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Rangfolge der Thüringer Industrie im 1. Quartal 2017 nach Kreisen

Landkreis Gotha Spitzenreiter

In allen Thüringer Landkreisen und drei kreisfreien Städten Thüringens stiegen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Quartal 2017 die Industrieumsätze im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres. Die höchsten Umsätze wurden im Landkreis Gotha, gefolgt von der kreisfreien Stadt Eisenach und dem bisherigen Spitzenreiter – dem Ilm-Kreis – erzielt.

Die Betriebe von sechs Landkreisen und einer kreisfreien Stadt erwirtschafteten im 1. Quartal 2017 einen Umsatz in Höhe von über 3,9 Milliarden Euro. Das ist mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes der Thüringer Industriebetriebe mit mehr als 50 Beschäftigten in Höhe von 7,8 Milliarden Euro. Der Landkreis Gotha erzielte im 1. Quartal 2017 einen Umsatz in Höhe von 644 Millionen Euro, die kreisfreie Stadt Eisenach über und der Ilm-Kreis fast 621 Millionen Euro. Die höchsten Zuwächse hatten das Eichsfeld mit über 60 Millionen Euro, der Landkreis Gotha mit fast 60 Millionen Euro und der Landkreis Sömmerda mit über 51 Millionen Euro.

Zu den führenden Landkreisen Thüringens gehörten weiterhin der Wartburgkreis (592 Millionen Euro), der Landkreis Schmalkalden-Meiningen (516 Millionen Euro) und der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (478 Millionen Euro). Vergleichsweise niedrige Umsätze erzielten die Betriebe der kreisfreien Städte Suhl (62 Millionen Euro) und Weimar (66 Millionen Euro). Für die drei kreisfreien Städte Eisenach, Weimar und Erfurt wurde ein Rückgang ermittelt.

Die Exportquote, der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt, betrug im 1. Quartal 2017 im Durchschnitt 35,3 Prozent und lag um 1,6 Prozentpunkte über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Über dem Thüringer Durchschnitt lagen
– die Stadt Jena mit 68,5 Prozent,
– der Kyffhäuserkreis mit 48,0 Prozent,
– der Landkreis Sonneberg mit 44,4 Prozent,
– der Unstrut-Hainich-Kreis mit 42,6 Prozent,
– der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit 40,7 Prozent,
– der Landkreis Gotha mit 38,4 Prozent,
– der Ilm-Kreis mit 37,3 Prozent sowie der
– Landkreis Weimarer Land mit 37,0 Prozent.

Lediglich 19,5 Prozent betrug der Exportanteil am Umsatz im Landkreis Altenburger Land. In der kreisfreien Stadt Suhl waren es 23,0 Prozent und im Landkreis Schmalkalden-Meiningen 25,3 Prozent.

Im Monatsdurchschnitt waren im 1. Quartal 2017 in den Thüringer Industriebetrieben 143 Tausend Personen tätig, 2 342 Personen mehr als in den ersten drei Monaten 2016. Mit rund 1,7 Prozent mehr Beschäftigten wurde im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres ein um 7,2 Prozent bzw. rund 520 Millionen Euro höherer Umsatz erzielt. Besonders die Exporte stiegen um 12,5 Prozent (304 Millionen Euro) an.

Vierzehn Landkreise und drei kreisfreie Städte hatten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs an Industriebeschäftigten. Spitzenreiter war der Landkreis Sömmerda mit einem Anstieg um 381 Personen. Ihm folgten das Altenburger Land (+ 364 Personen) und der Ilm-Kreis (+ 360 Personen). Den höchsten Rückgang an Beschäftigten verzeichnete die kreisfreie Stadt Eisenach (- 175 Personen) und erzielte mit rund 100 Tausend Euro den höchsten Umsatz je Beschäftigten in Thüringen.

Foto: © Thüringer Landesamtes für Statistik

Aus Gründen der Geheimhaltung können die Exportquoten für die kreisfreien Städte Eisenach und Weimar nicht ausgewiesen werden.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Die Statistik zeigt auch eindeutig das dort wo die größte Automatisierung gelaufen ist, ältere erfahrene Betriebsleiter und Personaler den größten Gewinn einfahren. Einzig der Ilmkreis punktet mit Leih.- und Werksverträgen am Erfurter Kreuz, aber ohne Nachhaltigkeit, Insolvenzen geben sich die klinke in die Hand. Der schnelle Euro, erwirtschaftet mit allen zur Verfügung stehenden Tricksereien in der Wirtschaft ist am Ende Null Wert. Das größte Zugpferd von Thüringen, könnte der Tourismus sein, aber …… . Die zerschlagene Infrastruktur ist im Rahmen der Globalisierung nicht wieder aufzuholen. 143 000 Personen sind in der Industrie Tätig, sind ca. 3 Kreisstädte vom Volumen und davon dürften noch Leih.- und Werksverträge abgehen. Für das Land mit seinen Bürgern bleibt da nicht viel an Einnahmen, noch zumal die Firmensitze der Erfolgreichsten nicht in Thüringen liegen. Es ist egal wer die nächste Landtagswahl gewinnt, es bleibt jenen nur eines um Bundesaufgaben zu erfüllen- den Bürger noch tiefer verschulden, dazu gab es der Tage Zahlen vom Amt die bitter böses aussagen zur Situation im Bundesland Thüringen. Für die dafür Verantwortlichen regnete es Prämien und Bonis.

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