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Gemeinschaftsprojekt für Flüchtlinge in Thüringen

Die Initiative der Thüringer Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern zur Förderung der beruflichen Integration von Flüchtlingen (FIF) will Bleibeberechtigte zügig in das Arbeitsleben einbinden.

Deutschland ist für viele Menschen, die ihr Heimatland verlassen, das Ziel einer langen und oft auch gefahrvollen Reise. Sie suchen Schutz, Sicherheit und Unterstützung. Die große Anzahl von Flüchtlingen beschäftigt seit Monaten die Behörden, Institutionen und zuständigen Stellen, berichtet Stefan Fricke, Leiter des RSC Bad Salzungen /Eisenach der IHK Erfurt.

Eine zentrale Herausforderung der aktuellen Situation sei es, bleibeberechtigte Flüchtlinge zügig in das Arbeitsleben einzubinden.

Auf diesem Weg können offene Stellen besetzt und neue, engagierte Mitarbeiter gewonnen werden. Damit erhält die Wirtschaft die Chance, zusätzliche Fachkräfte einzustellen oder auszubilden, erklärt Fricke.

Das wichtigste Kriterium zur Integration wäre allerdings die deutsche Sprache. Die Ziele des FIF-Projektes sind: die dauerhafte gesellschaftliche Integration der Flüchtlinge, der Zugang zum regionalen Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt unter der Voraussetzung eines entsprechenden Sprachniveaus, eine individuelle Qualifizierungs- und Berufswegeplanung, die Beratung und Begleitung von Unternehmen und Ausbildungseinrichtungen sowie der Ausbau und die Stärkung von regionalen Netzwerken.

Zur Zielgruppe gehören Migranten, Asylbewerber, Flüchtlinge mit Bleibeperspektive in Thüringen, die vorrangig zwischen 16 und 35 Jahre alt sind
und ihren Wohnsitz in Thüringen haben. Das Projekt wird vom Freistaat Thüringen über zwei Jahre gefördert und flächendeckend von den Wirtschaftskammern umgesetzt. Neben dem Beratungsangebot bietet die IHK Erfurt einen Unternehmensleitfaden sowie einen Online-Service unter www.erfurt.ihk.de mit nützlichen Tipps und Informationen zu grundsätzlichen Regularien und Bedingungen an.

Andrea T. | | Quelle:

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