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Roboter von MetraLabs künftig mit EG-baumustergeprüften Herzstück unterwegs

TORY ist der erste vollautonome Inventurroboter, der im Einzelhandel eingesetzt wird. Er arbeitet mit einer Genauigkeit von über 99 Prozent. Roboter wie TORY müssen dabei die gleichen technischen Sicherheitsanforderungen erfüllen wie andere Maschinen auch. Aktuell stellte der TÜV Thüringen TORYs Herzstück auf der Intec in Leipzig aus. Zeitgleich präsentierte MetraLabs TORY auf der EuroShop 2017 in Düsseldorf.

Die Fiktion eines Maschinenmenschen, der uns Arbeit abnimmt, geht auf die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück. Heute sind intelligente Maschinen Wirklichkeit. Seit geraumer Zeit werden sie nicht nur in der Industrie eingesetzt, vor allem im Service-Bereich gibt es bereits jetzt eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Roboter helfen bei Arbeiten im Pflegebereich, im Einzelhandel unterstützen sie bei der Inventur, erfassen den Bücherbestand in Bibliotheken oder sind mobiles Informationsterminal, das Kundenwünsche erfüllt.

Die Logikeinheiten auf Computerplatinen übernehmen die Steuerung der mobilen Maschinen, sie sind sozusagen die Herzstücke der Roboter. Die Sicherheitsfunktionen solcher mobilen Robotersysteme, die in unmittelbarer Nähe zum Menschen arbeiten beziehungsweise deren Laufwege kreuzen, unterliegen hohen Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Schließlich muss der Roboter im Falle einer drohenden Kollision mit einem Menschen sicher zum Stillstand kommen. Mobile Roboter gelten daher als Maschinen mit besonderem Gefährdungspotential.

Das Ilmenauer Hochtechnologie-Unternehmen MetraLabs GmbH produziert professionelle mobile Roboterplattformen. Die Maschinensicherheitsexperten des TÜV Thüringen haben jüngst die Sicherheitsfahrsteuerung der MetraLabs-Roboter gemäß Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Anhang IV, Nr. 21 geprüft und ein EG-Baumusterzertifikat erteilt. Die EG-baumustergeprüfte Sicherheitsfahrsteuerung erreicht das hohe Sicherheits-Performance-Level d und wird künftig in mobilen Infoständen und in Robotern mit Logistikfunktionen wie Transport, Handling und Verräumung eingesetzt. So auch in der neuesten Generation des Inventurroboters TORY.

Um die hohen Anforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (MaschRL) und des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) zu erfüllen, muss die Ausfallwahrscheinlichkeit von Sicherheitsfahrsteuerungen gegen Null gehen. Nur so kann stets ein sicheres Abbremsen gewährleistet werden. Dabei müssen die Signale der Sensorik des Roboters stets nach logischen Algorithmen verarbeitet werden. Kommt der Roboter einem Menschen oder einem anderen Hindernis zu nahe, wird das Signal an das Bremssystem weitergegeben.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Farbe bekennen ist aber bezüglich dieser Entwicklung weder in der Politik noch in der Gesellschaft angekommen, außer beim Bundesbürger Ost. Das ziel jeglicher Neuerungen war und ist den Menschen die Arbeit zu erleichtern, bzw. ihn zu ersetzen. Daran ist nichts schlechtes, schlecht und unmenschlich ist nur der Umgang mit Menschen die durch diese Innovationen frei gesetzt werden. Wir haben uns daher angewöhnt Statistiken zu erstellen, die zwar nicht lügen, aber eben auch nicht die Realität darstellen wie sie ist. Die EU als auch D weigern sich vehement nach Lösungen zu suchen, denn noch lassen sich mit dem bisherigen Modell Gewinne generieren die jenseits von Gut und Böse sind. Verlierer sind die Kommunen und die Bürger. Alle Bürger in Menschenwürde zu belassen ist und war durch die Automatisierungs. – Modernisierungswelle nicht möglich, die Sozialeinnahmen sinken, daher der Griff zur Agenda 2010 = mehr Beschäftigung zu Dumpinglöhnen und oder Teilzeit, in denen erst gar keine Sozialversicherungspflicht entstand. Ich persönlich denke das hier unser demokratischer Parlamentarismus total versagt.

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