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Strukturerhebung im Bauhauptgewerbe

Deutlich mehr Umsatz im Juni 2016, bei sinkenden Beschäftigtenzahlen

Neben Ergebnissen zur Struktur der Betriebe des Thüringern Bauhauptgewerbes werden durch das Thüringer Landesamt für Statistik auch Daten zur konjunkturellen Entwicklung für den Monat Juni erhoben. Wenngleich die tätigen Personen weiter rückläufig sind, erhöhte sich der baugewerbliche Umsatz deutlich gegenüber Juni 2015 um 9,7 Prozent auf 302 Millionen Euro (25 947 Beschäftigte, Rückgang um 1,3 Prozent). Dies ist damit der höchste Umsatz seit 14 Jahren. 2001 wurde letztmalig die 300 Millionen Euro-Marke übertroffen (310 Millionen Euro) aber mit ungleich deutlich mehr Personal (44 521 Beschäftigte).

Deutlich wird das Umsatzniveau durch die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten). Beim Bauhauptgewerbe, als eher arbeitsintensiver Branche, fällt die Umsatzproduktivität im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen (z. B. Verarbeitendes Gewerbe) niedrig aus. Im Juni 2016 erreichte sie im thüringischen Bauhauptgewerbe mit rund 11 650 Euro je Beschäftigten den bisher höchsten Wert. Die Umsatzproduktivität hat sich damit in den vergangenen 15 Jahren von rund 6 950 Euro im Jahr 2001 um 4 700 Euro je Beschäftigten gesteigert.

Die Umsatzproduktivität des Bauhauptgewerbes liegt dennoch weiter unter dem Bundesdurchschnitt.

© Thüringer Landesamtes für Statistik

Foto: © Thüringer Landesamtes für Statistik

Andrea T. | | Quelle:

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