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Sparkasse setzt weiter auf Opel-Flotte

Seit Dezember 2005 gehören zehn rote Opel zur Fahrzeugflotte der Wartburg-Sparkasse. Nach gut drei Jahren wurden sie durch neue Opel ersetzt.
Elf Opel wurde von der Sparkasse gekauft. Es sind drei Corsa, drei Astra-Caravan, zwei Insignia, ein Combo, ein Vivaro und ein Movano. Symbolisch wurden sie am Donnerstag vor den Opel-Toren des Eisenacher Werkes übergeben.

«Viele Mitarbeiter des Eisenacher Werkes sind unsere Kunden» so Sparkassenchef Peter Bock. Und mit dem Kauf wolle man ein Zeichen für die Region setzten. Eisenach sei eine Automobilstadt und die Opel-Fahrzeuge hätten durch ihre Qualität überzeugt. Die Sparkasse sei stark mit der Automobiltradition Eisenachs verbunden. Vor den Werktoren des einstige AWE entstand ein Teil der Sparkassen-Verwaltung. Dieses beherbergte lange Jahre das Automobil-Museum. Die Sparkasse nutze zu 80 Prozent Fahrzeuge der Marke Opel.
Der Kauf wurde über die örtlichen Opel-Autohäuser in Eisenach und Vacha abgewickelt.

Leider wurde am Donnerstag bei Opel kein Auto produziert, die Bänder stehen still. «Unsere Mitarbeiter würden gern Corsas bauen, doch die wirtschaftliche Lage zwingt uns zu Pausen», so Sprecher Matthias Mederacke. Man hoffe auf das Frühjahr, dann solle sich der Markt erholen. So setzt Opel-Händler Sascha Schorr auf die neuen Maßnahmen zur Altauto Entsorgung. Es gab schon zahlreiche Anfragen, nun warte man auf die Bestimmungen und Formulare. Auch forderte er von den Eisenachern sich mehr mit dem Automobilhersteller aus Eisenach zu identifizieren.

Gegenwärtig laufen bei Opel Verhandlungen zwischen Vorstand und Betriebsrat. Ziel sei es, die Lohnverluste bei Kurzarbeit abzufedern. Auf Grund der Sicherung der Produktivität der Corsa-Produktion (750 am Tag) setzte am auf die gleiche Taktzeit und drei Schichten, dafür gibt es aber die eingeschobenen Ausfalltage, so ein Opelsprecher.

Rainer Beichler |

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