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Eisenacher Industriestammtisch: Thema Energie im Fokus

Zehn Unternehmen beteiligten sich am dritten Industriestammtisch der Eisenacher Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Mit dabei waren auch Vertreter der Agentur für Arbeit Suhl. Sie alle trafen sich bei der Firma EDAG GmbH & Co. KgaA. Die Eisenacher Firma stellt Werkzeug- und Karosseriesysteme her und ist Partner vieler führender Automobilhersteller. Am Standort in Eisenach sind 168 Mitarbeiter beschäftigt, hinzu kommen 19 Auszubildende und mehrere Studenten.
Neben einem Firmenrundgang stand vor allem das Thema „Herausforderungen für die Energiewirtschaft und Ideen für die Zukunft“ im Mittelpunkt. Ivars Gludausis, Geschäftsführer der Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH (EVB) erläuterte die aktuelle Entwicklung auf dem Energiemarkt. Ziel der EVB ist es, sichere, preisgünstige und umweltverträgliche Energie zu erzeugen und Strom, Gas sowie Fernwärme störungsfrei zu liefern. „Die Energiewirtschaft hat heute einen größeren Stellenwert, als noch vor ein paar Jahren“, sagte Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Die Unternehmer müssen mit Steuern und Abgaben im Energiebereich umgehen oder – sofern sie in einem energie-intensiven Bereich arbeiten – mit hohem Aufwand eine Befreiung von der EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) beantragen. „Das energiepolitische Dreieck aus den Kennziffern Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit ist nicht einfach umzusetzen“, sagte Katja Wolf im Hinblick auf die Unternehmen. Gerade deshalb sei es wichtig, sich beim Industriestammtisch auch über diese Themen auszutauschen.
EEG – Erneuerbare-Energien-Gesetz:
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG, regelt das bevorzugte Einspeisen von Strom aus erneuerbaren Quellen in das Stromnetz. Es garantiert deren Erzeugern feste Vergütungen für die Einspeisungen. Ziel des Gesetzes soll sein, den Ausbau der erneuerbaren Energie zu fördern.

Rainer Beichler | | Quelle:

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