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 | Bildquelle: © Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.

Beschreibung:
Bildquelle: © Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.

ruhlamat GmbH in Marksuhl feiert 25-jährriges Jubiläum und hilft todkranken Kindern

Der Trägerverein des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz kann sich über eine Spende in Höhe von 1.000 Euro freuen. Diese übergaben am 26. September 2016 Geschäftsführer Thomas Mack und Nicole Heller, Managerin Öffentlichkeitsarbeit, von der ruhlamat GmbH an das Kinderhospiz im Thüringer Wald.

Das Unternehmen aus Marksuhl feierte in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum am Stammort in Marksuhl. Zu diesem lud das Unternehmen Geschäftspartner und Mitarbeiter sowie deren Familien ein. Dieser Einladung folgten über 1.000 Gäste und denen wurde einiges geboten: Neben Kaffee, Kuchen und Gegrilltem gab es außerdem Livemusik und ein Höhenfeuerwerk. Das Unternehmen bat jedoch seine Gäste auf Geschenke gänzlich zu verzichten und stattdessen die Spendendose des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland reichlich zu füllen. Und das taten sie auch, weiß Thomas Mack zu berichten.

Wir sind überwältigt von der großen Spendenbereitschaft unserer Gäste. Der Betrag, den wir letztlich auf 1.000 Euro aufgestockt haben, ist wirklich fantastisch. Ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, betonte Thomas Mack.

Dabei ist die Unterstützung des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz eine Herzensangelegenheit für das Unternehmen:

Wir unterstützen das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz nicht zum ersten Mal. Als Eltern wissen wir um die Sorgen und Nöte von Familien, deren Kind oder Kinder krank sind. Wenn jedoch die Kinder so schwer krank sind, dass sie sterben, ist unvorstellbar. Deshalb steht für uns fest, dass wir helfen wollen, betonte Nicole Heller.

Dabei unterstützen die beiden das Kinderhospiz nicht nur finanziell. Als Physiotherapeuten betreuen sie auch betroffene Kinder.

Die Unterstützung der ruhlamat GmbH ist wirklich einmalig und beispielhaft. Wir sind sehr stolz, das Unternehmen als Unterstützer an unserer Seite zu wissen, sagte Matthias Münch vom Kinder-und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz, der die Spende entgegennahm.

Über 40.000 Kinder- und Jugendliche sind in Deutschland von einer tödlichen, lebenslimitierenden Krankheit betroffen. Das stationäre Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz gibt den betroffenen Familien die Möglichkeit, bis zu 28 Tage im Jahr hier zusammen einzuziehen. Das ganzheitliche Pflege- und Betreuungskonzept bietet nicht nur die liebevolle und optimale Pflege für das schwer kranke Kind, vielmehr ist es eine umfassende Familienhilfe. Die Entlastungsaufenthalte stärken das gesamte Familiensystem, schaffen neue Kraft bei den betroffenen Eltern für die oftmals sehr aufwändige 24-Stunden-Pflege des kranken Kindes und fördern auch die gesunden Geschwisterkinder. Über 30 fest angestellte Mitarbeiter und viele ehrenamtliche Helfer arbeiten aktuell dort. Der gemeinnützige Trägerverein ist dauerhaft zu einem Höchstmaß auf Spenden angewiesen, um sein wichtiges Hilfsangebot aufrechterhalten zu können. Mehr als 850.000 Euro werden an Spenden pro Jahr benötigt, um allein den Betrieb der sozialen Einrichtung sicherzustellen, da die derzeitige Finanzierung durch die Krankenkassen hierzu nicht ausreicht. Über 680 betroffene Familien aus dem gesamten Bundesgebiet nutzten seit der Einweihung des Kinder- und Jugendhospizes im November 2011 das stationäre Hilfsangebot des Trägervereins. 6.000.000 Euro wurden seit dem Jahr 2008 in den Kauf und den Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Thüringer Fernwasserversorgung in Tambach-Dietharz im Thüringer Wald zum Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland investiert. 92 Prozent dieser Investitionssumme wurden durch Spenden von Privatpersonen, Vereinen, Schulen und Unternehmen und nichtstaatlichen Zuwendungen durch Stiftungen aufgebracht. Dank dieser Hilfe entstand ein buchstäblich zweites Zuhause für diese betroffenen Familien – fernab von jeder Krankenhausathmosphäre.  Betrieben wird das stationäre Kinderhospiz von einem gemeinnützigen Trägerverein. Ein sechsköpfiger ehrenamtlicher Vorstand leitet die Geschicke bereits seit dem Jahr 2005 und hat so in den vergangenen zehn Jahren Ostdeutschlands größtes ehrenamtlich organisiertes Sozialprojekt initiiert. Der Gründer, Inititiator und bis heute ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Heber wurde im Jahr 2015 mit dem „Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet. Im Jahr 2017 plant der Trägerverein den dringend erforderlichen Ausbau des Kinder-und Jugendhospizes, da die Nachfrage steigt. So sollen in einem noch unsanierten Nebengebäude neue Gästezimmer, Therapieräume, Gemeinschafts- und Sozialräume sowie eine Holzwerkstatt entstehen. Hierfür werden zusätzliche 750.000 Euro Investitionskosten benötigt. Leider stehen hierfür derzeit keine staatlichen Förderungen zur Verfügung. Informationen unter www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de oder www.facebook.com/kinderhospiz. Spendenkonto – IBAN: DE64860205000003566900, BIC: BFSWDE33LPZ, Bank für Sozialwirtschaft.

Foto: v.l.n.r.: Geschäftsführer ruhlamat Thomas Mack; Matthias Münch, ehrenamtliches Mitarbeiter beim Kinderhospizverein und Nicole Heller Manager Marketing & Public Relation ruhlama

Andrea T. | | Quelle:

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