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 | Bildquelle: © LINDIG StaplerCup

Beschreibung:
Bildquelle: © LINDIG StaplerCup

Maik Grünbaum Regionalmeister im Staplerfahren in Krauthausen

Im thüringischen Wartburgkreis traten am Samstag, den 20. Mai 2017 77 Staplerfahrerinnen und -staplerfahrer beim 17. LINDIG StaplerCup um die ersten Plätze und die Qualifikation für das Finale der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren gegeneinander an. Maik Grünbaum aus Ebenheim siegte vor Alexander Kellner aus Baunatal und Sebastian Ebel aus Creuzburg, die sich den zweiten Platz teilten. Beste Frau im Wettbewerb wurde Dana Heitkamp aus Sondershausen.

Hochkonzentriert und auf den Millimeter genau wurde am Samstag, den 20. Mai 2017 in Krauthausen wieder sortiert, manövriert, rangiert und vor allem gestapelt, denn zum 17. Mal veranstaltete die LINDIG Fördertechnik GmbH die Regionalmeisterschaft im Staplerfahren für die Mitte Deutschlands, eine von 25 Vorausscheidungen für die Deutschen Meisterschaften in dieser Disziplin. Bester von insgesamt 77 angetretenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und damit neuer Regionalmeister wurde bei strahlendem Sonnenschein Maik Grünbaum aus Ebenheim von der Adam Opel GmbH, Eisenach. Der 47-jährige strahlte, sichtlich stolz auf seinen Erfolg, aber auch voller Spannung bezüglich des im Finale zu erwartenden Niveaus. Platz zwei mussten sich Alexander Kellner aus Baunatal  (FINOBA Automotive, Kassel) und Sebastian Ebel (GINO AG, Eisenach) teilen, die beide mit einer Zeit von 3:24 Minuten das Finale beendeten. Alle drei Staplerprofis reisen vom 14. bis 16. September 2017 nach Aschaffenburg zum Finale des StaplerCup, wo die fähigsten Staplerfahrer aus ganz Deutschland ihren Meister suchen.

Mit Platz 57 im Gesamtranking in Zimmern wurde Dana Heitkamp aus Sondershausen (Sponeta GmbH, Schlotheim) beste Frau des Tages. Ob die 21-jährige sich damit einen von zwölf Plätzen für die Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft der Staplerfahrerinnen gesichert hat, steht – anders als bei der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren, bei der alle Regionalmeisterinnen oder Regionalmeister starten – erst am Ende der Qualifikationssaison am 8. Juli 2017 fest.

Der StaplerCup ist ein Wettbewerb mit dem Arbeitsgerät Gabelstapler. Gefordert ist Präzisionsarbeit mit den tonnenschweren Maschinen, die optimale Symbiose zwischen Fingerspitzengefühl, Geschwindigkeit und Erfahrung auf den aus dem Berufsalltag der Kontrahenten abgeleiteten Parcours. Antrittsvoraussetzung ist der Besitz eines Führerscheins für Flurförderzeuge, denn ein wesentliches Anliegen des Veranstalters Linde Material Handling ist die Unfallprävention an Arbeitsplätzen mit Gabelstaplern. Die Einhaltung der entsprechenden betrieblichen Sicherheitsvorschriften ist daher Grundlage des Wettkampfreglements, das z.B. Zeitstrafen für Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes oder das Touchieren von Parcoursbegrenzungen vorsieht.

Den spannenden Wettbewerb bei LINDIG verfolgten 500 Gäste, Freunde und Familienangehörige, denen außerdem deftige Verpflegung und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Probestaplerfahren für Jedermann, Kart fahren, Kindertretstaplerparcours, Kinderschminken, Torwandschießen u.vm. geboten wurde.

Vom 14. bis 16. September 2017 treffen die Regionalmeister aus der Mitte Deutschlands bei der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren sowie der Deutschen Meisterschaft der Staplerfahrerinnen auf die Gewinnerinnen und Gewinner der weiteren 24 Regionalmeisterschaften. Zum Programm des dreitägigen StaplerCup-Finales in Aschaffenburg gehören außerdem eine Firmen-Team-Meisterschaft, die International Championship mit Mannschaften aus 18 Nationen sowie ein Open-Air-Konzert, VIP-Gastauftritte und eine große Infotainment-Ausstellung mit dem Namen ChampionsExpo. Zwischen 10- und 15.000 Besucher lockte die Veranstaltung jeweils in den vergangenen Jahren in die Main-Metropole.

Titelfoto: Maik Grünbaum gewann, den zweiten Platz mussten sich Alexander Kellner und Sebastian Ebel teilen.

Andrea T. | | Quelle:

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