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Statement des Landrates Reinhard Krebs zu aktuellen Situation bei K+S

Mit großer Sorge habe ich heute die ersten personellen Konsequenzen, die das Unternehmen K+S angesichts der noch nicht erteilten Versenkungserlaubnis gezogen hat, zur Kenntnis genommen. Eine schnelle Entscheidung des Regierungspräsidums Kassel ist jetzt unabdingbar. Das Unternehmen und seine Mitarbeiter dürfen nicht in eine ungewisse Zeit geschickt werden! In meinen Augen ist alles, was nur einseitig gefordert und entscheiden wird, von Nachteil für unsere Region – wir brauchen die Arbeitsplätze und wir brauchen eine saubere Umwelt. Alle Maßnahmen, die dazu dienen, den Standort Unterbreizbach als wichtigsten Arbeitgeber der Region zu bewahren, unterstütze ich.

Der Wartburgkreis hat allerhöchstes Interesse daran, diese Arbeitsplätze zu erhalten und gleichfalls in Umweltfragen wie „saubere Werra“ und „sauberes Trinkwasser“ weiter voran zu kommen.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Sauberes Trinkwasser und K&S gehen nicht zusammen. Keiner kann genau sagen bis heute wie weit und welche Bodenschichten in der Region schon verseucht wurden, aber das es sehr weit ist konnte durch Pflanzenbewuchs festgestellt werden. Bevor man wegen dieser wenigen Arbeitsplätze einer ganzen Region das Trinkwasser noch mehr verseucht dann schickt sie lieber zum Arbeitsamt. Das mussten gerade im Osten Millionen auch über sich ergehen lassen. Freilich, die Gesellschaft betrachtet diese Leute dann nach 12 Monaten als Arbeitsscheu und Bildungsfern, aber auch dies ist nicht neu, da müssen die durch.

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