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 | Bildquelle: © Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.

Beschreibung:
Bildquelle: © Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.

SSV-Technik GmbH macht sich erneut stark für todkranke Kinder

5.000 Euro Spende für das Kinder- und Jugenhospiz Mitteldeutschland

Über eine erneute Spende in Höhe von 5.000 Euro kann sich der gemeinnützige Trägerverein des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz freuen. Am 1. Dezember wurde die Spende offiziell an das Kinder- und Jugendhospiz übergeben. Die SSV-Technik GmbH ist ein familien- und inhabergeführtes mittelständisches Beratungs-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen mit einem einzigartigen Versorgungskonzept für Unternehmen mit industrieller Fertigung.

Zum wiederholten Mal haben wir uns entschieden, die bedeutende und äußerst wichtige Arbeit des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland mit einer Spende zu unterstützen. Wir haben unseren Kunden in diesem Jahr ausschließlich kleine Adventskalender übergeben mit dem Hinweis darauf, dass wir wieder auf viele kleine Geschenke verzichten und stattdessen ein Großes für das Kinderhospiz packen wollen. Bei unseren Kunden kam dies ebenfalls sehr positiv an. Einige kündigten sogar an, sich uns anzuschließen. Dem Kinderhospiz helfen ist für uns nicht nur selbstverständlich, vielmehr das Ausleben unserer Unternehmenskultur. Hier helfen wir gern und werden dies auch zukünftig weiter tun, so Danika Mönch von der  SSV-Technik GmbH.

Matthias Münch, ehrenamtlicher Mitarbeiter beim Kinderhospiz, nahm die Spende dankend entgegen.

Wir sind stolz solch engagierte Unternehmen an unserer Seite zu wissen. Nur so können wir unsere Hilfe den vielen betroffenen Familien langfristig zukommen lassen. Wir sind von tiefstem Herzen dankbar für die Großzügigkeit,

so Matthias Münch bei der Spendenübergabe.

Wir haben sehr großen Respekt vor der Leistung des Kinderhospizes und seinen Mitarbeitern. Wir haben bei unserem Besuch im letzten Jahr erlebt, wie viel Freude, Leichtigkeit und Wärme den kranken Kindern und ihren Familien in der Zeit ihres Aufenthaltes gegeben wird und sind davon überzeugt, dass unsere Spende eine gute Verwendung finden wird, sagte Danika Mönch, Assistentin der Geschäftsführung der SSV-Technik GmbH, abschließend.

Über 40.000 Kinder- und Jugendliche sind in Deutschland von einer tödlichen, lebenslimitierenden Krankheit betroffen. Das stationäre Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz gibt den betroffenen Familien die Möglichkeit, bis zu 28 Tage im Jahr hier zusammen einzuziehen. Das ganzheitliche Pflege- und Betreuungskonzept bietet nicht nur die liebevolle und optimale Pflege für das schwer kranke Kind, vielmehr ist es eine umfassende Familienhilfe. Die Entlastungsaufenthalte stärken das gesamte Familiensystem, schaffen neue Kraft bei den betroffenen Eltern für die oftmals sehr aufwändige 24-Stunden-Pflege des kranken Kindes und fördern auch die gesunden Geschwisterkinder. Über 30 fest angestellte Mitarbeiter und viele ehrenamtliche Helfer arbeiten aktuell dort. Der gemeinnützige Trägerverein ist dauerhaft zu einem Höchstmaß auf Spenden angewiesen, um sein wichtiges Hilfsangebot aufrechterhalten zu können. Mehr als 850.000 Euro werden an Spenden pro Jahr benötigt, um allein den Betrieb der sozialen Einrichtung sicherzustellen, da die derzeitige Finanzierung durch die Krankenkassen hierzu nicht ausreicht. Über 700 betroffene Familien aus dem gesamten Bundesgebiet nutzten seit der Einweihung des Kinder- und Jugendhospizes im November 2011 das stationäre Hilfsangebot des Trägervereins. 6.000.000 Euro wurden seit dem Jahr 2008 in den Kauf und den Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Thüringer Fernwasserversorgung in Tambach-Dietharz im Thüringer Wald zum Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland investiert. 92 Prozent dieser Investitionssumme wurden durch Spenden von Privatpersonen, Vereinen, Schulen und Unternehmen und nichtstaatlichen Zuwendungen durch Stiftungen aufgebracht. Dank dieser Hilfe entstand ein buchstäblich zweites Zuhause für diese betroffenen Familien – fernab von jeder Krankenhausathmosphäre. Betrieben wird das stationäre Kinderhospiz von einem gemeinnützigen Trägerverein. Ein sechsköpfiger ehrenamtlicher Vorstand leitet die Geschicke bereits seit dem Jahr 2005 und hat so in den vergangenen zehn Jahren Ostdeutschlands größtes ehrenamtlich organisiertes Sozialprojekt initiiert. Der Gründer, Initiator und bis heute ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Heber wurde im Jahr 2015 mit dem „Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet.

Im Jahr 2017 plant der Trägerverein den dringend erforderlichen Ausbau des Kinder-und Jugendhospizes, da die Nachfrage steigt. So sollen in einem noch unsanierten Nebengebäude neue Gästezimmer, Therapieräume, Gemeinschafts- und Sozialräume sowie eine Holzwerkstatt entstehen. Hierfür werden zusätzliche 750.000 Euro Investitionskosten benötigt. Leider stehen hierfür derzeit keine Förderungen zur Verfügung. Informationen unter www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de oder www.facebook.com/kinderhospiz. Spendenkonto – IBAN: DE64860205000003566900, BIC: BFSWDE33LPZ, Bank für Sozialwirtschaft.

Foto: Spendenübergabe der SSV-Technik GmbH an Matthias Münch (in grün), ehrenamtlicher Mitarbeiter des Kinderhospizes.

Andrea T. | | Quelle:

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