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Thüringer Ackerland in Gold- und Gelbtönen

Nach dem vorläufigen Ergebnis der Bodennutzungshaupterhebung 2005 bestellten die Thüringer Landwirte auf über 60 Prozent der Ackerfläche Getreide. Insgesamt stehen zur diesjährigen Ernte 378500 Hektar Getreide (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) im Feld. Das sind 1700 Hektar (- 0,4 Prozent) weniger als im Jahr 2004.
Mit 221000 Hektar steht auf knapp 60 Prozent der Getreidefläche Winterweizen. Das sind 3000 Hektar bzw. 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der Anbau von Wintergerste auf 60400 Hektar entsprach annähernd dem Vorjahr (2004: 59800 ha). Mit 9100 Hektar Roggen wurden 3000 Hektar (- 25,1 Prozent) dieser Getreideart weniger ins Feld gestellt als im Jahr 2004.
Der Anbau von Triticale (eine resistente Kreuzung zwischen Weizen und Roggen) wurde um 8,6 Prozent auf 15400 Hektar zurückgenommen.
Sommergerste wurde auf 53200 Hektar (Vorjahr: 54 800 ha) ausgebracht und der Anbau von Sommerweizen (einschließlich Hartweizen) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rund ein Viertel auf 7100 Hektar.
Mit Hafer wurden 5600 Hektar bestellt; 1200 Hektar bzw. 17,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der Anbau von Ölfrüchten lag mit 113600 Hektar leicht über dem Vorjahresniveau (+ 800 ha).
Allein auf 109000 Hektar wurde Winterraps (einschließlich der vertraglich gebundenen Flächen mit nachwachsenden Rohstoffen) angebaut. Der Anbauumfang entsprach dem des Vorjahres.

Auf 13500 Hektar stehen Hackfrüchte. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang um 700 Hektar bzw. 5,1 Prozent.
Knapp 80 Prozent der mit Hackfrüchten bestellten Fläche nimmt mit 10600 Hektar die Zuckerrübe ein. Im Vorjahr stand diese Frucht auf 10900 Hektar.
Mit einer Anbaureduzierung um 300 Hektar nimmt der Kartoffelanbau weiter ab. In diesem Jahr wachsen die Knollen noch auf 2500 Hektar.

Auf 19200 Hektar reifen Hülsenfrüchte, darunter 16200 Hektar Futtererbsen, 2500 Hektar Ackerbohnen und knapp 400 Hektar Lupinen. Insgesamt wurden in diesem Jahr 900 Hektar bzw. 4,5 Prozent weniger mit Hülsenfrüchten bestellt als vor einem Jahr.

Für die Futterversorgung stehen 65000 Hektar an; 1400 Hektar bzw. 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Silomais steht auf 38300 Hektar (- 1900 ha bzw. – 4,7 Prozent zum Vorjahr). Ackergras wurde auf 12400 Hektar (+ 1700 ha bzw. 15,5 Prozent) und Luzerne auf 6200 Hektar (+ 300 ha bzw. 4,6 Prozent) angebaut. Der Anbau von Klee wurde um fast ein Viertel auf 5200 Hektar ausgedehnt.

20100 Hektar waren Brache einschließlich zur Aktivierung von Zahlungsansprüchen (Betriebsprämien) stillgelegte Flächen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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