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Thüringen profitiert weiterhin von der Bundesförderung für Breitbandausbau

Hirte: „Bis 2018 möchte die Bundesregierung alle weißen Flecken auf der Landkarte geschlossen haben.“

Die Bundesregierung, federführend das Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2018 eine flächendeckende Versorgung mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s auch für den ländlichen Raum umzusetzen. Seit 2015 existiert ein Förderprogramm des Bundes zu diesem Zweck und die Landkreise und Kommunen Thüringens haben davon bisher regen Gebrauch gemacht. In der aktuell bewilligten vierten Förderrunde fließen 81 Mio. EUR in den Freistaat.

Mit der flächendeckenden Versorgung des ländlichen Raumes mit schnellem Internet erhalten wir die Lebensqualität für die Bewohner. Zudem schaffen wir die Bedingungen für Unternehmen, die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in Angriff zu nehmen, so der Westthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte. Die Landbevölkerung muss dieselben Bedingungen in der Daseinsvorsorge erhalten wie die Ballungszentren. Unsere wirtschaftliche Stärke lebt von den innovativen Firmen, die oftmals Weltmarktführer in speziellen Nischen sind. Um ihre Stellung zu verteidigen, ist die Anbindung an leistungsfähige Netze von entscheidender Bedeutung.

Von den Bundesmitteln der vierten Runde des Förderprogramms fließen knapp 1,4 Mio. EUR nach Eisenach und weitere knapp 2,4 Mio. EUR in die Gemeinde Südeichsfeld im Unstrut-Hainich-Kreis. Bereits in früheren Förderphasen wurden hohe Beträge für die Region bewilligt. Allein im Wartburgkreis wurden durch den Bund 11,4 Mio. EUR Fördermittel zur Verfügung gestellt. Auch der Unstrut-Hainich-Kreis hat sich um die Bundesförderung bemüht und 3,2 Mio. EUR zugesprochen bekommen. Die Förderung ist notwendig, um die Versorgungslücken zu schließen. Es werden solche Maßnahmen berücksichtigt, die für Telekommunikationsanbieter  sonst nicht wirtschaftlich darstellbar sind. Gemeinsam mit einer Kofinanzierung der Bundesländer sind deutschlandweit bereits Milliardenbeträge eingesetzt wurden. Der Aufruf zur fünften Förderrunde läuft noch bis zum 29. September 2017.

Andrea T. | | Quelle:

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