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Staplerfahrer mit viel Fingerspitzengefühl

Mit sensibler Beinarbeit und viel Fingerspitzengefühl wurde am Samstag, 28. Mai in Eisenach der 11. StaplerCup ausgetragen.
Rund einhundert Staplerfahrer und eine Fahrerin aus Thüringen, Hessen und Sachsen-Anhalt traten im Kampf um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften gegeneinander an.
Für die gut 500 Schaulustigen war das ein unterhaltsames und spannendes Spektakel: Zu beschwingten Jazz- und Funkmelodien, gespielt von der Weimarer Band «Herr Rynkowski», bugsierten die Fahrer in Millimeterarbeit Speere durch kaum zwei Zentimeter messende Ösen, stapelten Pylonen und Gitterboxen in Höchstgeschwindigkeit und manövrierten mit Hilfe der Dreh- und Neigevorrichtung des Staplers einen Spielzeugball durch ein Labyrinth. Entscheidend waren Zeit und Fehlerquote.

Am Ende trug der aus dem Unstrut-Hainich-Kreis stammende Alexander Leißner (Sponeta GmbH) den Sieg davon. In nur 5 Minuten und 31 Sekunden absolvierte er die vier aufgebauten Parcoursstrecken, die es in puncto Kniffligkeit durchaus mit so mancher «Wetten dass…?!»- Aktion aufnehmen konnten.
Alexander Leißner darf nun im VW-Cabriolet nach Aschaffenburg zur Deutschen Meisterschaft (vom 24. bis 26. September) reisen und erhält darüber hinaus ein Preisgeld von 250 Euro sowie einen Übernachtungsgutschein für eine Kurzreise nach Wiesbaden. Den zweiten Platz belegte Martin Buchholz aus Berka Werra (HP Pelzer), Dritter wurde Udo Winter (Muschert & Gierse) aus Heiligenstadt.
Beide qualifizierten sich ebenfalls für die Meisterschaft, erhielten Preisgelder und Übernachtungsgutscheine.
Auf ein Spätfrühstück im Pentahotel kann sich Stefan Damm aus Eisenach (Rege Motorenteile) freuen. Er war Stationsbester beim Stapeln von Gitterboxen.

Sven Lindig, Geschäftsführer des traditionsreichen Eisenacher Familienbetriebs, ist mit der Veranstaltung sehr zufrieden: «Es war eine Superstimmung und das Wetter hat bestens mitgespielt.» Zwischen den Parcours-Stationen wuselte im schönsten Sonnenschein bereits der Staplerfahrer-Nachwuchs: Im Kinder-Tretstapler absolvierten die ganz Kleinen mit bunt geschminkten Gesichtern erste Hindernisstrecken und nahmen Plastikpaletten auf.
Auf gemütlichen Gartensofas und -sesseln sitzend konnten sich Wettkampf-Teilnehmer und Besucher entspannen. Dazu gab es Kaffee und Kuchen sowie Bratwurst vom Holzkohlegrill.

Den Erlös der verkauften Speisen und Getränke spendet LINDIG Fördertechnik für einen guten Zweck und legt den gleichen Betrag noch einmal drauf: 1300 Euro kamen zusammen, 2600 Euro gehen nun an das Kinderhospiz Mitteldeutschland.

Rainer Beichler | | Quelle:

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