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Tabus am Arbeitsplatz – Wie begegnen Unternehmen Sucht?

Der Konsum von legalen und illegalen Drogen ist nicht nur ein gesellschaftliches Thema. Suchterkrankungen machen auch vor der Arbeitswelt nicht Halt, denn Abhängige können ihre Krankheit nicht am Werkstor abgeben. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt informiert am 23. August 2016 interessierte Unternehmen anlässlich eines Workshops.

Immer mehr Unternehmen befassen sich im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung mit Suchtmittelkonsum. Dieser wirkt sich nicht nur negativ auf die Gesundheit des Mitarbeiters aus, sondern mindert auch dessen Leistungsfähigkeit und birgt je nach Tätigkeit auch ein Sicherheitsrisiko, informiert Stefan Fricke, Leiter des Regionalen Service-Center Eisenach / Bad Salzungen.

Daher seien Firmenchefs zum einen um das Wohlbefinden ihrer Arbeitnehmer besorgt, als auch um den unternehmerischen Erfolg.

Jedoch ist es nicht leicht für Personalverantwortliche, das Suchtverhalten von Betroffenen zu erkennen. Schließlich verfügen die wenigsten Führungskräfte über medizinische Vorkenntnisse, so Fricke und führt weiter aus: Dennoch gibt es betriebliche Handlungsansätze, die das Erkennen und den Umgang mit Suchterkrankungen ermöglichen.

Im IHK-Workshop werden die verschiedenen Suchtformen vorgestellt, präventive Maßnahmen aufgezeigt und zu einem sensiblen Umgang mit suchterkrankten Beschäftigten informiert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: www.erfurt.ihk.de (Dok.-Nr. 14582749).

Andrea T. | | Quelle:

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