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K+S Ehrgeizige Wachstumsstrategie bis 2030

  • Konsequente Kundenorientierung, Ausrichtung auf vier Produkt-Markt-Segmente: Agriculture, Industry, Consumers und Communities
  • Integration der Geschäftsbereiche im Sinne einer „One Company“
  • Hebung von Synergien, positiver Ergebniseffekt von mindestens 150 Mio. € p.a. ab Ende 2020
  • Generierung eines positiven freien Cash Flows ab 2019
  • Halbierung des Verschuldungsgrades bis Ende 2020
    und Erreichen eines Investment-Grade-Ratings in 2023
  • Umsetzung von Wachstumsoptionen im Bestandsgeschäft und in neuen Geschäftsfeldern
    Ambition: EBITDA 3 Mrd. € in 2030

Die neue Gruppenstrategie „Shaping 2030“ bringt K+S auf einen ambitionierten, robusten und nachhaltigen Wachstumskurs. Mit „Shaping 2030“ baut das Unternehmen auf seine Fähigkeiten bei der Förderung und Verarbeitung von Mineralien und nutzt die Chancen der globalen Megatrends. Daraus ergeben sich sowohl attraktive Wachstumsoptionen für das Bestandsgeschäft als auch in neuen Geschäftsfeldern, in denen die Fähigkeiten des Unternehmens gewinnbringend eingesetzt werden können.

Kern der Strategie ist eine markt- und kundenorientierte Aufstellung des bis dato produktionsgesteuerten Unternehmens. Die Ausrichtung auf die vier Kundensegmente erfordert die konsequente Integration der Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte und Salz und ermöglicht zugleich die Hebung von Synergien. Das erklärte Ziel ist eine „One Company“. Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil der Strategie. Die Neuausrichtung ist das Ergebnis einer fundierten, umfassenden Analyse während der vergangenen sechs Monate. Sie schließt ein klares Bekenntnis zu den Rohstoffen Kali und Salz sowie zu den deutschen und internationalen Produktionsstandorten ein.

Dr. Burkhard Lohr, Vorstandsvorsitzender von K+S: „Mit der Inbetriebnahme des Bergwerks Bethune in Kanada haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Es war jetzt der richtige Zeitpunkt, ein klares Bild davon zu entwickeln, wie K+S im Jahr 2030 aufgestellt sein soll. Dazu haben wir alle Wachstumsoptionen ohne Denkverbote geprüft. „Shaping 2030″ bietet langfristig das höchste Wertschaffungspotenzial bei gleichzeitig hoher Robustheit.“

Die Umsetzung der Strategie wird in zwei Phasen erfolgen
Transformationsphase bis 2020

Die Ausrichtung auf die vier Produkt‑Markt-Segmente Agriculture, Industry, Consumers und Communities wird eine bessere Kundenansprache ermöglichen. Das Produktportfolio kann systematischer entwickelt werden, insbesondere bei hochmargigen Produkten. Die Integration der Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte und Salz ist eine wichtige Voraussetzung zur Stärkung der Kundenorientierung und ermöglicht zudem die Hebung von Synergien. Diese sollen zum Großteil in den Bereichen Produktion, Digitalisierung, Verwaltung, Einkauf und Logistik erzielt werden. K+S geht von einem jährlichen positiven Ergebniseffekt in Höhe von mindestens 150 Mio. € ab Ende 2020 aus. Das Unternehmen wird ab dem Jahr 2019 wieder einen positiven freien Cashflow generieren. Der Verschuldungsgrad soll bis 2020 halbiert werden. Im Jahr 2023 will das Unternehmen wieder ein Investment-Grade-Rating erreichen.

Dazu erklärt Dr. Burkhard Lohr: „Die konsequente Ausrichtung auf unsere Kunden und die Entwicklung unseres Unternehmens zur „One Company“ ist eine wichtige Veränderung für K+S. Dies bedeutet auch einen Kulturwandel, denn die Perspektive auf unser Geschäft und die Art, wie wir zusammenarbeiten, wird sich verändern.“

Wachstumsphase 2020 bis 2030

Für die Wachstumsphase bis zum Jahr 2030 wurde eine strategische Roadmap mit Entwicklungszielen und starken Wachstumsoptionen entwickelt. Neben der Stärkung des operativen Ergebnisses soll die Abhängigkeit von externen Faktoren wie beispielsweise dem Wetter oder dem Weltmarktpreis für Kaliumchlorid (MOP) reduziert werden. Daher setzen die Wachstumsoptionen darauf, das Spezialitätengeschäft sowie angrenzende Geschäftsfelder wie z. B. Fertigation auszubauen. Auch regional will K+S das Geschäft in wachstumsstarken Regionen wie Asien und Afrika erweitern. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eröffnet dieser klar beschriebene Wachstumskurs neue Entwicklungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Ambition: 3 Mrd. € EBITDA in 2030

Mit Blick auf die Zukunft hat K+S für das Jahr 2030 eine anspruchsvolle Ambition: 3 Mrd. € EBITDA mit einer Kapitalrendite (ROCE) von mindestens 15 %. Gut zwei Drittel des dafür notwendigen Wachstums wird K+S allein mit der Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts sowie der Optimierung von Organisation und Prozessen erreichen.

Dazu ergänzt Dr. Burkhard Lohr: „Wir haben uns bewusst dazu entschieden, unsere EBITDA-Ambition zu veröffentlichen. Damit machen wir klar, dass K+S eine langfristige Wertperspektive hat, wenn wir die Organisation und unser Geschäft konsequent weiterentwickeln. In einem ersten Schritt bedeutet das, die Synergien von mindestens 150 Mio. € zu heben, den Verschuldungsgrad zu halbieren und damit ein solides Fundament für künftiges Wachstum zu legen. Eine Stärke unserer Strategie ist, dass keine der Wachstumsoptionen so dominant ist, dass der Erfolg von „Shaping 2030″ davon abhängt.“

Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil der Strategie

K+S gibt ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit ab und setzt sich ambitionierte Ziele, u. a. in den Bereichen Reduzierung von Salzabwässern und Arbeitssicherheit. So wird K+S die Versenkung von salzhaltigen Prozessabwässern aus der Kaliproduktion in Deutschland bis Ende 2021 einstellen. Die Nachhaltigkeitsziele von K+S sind definiert und werden im Laufe des Jahres 2018 mit konkreten und messbaren Kennzahlen hinterlegt, um Fortschritte und Ergebnisse transparent zu machen. Nachhaltigkeit bedeutet für K+S Zukunftsfähigkeit (weitere Informationen).

Steffen E. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Dieser Artikel ist an Denglisch nicht zu überbieten. Soll damit erreicht werden das Denglischunkundige gar nicht verstehen sollen was K&S zu sagen hat. Dies ist im Kern wahrlich nicht viel, denn nach 2030 wird wohl mancher vergeblich nach K&S suchen. So wird gar nicht erst darüber geschrieben was passiert wenn das Grundwasser nicht mehr als Trinkwasser infrage kommt bzw. wer dann die Kosten für den entstandenen Schaden übernimmt und das auch nach 2021. Es wird auch nichts dazu gesagt falls es mal einen neuen Eigentümer von K&S gibt, ob jene dann auch für die Folgeschäden vom jetzigen Betreiber gerade stehen. Canada steht ja in den Startlöchern wie vor geraumer Zeit zu lesen war. Bleibt nach diesem obigen Artikel die Vermutung das die Bürger der anliegenden Kommunen die Zeche zahlen werden, frei nach dem Solidarprinzip.

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