklicherweise.

        p. s. CDU und SED haben sich ja nun irgendwie mit einem „Sowohl als auch“ positioniert. Wie positionieren sich den eigentlich die hiesigen „Grünen“? „Grüne“ stehen sowohl in Hessen als auch in Thüringen den Umwelministerien vor!

        • Felix Berg

          Also, wie sind keine Demokratische Republik und wir haben auch keine Demokratie, die BRD lebt einen demokratischen Parlamentarismus. Bedeutet – 630 Personen entscheiden über Wohl und Wehe nach ihrem Gewissen, wobei nicht die Pflicht besteht ihren Wählern gerecht zu werden. Was man darf und was man tut sind 2 verschiedene paar Schuhe. Gemeinschaftliches Wegschauen trifft es da wohl besser. Wir schummeln immer solange bis der oberste Gerichtshof des Landes oder Bundes einen Riegel vorschiebt. Oder so gesagt – es bleibt keine Gaunerei ungenutzt. Zu den Grünen, die sind alles, aber niemals Grün. In keinem Land der Welt wurden so viele Schienenkilometer demontiert als in D und besonders in Thüringen. Arbeitnehmer jeden Tag 150 km auf die Piste zum Arbeitsplatz zu schicken ist auch keine Form von Grün. Noch nicht einmal der Nahverkehr kommt zum tragen da jede Bude andere Arbeits- und Anfangszeiten inne haben. Leider ist zudem keine Partei in der Lage Thüringen zu einen um an einem Strang zu ziehen. Es geht nicht darum was den Thüringern gut tut, es geht nur darum wer wo ein Amt bekommt zur Vermögenssicherung. Alle haben einen Leitfaden, der Bürger ist Notwendig aber zu behandeln wie ein Abfallprodukt und um jenen kümmert und sorgt man sich nicht.

  • Landkreisbewohner

    Frau Müller übersieht, dass bereits die letzte Verlängerung der Versenkerlaubnis um fünf Jahre ein Zugeständnis der Politik war, um K+S Zeit zu geben, Alternativen zu entwickeln. Eine erneute Verlängerung der Erlaubnis wäre schlichtweg rechtswidrig.

    Seitens K+S passierte in den letzten fünf Jahren fast nichts. In gemeinsamer Arbeit entwickelte Lösungsvorschläge um die
    Arbeitsplätze, die Umwelt und die Standorte in der Region zu erhalten gab es, sogar auch einen Runden Tisch aus Experten, Politik und K+S – als es ernst wurde hat K+S einen Rückzieher von aufgezeigten Alternativen (z.B. Pipeline zur Nordsee) gemacht (wurde in den regionalen Tageszeitungen Thüringens und Hessens hinreichend thematisiert). Frau Müller scheint von all diesen Bemühungen und Zugeständnissen der Politik jedoch nichts mitbekommen zu haben und tut hier so als wären erst jetzt erste Gespräche mit dem Konzern aufgenommen worden. Sie ist mal wieder erschreckend schlecht informiert. Peinlich für eine MdL.

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