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Eisenacher Handwerkssiegel steht für die Zukunft

Die Kreishandwerkerschaft Eisenach lud für den Mittwoch zum 4. Eisenacher Handwerkerabend in die Wartburg-Sparkasse am Markt ein. Kreishandwerksmeister Klaus-Peter Senf und Geschäftsführer Rainer Marschall konnten als Gast Thüringens Ministerpräsidenten Dieter Althaus begrüßen.

Das Handwerk Eisenach präge Stadt und Region, sie machen 155 Millionen Euro Umsatz pro Jahr, informierte Friedhelm Enke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südthüringen. 250 junge Menschen würden in Eisenach ausgebildet. Diese Zahl sei gleich geblieben, so Senf. Hingegen sank die Zahl der Beschäftigten im Handwerk von 7000 auf 4000, die Zahl der Handwerksmeister von 94 auf 41, in den letzten fünf Jahren. Trotzdem werde das Handwerk Standfestigkeit, Ausdauer und Kontinuität beweisen. Und mit einem Blick zur Bundespolitik: «Die Bundespolitiker sollten den Meistertitel erwerben», so der Kreishandwerksmeister. Gleichzeitig forderte Senf, dass Eisenach Oberzentrum werden müsse.

Ministerpräsident Althaus betonte, dass das Handwerk und der Mittelstand in Thüringen eine gute Zukunft hätten. Er sprach sich gegen eine Ausbildungsplatzabgabe aus, damit lege man die Axt an die Wurzeln der dualen Ausbildung.

Althaus: «Man muss die Schlafmützigkeit der Regierung beenden, dann wird es aufwärts gehen.» Handwerk und Mittelstand seien in Thüringen die Säulen der Wirtschaft, 90 Prozent der Unternehmen im Freistaat gehörten dazu. Althaus sprach weiterhin Fragen der Bildung und Familienpolitik an.

Klaus-Peter Senf übergab dem Ministerpräsidenten das «Eisenacher Handwerkssiegel». Dieses werde in Zukunft die Qualität der Eisenacher Handwerksbetriebe dokumentieren.

Rainer Marschall und Dieter Althaus (r.)
Im Gespräch: Senf, Marschall, Althaus (v.l.n.r.)

Rainer Beichler |

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