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Halbjahresbilanz der Thüringer Industrie

Umsatzwachstum 4,2 Prozent und Beschäftigtenwachstum um 1,7 Prozent

Die Thüringer Industrie verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 einen Umsatzanstieg. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, stieg das Umsatzergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum (bei gleicher Anzahl an Arbeitstagen) in den Industriebetrieben mit 50 und mehr Beschäftigten um 4,2 Prozent. Das entsprach einem Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 632 Millionen Euro auf 15,6 Milliarden Gesamtumsatz. Rund 355 Millionen Euro des Zuwachses entfielen auf die Vorleistungsgüterproduzenten.

Die Umsätze im Inland stiegen um 2,4 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro und die Exporte um 7,8 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres auf 5,4 Milliarden Euro. Die Exportquote lag mit 34,8 Prozent um 1,1 Prozent über dem Vorjahreswert, so der Präsident des Thüringer Landesamtes für Statistik, Günter Krombholz, weiter.

Im ersten Halbjahr 2017 waren in den Thüringer Industriebetrieben durchschnittlich 144 Tausend Personen beschäftigt, 2.447 Personen bzw. 1,7 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten stieg um 7 auf 850 Betriebe.

Die Umsatzproduktivität stieg in den ersten sechs Monaten 2017 in Thüringen um 2,5 Prozent an. Mit rund 108 Tausend Euro wurden fast 2.600 Euro Umsatz je Beschäftigten mehr erwirtschaftet als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Foto: © Thüringer Landesamt für Statistik

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Die Zahlen sind nicht schlecht, aber sie sind eben nach Erhebungsart des Bundes erstellt. Für den Bürger sagen diese Zahlen rein gar nichts aus. Die Gewinne huschen am Bürger vorbei und von den Stellen, durch Mehrbeschäftigung entstanden, kann er mitunter sein Dasein nicht fristen. Eine 10 Minuten oder 2 Stundenstelle ist eben nach Bundeserhebung auch eine feste Stelle. Für die Gesellschaft sind daher solche Darstellungen rein gar nicht Wert, einzig für die Wirtschaft sagen diese Erhebungen etwas aus. SPD und CDU haben auf keinem Papier stehen das man von einer Arbeitsstelle auch leben können muss. Und ob selbst Thüringen als Bundesland davon ein Plus hat ist fraglich, denn nicht wenige Firmen laufen unter einer anderen Flagge als die Deutsche und rechnen im Heimatland ab.

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