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Stadt Eisenach bleibt knapp Umsatzspitzenreiter

Umsatzspitzenreiter wurde von Januar bis September 2007 die Stadt Eisenach knapp vor dem Wartburgkreis. Die höchste Exportquote erreichte der Landkreis Sömmerda. Die meisten Beschäftigten gab es im Wartburgkreis. Bei der Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) behielt der Landkreis Sömmerda die Spitze.

Von Januar bis September 2007 erzielten die Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten*) einen Umsatz in Höhe von 19,3 Milliarden Euro und überboten das vergleichbare Vorjahresergebnis um 12,1 Prozent. Sieben Kreise überboten die Milliardengrenze: Die Stadt Eisenach (1776 Millionen Euro) als neuer Umsatzspitzenreiter, der Wartburgkreis (1770 Millionen Euro), der Landkreis Gotha (1670 Millionen Euro), der Landkreis Sömmerda (1495 Millionen Euro), der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (1320 Millionen Euro), der Saale-Orla-Kreis (1283 Millionen Euro) und der Landkreis Schmalkalden-Meiningen (1162 Millionen Euro).
Vergleichsweise niedrige Umsätze erzielten die Betriebe der Stadt Gera (223 Millionen Euro), der Stadt Suhl (179 Millionen Euro) und der Stadt Weimar (164 Millionen Euro).

Der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) betrug von Januar bis September 2007 im Durchschnitt 33,6 Prozent und erhöhte sich zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum (31,7 Prozent). Hohe Exportquoten erreichten der Landkreis Sömmerda sowie die Stadt Eisenach, deren Werte aus Geheimhaltungsgründen nicht veröffentlicht werden dürfen. Es folgten der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit 46,6 Prozent, die Stadt Jena mit 46,5 Prozent, der Kyffhäuserkreis mit 42,2 Prozent, die Stadt Gera mit 36,9 Prozent und der Saale-Orla-Kreis mit 35,1 Prozent.
Kleinere Anteile des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt wurden im Landkreis Nordhausen mit 14,4 Prozent, im Landkreis Altenburger Land mit 16,2 Prozent und in der Stadt Suhl mit 16,7 Prozent ermittelt.

Im Monatsdurchschnitt von Januar bis September 2007 waren in den Thüringer Industriebetrieben 124 Tausend Personen tätig, 5838 Personen mehr als ein Jahr zuvor.
Ein hoher Beschäftigtenzuwachs wurde im Wartburgkreis mit einem Anstieg von 767 Personen, im Landkreis Gotha (+ 705 Personen) und im Ilm-Kreis (+ 611 Personen) ermittelt.
Einen Rückgang der Beschäftigten wiesen die Stadt Suhl (- 152 Personen), die Stadt Eisenach (- 81 Personen) und der Saale-Holzland-Kreis (- 77 Personen) aus.

Die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) lag in Thüringen in den ersten neun Monaten 2007 bei 155 Tausend Euro und stieg gegenüber dem Vorjahr um 6,8 Prozent. Die höchsten Umsätze je Beschäftigten wurden für die nachstehenden Kreise errechnet: Landkreis Sömmerda (341 Tausend Euro), Stadt Eisenach (308 Tausend Euro), Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (183 Tausend Euro), Landkreis Gotha (167 Tausend Euro) und Weimarer Land (164 Tausend Euro).
Die geringsten Umsätze je Beschäftigten wurden für die Stadt Gera (95 Tausend Euro), den Landkreis Nordhausen (105 Tausend Euro), der Stadt Suhl (115 Tausend Euro) und der Stadt Weimar (116 Tausend Euro) ausgewiesen.

*) Ab dem Jahr 2007 werden in der Industrie nicht mehr die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten, sondern nur noch die Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erfasst. Die hier veröffentlichten Ergebnisse beruhen vollständig auf dem neuen Berichtskreis. Die Angaben der Vorberichtszeiträume wurden umgerechnet und sind damit methodisch vergleichbar, jedoch grundsätzlich vorläufig.

Rainer Beichler | | Quelle:

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